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Beauty und Wellness => Gesunde Ernährung => Thema gestartet von: Ursula am 02. Dezember 2006, 17:44:12



Titel: Ingwer
Beitrag von: Ursula am 02. Dezember 2006, 17:44:12
chinesische Medizin gegen Winterkälte - Ingwer-Fußbad im Winter gegen Erschöpfung

Nach der chinesischen Lehre soll soll man im Winter seine Körperenergie - das "Qi" und damit das Immunsystem stärken.
Kälte dringt durch Haut, Nase und Mund in den Körper -  Grippe, Schnupfen, Halsschmerzen und Husten können dadurch entstehen.
Nach der Traditionellen Chinesischen Medizin ist die Yang-Energie und ihre wärmende und antreibende Funktion wird herabgesetzt. Das hemme den Fluss von Blut und anderen Körperflüssigkeiten und sie werden gestaut. Folge sind Kältegefühl in Händen und Füßen, Gelenks-, Muskel- oder Kopfschmerzen.
Erreicht der Kälteeinfluss die Nierengegend und beeinträchtigt das Nieren-Yang-Qi, hat das Blässe im Gesicht, häufiges Urinieren, Müdigkeitserscheinungen und Erschöpfungszustände zur Folge.

Eine einfache Methode soll helfen, Qi und Blut wieder frei fliessen zu lassen, dadurch zur Erwärmung des Körpers beitragen und so Wintererschöpfung zu beseitigen:

Füße und Hände vor dem Schlafengehen in gekochtem Ingwerwasser baden.

Dazu 30 gr Ingwer mit Schale in kleine, dünne Scheiben schneiden und in einer für ein Hand- und Fußbad ausreichenden Menge Wasser 20 Minuten kochen und Hände und Füße in noch möglichst heißem Wasser baden.


Titel: Re: Ingwer
Beitrag von: Ursula am 17. August 2007, 10:01:38
Ingwer-Tee kühlend im Sommer

leckerer Ingwertee:

dünne Scheiben von frischem Ingwer mit kochendem Wasser überbrühen oder kurz aufkochen.
Mit Zitronensaft abschmecken.
Kalt getrunken kühlt dieser Tee angenehm im Sommer - wenn er denn in diesem Jahr noch kommt 8).

Ingwer wirkt appetitanregend, magenstärkend, verdauungsfördernd und gegen Reise- bzw. Seekrankheit ;).

Ursula


Titel: Re: Ingwer
Beitrag von: Ursula am 12. Dezember 2008, 12:37:01
Ingwer

ist wahrscheinlich das vielseitigste aller Gewürze. Es gibt ihn frisch, sauer eingelegt, getrocknet, kandiert, mit Schokolade umhüllt, in pulverisierter Form und sogar als ätherisches Öl. Er passt zu Süßspeisen genauso wie zu würzigen Fleischgerichten, zu Fisch und Gemüse.

Ingwer wirkt ganz allgemein vitalisierend, d.h. belebend, und ist ein starkes Antioxidans. Ingwer ist auch eine Knolle gegen vorzeitige Alterserscheinungen.

Der Genuss der scharfen ätherischen Öle regt die Durchblutung an und erwärmt von innen wie ein heißes Bad. Durch seine anregende Wirkung lösen sich Verspannungen und Verkrampfungen. Gerade im Magen- und Darmtrakt wirkt Ingwer unterstützend und stimulierend.
Ingwer hilft nachgewiesenermaßen sogar gegen die sehr belastende Übelkeit während einer Chemotherapie. Die alten Weisheiten über Ingwer sind durch moderne Studien bestätigt worden.

Beim Ingwer kennt man bisher, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, die folgenden sekundären Pflanzenstoffe:

Asparagin, Borneol, *phen, Chavigol, Cineole, Curcumen, Cymen, Dehydrogingerdion, Farnesen, Geraniol, Gingerol, Gingediol, Hexathydricurcumin, Limonen, Linalool, Myrcen, Neral, Paradol, Pinen, Protease, Shogaol, Zingeron, Zingiberol und Zingibero.


Die Scharfstoffe regen die Gallensaftproduktion an und beschleunigen damit die Fettverdauung. Die Protease, ein Enzym im Ingwer, zerlegt Eiweiß, was bei deftigen Fleischmahlzeiten sehr hilfreich sein kann. Etwas Ingwer im Essen räumt den Magen auf und beugt Magen- und Darmbeschwerden vor.

In China hat Ingwer darüber hinaus noch einen soliden Ruf als erfolgreiches Potenzmittel. Als Liebesgewürz wird seine Vielseitigkeit gerühmt, besonders wenn man Ingwer mit Fisch kombiniert.

Quelle: Hobbythek, WDR