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Autor Thema: Acrylamid in Lebensmitteln  (Gelesen 6469 mal)
Silvia
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« am: 08. Dezember 2002, 11:48:27 »

Das Verbraucherministerium Nordrhein-Westfalen hat die Untersuchungsergebnisse mit den Produktnamen und Herstellernamen ins Internet gestellt.

Im Gegensatz zu anderen Laendern in Deutschland ist durch das dortige Informationsfreiheitsgesetz die Veroeffentlichung von Produktnamen erlaubt.

Hier der Link zu den Ergebnissen:

http://www.munlv.nrw.de/sites/arbeitsbereiche/verbraucherschutz/produkte.htm

Beste Gruesse
Silvia
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johanna
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« Antwort #1 am: 10. Dezember 2002, 16:08:43 »

Hallo an alle,
die vielleicht nicht so im Ärmel haben, was acrylamid sein soll  :roll:

Wenn Fett übererhitzt wird, entsteht Acrolein, das für sich alleine schon gesundheitsgefährdent ist..  dieses kann sich dann manchmal mit anderen Bestandteilen der Nahrungsmittel zu acrylamid verbinden...

und ich denke, dass man deshalb auch zu Hause ein wenig darauf achten sollte, Fett nicht zu hoch zu erhitzen (und keine verbrannten Kekse zu essen.. - die Knäckebort- und Mürbteigwerte haben mich doch überrascht..  :shock: )..
lg, johanna
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Silvia
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« Antwort #2 am: 10. Dezember 2002, 17:31:47 »

Hallo Johanna,

danke fuer die weitere Erklaerung zum Thema Acrylamid  :!:
Mich hat es ja ehrlich gesagt auch ziemlich verwundert was besonders in Keksen so alles drinnen Steckt. Letzte Woche kam ne Sendung im TV zu diesem Thema da waren z.b. die Balsen Butterkekse mit ueber 2000 doch ziemlich hoch, und gerade die Butterkekse gibt man ja wohl Kleinkindern ganz gern.

Was ich mich jedoch frage wieso kommen die erst jetzt auf dieses Thema, das Problem besteht ja wohl schon immer ?

Ich hab irgendwie den Anfang dieser Acrylamid Diskussion nicht mitbekommen ploetzlich war es nur einfach das Unwort des Monats....

Beste Gruesse
Silvia

P.S. Dabei ess ich soooooo gern Pommes  :shock:
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johanna
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« Antwort #3 am: 11. Dezember 2002, 19:56:23 »

weiß auch nicht... ich glaube, da hat es einfach eine (schwedische?) Studie gegeben, wo so erschreckende Werte rausgekommen sind...  von daher ist dieses "acrylamid" bekannter geworden... dass es das Acrolein gibt, das ist sozusagen schon ein "alter Hut"...
und da bin ich auch ziemlich heikel, und passe immer drauf auf, dass das Fett eben nicht zu heiß wird, zu rauchen beginnt...  
Die Fette sind auch unterschiedlich, wie gut sie das Erhitzen aushalten... da weiß ich aber jetzt momentan nur das Erdnussöl... *grübel*--, aber ich glaube, was Erhitzbarkeit betrifft auch das Schweinefett eher gut geeignet ist...   auch das Sonnenblumenöl, und Kokosfett...

ich hab ein wenig im netz geblättert  :wink: .. und eine url davon lass ich euch da
über Fette

leider gibt es über ghee keine Werte (zumindest hab ich keine gefunden) - es verträgt auch Hitze deutlich besser als herkömmliche Butter... ich habs schon für Palatschinken verwendet... aber ich erhitze nicht ganz so wild - (und verwende meistens für die erste lieber ein Öl)...
lg, johanna
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Angel95
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« Antwort #4 am: 17. Dezember 2002, 11:31:51 »

Hallo Ihr!

Zitat von Johanna:
 Hallo an alle,
die vielleicht nicht so im Ärmel haben, was acrylamid sein soll  

Wenn Fett übererhitzt wird, entsteht Acrolein, das für sich alleine schon gesundheitsgefährdent ist.. dieses kann sich dann manchmal mit anderen Bestandteilen der Nahrungsmittel zu acrylamid verbinden...  
 

Es handelt sich dabei "nur" um Stärkehaltige Produkte, in Fleisch bilden sich andere Gifte :twisted:
Es ist ja schlimm genug, ABER dieses Gift hat es schon immer gegeben, ist nicht von bösen Lebensmittelchemikern reingekippt worden.
Nun behaubten einige, dass dadurch einige 100.000 Krebserkrankungen vermieden werden könnten, wenn man es nicht mehr zu sich nimmt, leider kann das keiner beweisen :?. Aber wer mag schon bleiche, labberige Pommes? Ganz vermeiden lassen wird sich Acryamid nicht, es sei denn man ißt nur noch Obst, Fleisch und Gemüse, allerdings ist das z.T. von Menschenhand "vergiftet" Traurig  Traurig  Traurig
Wer einigermassen darauf achtet, dass er nicht zu braun gebackenes ißt, der ist einigermassen auf der sicherern Seite, wenn es die überhaubt gibt, denn was lößt alles Krebs aus? Rauchen ganz sicher, die Pille, gegrilltes Fleisch (vielleicht), Gifte in der Raumluft, am Arbeitsplatz usw., usw.
Man kann sicher einges selber verhindern, aber alles :?:
Wenn ich nicht ab und zu sündigen kann, mit ein paar Pommes und einem Gläschen Rotwein mehr (Rauchen habe ich ja schon aufgehört :roll: ), was ist dann noch das Leben? Ein Onkel von mir hat geradezu asketisch gelebt (aus Glaubensgründen) und ist doch recht früh an Lungenkrebs gestorben...Ironie des Schiksals? Ein anderer raucht und trinkt jeden Tag sein Bier und seinen Schnaps und lebt immer noch, seit 100 Jahren!
Also was läßt uns krank werden?
LG
Angel95
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