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Autor Thema: Süßspeisen - Ayurveda Rezepte  (Gelesen 7855 mal)
Frank W. Lotz
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Beiträge: 102



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« am: 27. Januar 2003, 21:16:14 »

Liebe "Mit Ayurveda Freunde",
da ich ein großer Indien Fan bin, hier ein Rezept, das Euch die "Alte" Schönheit Indiens in unser aller Bewusstsein bringt!
P.S. schreibe gerade ein neues Buch über die Veda und die Geschichte der Menschheit.
Viel Freude beim Nachkochen!

Mango-Kokosnuß-Creme Surprise à la "Govardana"

Als ich in Indien war und den Berg Govardana sah, erinnerte er mich sehr an meine Mangocreme. Seitdem trägt sie diesen Namen. Diesen Berg hat Krischna der Legende zufolge eine Woche lang über sein Volk gehalten, damit es nicht ertrank. Regengott Indra hatte aus Zorn auf Krischna eine Woche sintflutartige Regenfälle über sein Dorf herniederprasseln lassen. Um sein Volk zu schützen, beschirmte Krischna es mit dem Berg, und Indra hatte das Nachsehen. Nachzule-sen im Shrimat-Baghavatam.
für 4 Personen
Zubereitungszeit 30 Minuten
Zutaten:
2-3 reife Mango
4 Eßl. brauner Rohrzucker
2 ausgepresste Orangen
1 ausgepresste Zitrone
½ Teel. Ingwer frisch gemahlen
10 Eßl. weiße Kokosnußmilch (in Feinkostläden erhältlich) oder
5 Eßl. Kokosmilchpulver und 5 Eßl. warmes Wasser
2 Prisen gemahlener Coriander
3 Msp. frisch gemahlene Safranfäden
1 Teel. Rosenwasser
3 Eßl. Reismehl oder 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (Reformhaus)
1 Eßl. Vanillezucker
200 ml Süße Sahne
4 Tassen Wasser
Erdbeeren oder Himbeeren zur Verzierung

4 Tassen Wasser und Zucker mit dem Ingwer bei mittlerer Temperatur bis auf die Hälfte einkochen. Geschälte und gewürfelte Mango sowie Orangen-, Zitro-nensaft und Gewürze hinzugeben und 5-10 Minuten weich kochen lassen.
Vanillepuddingpulver mit Kokosnußmilch und Sahne anrühren und mit einem Schneebesen langsam einrühren. Alles sorgfältig verrühren und einmal aufkochen lassen bis es leicht dickflüssig ist. Nun das Rosenwasser beifügen.
Die feine Mangocreme abkühlen lassen, mit Schlagsahne verzieren und mit geviertelten Erdbeeren oder mit Himbeeren garnieren.
Vata - Pitta - Kapha +
-= reduzierend             += erhöhend
Aus meinem Buch "Himmlisch Kochen.." zur privaten Nutzung gerne frei gegeben.
Ihr Frank Lotz
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Frank W. Lotz Maharishi Ayurveda Experte & Autor von "Himmlisch Kochen..."
johanna
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Beiträge: 17


« Antwort #1 am: 29. Januar 2003, 22:35:13 »

hm, diese Mango-Kokoscreme klingt wirklich köstlich...
danke.
johanna
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Frank W. Lotz
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Beiträge: 102



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« Antwort #2 am: 07. Mai 2003, 22:41:00 »

:lol:
Süßspeisen
Süßspeisen sind ihrer Natur nach kalt, süß und schwer. Sie werden am Anfang eines ayurvedischen Menüs gereicht, denn zu diesem Zeitpunkt ist die Verdau-ungskraft (Agni) am stärksten. Etwas Süßes als Vorspeise wirkt besänftigend auf das Gemüt und hebt die Verdauungskraft an. Vielleicht ist das ein Grund, warum Kinder zu Anfang des Essens oft Lust auf etwas Süßes verspüren. (Zu einem fri-schen Obstsalat als Dessert zureichen, ist nichts entgegen zusprechen)
Um das ganze ein wenig besser zu verstehen, hier eine kleine Analogie: Ein Ofen wird zu Anfang mit etwas Papier entzündet, dann legt man ein Stück Holz auf. Wenn die Flammen das Holz ergriffen haben, werden Briketts aufgelegt. Das Süße wirkt wie Papier im Verdauungsofen, es entflammt das Feuer, das Holz wirkt wie Salat, der als nächstes folgen sollte, die Briketts sind die Hauptspeise. Sie bringen Langzeitenergie für den Körper.
Zum Andicken der Süßspeisen nehme ich meistens Sago (Tapioka), weil diese Pflanzenstärke vom Verdauungstrakt leicht aufgenommen wird und keine Vata-Störung nach sich zieht, wie beispielsweise Maisstärke. Einziger Nachteil: Man muss Sago mindestens 15 Minuten mitkochen lassen, nachdem es eingerührt wor-den ist. Aber der Zeitaufwand lohnt sich, da Sago die feinen Energiekräfte aus-gleicht und besänftigend auf Pitta wirkt. Weiter sagt man Sago nach, dass es die Kundalini-Kraft des Menschen harmonisiert.
Darauf achten! Kaufen Sie Perlsago, das aus dem Mark der Sagopalme oder Sago, das aus der indischenTapiokapflanze gewonnen wird (im Reformhaus er-hältlich). Bitte achten Sie darauf keinen deutschen Sago zu kaufen, der aus Kar-toffelstärke gewonnen wird. Im Ayurveda weiß man, dass Kartoffelstärke freie Radikale im Körper bindet und nährt.
Tipp: Sago gibt es mittlerweile auch in gemahlener Form, in Asien-Läden
oder Franks Spice Shop etc.
Im Gegensatz zu vielen anderen Ernährungslehren hat die süße Geschmacks-richtung im Ayurveda einen hohen Stellenwert. Glukose ist ein wichtiger Ener-gieträger und Aufbaustoff für den Organismus. Im Übermaß genossen bringt es jedoch Kapha-Störungen, verschleimt den Körper und fördert Krankheiten wie zum Beispiel Diabetes.
Für Diabetiker und Menschen mit eingeschränkter Bauchspeicheldrüsenfunkti-on hier ein kleines „Wundermittel“ aus Sri Lanka: das Kurakan-Mehl. Es wird aus dem Harz einer Palme gewonnen, in dem sich Stoffe befinden, die die Bauch-speicheldrüsenaktivität anregen. Diese Stoffe helfen, Zucker besser umzuwandeln und den Zuckerspiegel im Blut konstant zu halten. Dieses Mehl wird wie Mais-stärke verwendet. Man rührt es mit etwas Wasser an und kocht es einfach ca. 2 Minuten lang auf. Gegenüber Sago hat es jedoch den Nachteil, dass jede Süßspei-se eine leicht bräunliche nussige Farbe bekommt. Sago hingegen hat eine transpa-rente Färbung und nimmt die Farbe des jeweiligen Obstes an. Man ißt auch mit dem Auge, und Freude am Essen fördert nicht unerheblich die Bekömmlichkeit.
Als Zucker verwende ich in meinen Rezepten grundsätzlich braunen Rohrzu-cker. Sharkara, gereinigter brauner Rohrzucker ist die beste Zuckerqualität um Süßspeisen herzustellen, da er als einzigste Zuckersorte basisch wirkt. Denken Sie auch daran, dass man keine Honig zum Kochen nehmen darf, da er toxisch wird, wenn er über 40 C erhitzt wird. Palmzucker und Jaggery sind bei bestimm-ten Rezepten eine Alternative zum braunen Rohrzucker. Nur mein Vanillezucker wird mit weißem Kristallzucker gemacht. Ein Rezept zur Herstellung von selbstgemachtem Vanillezucker finden Sie im Gewürzteil bei der Beschreibung von Vanille.
Diabetiker sollten anstatt braunem Zucker Fruchtzucker verwenden.

