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Alternativ Medizin / Naturheilkunde => Alternativ Medizin => Thema gestartet von: Ursula am 18. Oktober 2007, 15:54:57



Titel: Herbstkur
Beitrag von: Ursula am 18. Oktober 2007, 15:54:57
Herbstkur

Der Herbst gilt aus naturheilkundlicher Sicht als kalt und trocken und wirkt sich auch kühlend und trocknend auf den Organismus aus.
Der Grund für eine Herbstkur: durch die jahreszeitlich verringerte Wärme sinkt der Energiehaushalt ab und der Organismus fährt mit seinen Stoffwechselfunktionen auf Sparflamme. Die verringerte Wärme zeigt ihre Auswirkungen am meisten an Leber, Magen, Nieren, Kreislauf und der Haut.

Die eingeschränkte Funktion dieser Stoffwechselorgane ist verantwortlich für eine trägere Blutbewegung. Daraus resultieren schlechtere Ernährung und veränderte Reinigung des Bindegewebes und des Blutes, das dann z.B. für venöse Leiden verantwortlich sein kann.

Es gibt häufiger:

    * Trägen Kreislauf- und Lymphbewegung
    * Stauungen und Stockungen der Milz
    * Trägheit von Leber- und Nierenabsonderungen
    * Steinleiden
    * Obstipation
    * venöse Leiden im Bauch und den Beinen
    * Rheuma ähnliche Krisen
    * Stimmungsschwankungen mit Tendenz zu Melancholie.

Zum "Therapie-Konzept" können Maßnahmen gehören wie

    * Traubenkur mit ca. 500 g Trauben/Tag: Anregung der Säfteproduktion/Ausscheidungen
    * Ausreichend Schlaf
    * Erdrauchtee: Blut- und Bindegewebsreinigung für den Herbst
    * Melissentee: Befeuchtet mild, hellt die Stimmung auf („macht fröhlich“)
    * Johanniskrauttee: Erwärmt und wirkt stimmungsaufhellend

Atemfunktion unterstützen (bessere Sauerstoffzufuhr) durch

    * Atemübungen,
    * Atemtherapie und
    * Aufenthalt in frischer Luft.

Ernährung

Leicht verdauliche Kost und Maßnahmen, welche die Verdauungstätigkeit unterstützen.
Die Nahrungsmittel sind um so verdaulicher

    * je flüssiger und leichter löslich sie im Wasser sind (gutes Kauen und entsprechende Zubereitung)
    * je mehr die Menge der Verdauungsflüssigkeit die des Nahrungsmittels übertrifft
    * je besser die Tonuslage des Magens ist
   
Stabilisierung durch Bewegung, Bürstungen, Güsse

Behandeln und vermeiden von „chronischen kalten Füße“ mit ansteigenden Fußbädern oder Beseitigung von Blutstauungen iim Bauchraum.