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Autor Thema: Kräuter-u. Gewürzkunde - Ayurvedisch  (Gelesen 69787 mal)
Frank W. Lotz
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« am: 01. Juni 2003, 12:12:59 »


(Ayur-) Vedische Kräuter und Gewürze

Die Lehrbücher des Ayur-Veda und im besonderen die Puranas, die Geschichtsschreibung der Menschheit, beschreiben die außergewöhnliche Heilkraft von Kräutern und Gewürzen. Sie sagen, die größten Heilkräfte besitzen die heiligen Mantras des Ved. An zweiter Stelle folgen die reinen und klaren Edelsteine. An dritter Stelle die Heilkräuter und Gewürze.
Da die Kräuter und Gewürze eine solche Strahl- und Heilkraft haben, sagt man, dass die Devatas, die Impulse der kreativen Intelligenz (die Bewahrer und die Verkörperung der Naturgesetze), oft die Heilkräuter und Gewürze besuchen und eine zeitlang in ihnen verweilen. Indra, der König der Devas verbrachte eine Zeit in einem Lotusstengel, um sich auszuruhen und sich zu heilen, da er sich zu sehr verausgabt hatte. Danach gewann er seine alte Stärke wieder zurück und begab sich sodann in sein Himmelreich.
Man kann es nicht oft genug sagen, dass es rein Maharishis Verdienst und der heiligen Tradition der vedischen Meister ist , dass wir jetzt wieder den Veda in seiner Fülle besitzen mit dem Bewusstsein, dass alles Wissen in unserem Körper existiert. Es braucht nur belebt zu werden.

Besonders dieser Teil meines Buches, der sich mit Kräutern und Gewürzen beschäftigt, lag mir am Herzen. Sich mit Kräutern und Gewürzen zu beschäftigen und mit ihnen zu arbeiten ist fast wie Meditation. Sie beleben, erfrischen, erneuern, verjüngen, heilen und machen uns wieder ganz. Daher sollten wir die Kräuter und Gewürze lieben und Praktischer Umgang mit den Gewürzen:
Kaufen Sie möglichst die Gewürze in ganzem Zustand und zerkleinern Sie diese erst kurz vor der Verwendung in der Küche. Es lohnt sich, eine kleine Gewürzmühle, eine elektrische Kaffeemühle oder einen Mörser anzuschaffen. Die Gewürze entfalten nur so ihr volles Aroma und auch ihre Heilkräfte sind stärker. Ich selbst bevorzuge die elektrische Kaffeemühle, da sie die Gewürze sehr gut zerkleinert und auch leicht zu reinigen ist. Achten Sie darauf, eine Mühle mit Schlagmesser zu kaufen. Ein praktisches Modell können Sie über Frank’s Spice Shop beziehen (Adresse siehe Anhang).

Kochen mit den Gewürzen: Folgendermaßen gehe ich hierbei vor. Zunächst suche ich die Gewürze aus, die ich verwenden möchte. Während das Ghee heiß wird, mahle ich dann die Gewürze. Diese fertige Gewürzmischung gebe ich dann in das heiße Fett und die Gewürze entfalten ihr wunderbares Aroma. Die Kräuter füge ich erst am Ende des Kochvorganges zu. Zur Reinigung eignet sich ein Backpinsel.
 
Aufbewahrung der Gewürze: Alle Gewürze sollten in gut verschlossenen Behältern aufbewahrt werden. Es eignen sich z.B. braune Apothekengläser. Wer Kunststoffbehälter benutzt, die auf der einen Seite sehr praktisch sind, sollte darauf achten, dass sie auf jeden Fall säurebeständig sind. So greifen z.B. gemahlene Nelken und Muskat bestimmte Plastiksorten an. Des weiteren ist es sehr wichtig, die Gewürze griffbereit zu haben. Die vedische Kochtradition benutzt immer eine Vielzahl von verschiedenen frischen Gewürzen und Kräutern. Ich selbst benutze ein kleines Wägelchen dazu, auf dem ich meine ganze Sammlung stehen habe.

Gewürze sind nur begrenzt haltbar. Ganze Gewürze halten im allgemeinen 2 Jahre. Gemahlene dagegen höchstens 1 Jahr. Dann sollten alle Gewürze radikal aussortiert werden. Sie haben dann ihre Heilwirkung verloren.