Alle Rezepte sind aus dem ayurvedischen Kochbuch „Himmlisch Kochen und Leben im Einklang mit dem Veda.“ Von Frank W. Lotz
Die Rezepte sind nur für den persönlichen Gebrauch freigegeben!
Copyright Andrea Schulte, Franks Spice Shop & Verlag.
« Letzte Änderung: 15. Oktober 2007, 10:31:44 von Ursula » Gespeichert

Frank W. Lotz Maharishi Ayurveda Experte & Autor von "Himmlisch Kochen..."
Frank W. Lotz
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Beiträge: 102



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« Antwort #3 am: 07. Mai 2003, 22:43:32 »

Schockiert
 Himmlische Creme „Shri Kandt“
Für 4 Personen
Joghurt über Nacht (Mindestens 4 Stunden) abhängen,  Zubereitungszeit 45 Mi-nuten
Zutaten:
500 g Joghurt oder alternativ saure Sahne
¼ Liter Süße Sahne
¼ Liter Wasser
1 Päckchen Puddingpulver mit Sahne- oder Vanillegeschmack
4 Msp. frisch gemahlener Safran
1 Prise Bourbonvanille
150-200 g brauner Zucker
½ Teel. Rosenwasser
½ ausgepresste Limone
½ ausgepresste Orange
100 g Schlagsahne

Nehmen Sie für den Joghurt einen großen Topf in den Sie ein Sieb hängen. In das Sieb legen Sie ein Käsetuch oder ein Geschirrtuch. Dann füllen Sie den Jo-ghurt ein und binden das Tuch mit einem Band fest zu. Wenn möglich beschwe-ren Sie das ganze noch, damit die Molke möglichst gut abfließen kann. Über Nacht stehen lassen. Am nächsten Morgen ist die Konsistenz von dem Joghurt dann wie Schichtkäse.
Tipp: Die aufgefangene Molke können Sie gut als Badezusatz verwenden. Macht eine schöne und weiche Haut.
Puddingpulver mit ¼ Liter Süßer Sahne, ¼ Liter Wasser kochen. Bourbonva-nille und Safran hinzufügen, den Pudding im Wasserbad abkühlen lassen. Schlag-sahne schlagen. Saure Sahne oder Joghurt mit dem Pudding vermischen und Schlagsahne unterziehen, ein wenig zum Verzieren aufbewahren. Mit Zucker, Rosenwasser, Orange- und Limonensaft abschmecken.
Dazu Erdbeersorbet Sweet Valentina (siehe Rezept) geben oder als Variation Himbeeren nehmen. Auf Dessertteller mit gerösteten Mandeln und Minzblättern schön anrichten. Fertig ist eine himmlische Süßspeise. Guten Appetit!
Tipp: In Indien wird Shri Kandt nach folgendem Rezept hergestellt: Den abgehangenen Joghurt mit Zucker, ein wenig Schlagsahne und etwas Safran und Rosenwasser verrühren. Süße Früchte wie Himbeeren oder Erdbeeren dazugeben. Fertig!
V – P – K +
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« Antwort #4 am: 19. Juli 2003, 10:41:38 »

halli-hallo!

ich habe mal eine ayurvedische feigensahne gegessen und war ziemlich begeistert....jedoch fehlt mir die genau zusammensetzung des gerichts...ich kann mich an datteln, feigen, sahne, braunen zucker, honig und kardamom erinnern! kann mir da jemand schnell weiterhelfen, was mischungsverhältnis und genaue rezeptur anbelangt?
verbindlichste grüsse!
k
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