Das grundlegende und damit herausragende Prinzip in der vedischen Küche ist, dass man als ersten Schritt immer zuerst die frisch gemahlenen Gewürze in Ghee andünstet und dann damit das Gemüse, Dal, Chutney etc. kocht. (Eventuell anschließend etwas heißes Wasser zufügen.) Es gibt eine Regel im Ayur-Veda, die folgendes besagt: Am besten sind die Gerichte, die von Anfang an mit Ghee und Gewürzen gekocht werden. Die zweitbeste Art ist, mitten im Kochprozeß die Gewürze mit Ghee anzubraten und dann alles zusammen kochen lassen. Die drittbeste Art ist zum Schluß, die Gewürze in Ghee anschwitzen und dann das Gericht noch einmal mit allem zusammen einmal aufkochen zu lassen.

Der Grund, warum man von Anfang an alles zusammen in der Ghee-Gewürzmischung kocht, ist folgender: Durch das Ghee werden die Gewürze 1. aufgeschlossen, 2. leichter verdaulich gemacht, 3. die Gewürze und ihre Heilwirkung gehen besser in die Nahrung ein und 4. die Nahrung und ihre Vitamine werden vom Körper besser aufgeschlossen. Denn - das sollte man unbedingt wissen. Ghee hat als einziges Fett Zugang zu jeder Zelle des Körpers ohne Widerstand, weil Ghee so rein ist, da es von allen Fetten der Qualität von Muttermilch am nächsten kommt. Ghee ist der beste Transformator und Überbringer von Nahrung für den gesamten Stoffwechsel, ja den gesamten Körper. Ghee ist göttlich.

Vorgehensweise: Als erstes werden immer die größten und härtesten Gewürze in Ghee angeschwitzt, d.h. diejenigen, die am längsten brauchen bis sie ihr Aroma öffnen. Senfkörner brauchen hierfür am längsten. Beachten Sie aber bitte, dass Ihr Ghee nicht zu heiß wird; es reicht, wenn die Körner anfangen zu tanzen. Sollte jedoch das Fett zu heiß werden, sofort die Pfanne von der Platte ziehen und warten. Verbranntes Fett nie benutzen, sondern entsorgen.

Gut gewürzte Speisen erwecken den Appetit und die Verdauungssäfte.


Oma Minna sagt: „Das Wasser läuft einem im Munde (und im Magen) zusammen.“


Besonders ältere Menschen, denen die natürliche Verdauungskraft schwindet, sollten diese Tatsache beherzigen. Fast ohne Einschränkung ist der Gebrauch der Gewürze auch in der Krankenkost zu empfehlen. Zu beachten ist, bei Magen-Darmproblemen milde Gewürze und Kräuter zu verwenden.

Auch Kinder haben eine empfindliche Zunge und Magen. Deshalb gilt auch hier, weniger ist mehr. Ausnahme sind Schulkinder mit Appetitmangel, die durch besonders schmackhaft gewürzte Nahrung ihre Freude am Essen wieder gewinnen.

Wer salzarm essen muss, der denke an das Sprichwort: „ Gut gewürzt ist halb gesalzen.“

Wichtiger Hinweis: Benutzen Sie Heilkräuter nie als Droge. Im Übermaß genossen wirken alle Heilkräuter toxisch und bewirken das genaue Gegenteil.



Hier als Auszug 2 meiner Lieblings Vedischen Kräuter und Gewürze:

Asafoetida (Hing, Asant)






Asafoetida ist eins meiner Lieblings-Ayur-Veda-Gewürze und ich benutze es für sehr viele Gerichte. Dieses aromatische Würzmittel wird aus dem Saft einer fenchelähnlichen Pflanze gewonnen, die in asiatischen Vorgebirgen wächst. Wegen seines ausgeprägten intensiven Geschmacks benutzt man es nur sehr sanft, es ähnelt im Geschmack Zwiebeln und Knoblauch, die in der ayurvedischen Küche wegen ihrer stark anregenden Einflüsse auf das Verdauungssystem und die Geschlechtsorgane nur selten verwendet werden. Zwiebeln und Knoblauch verstopfen feinere Energieleitungen, wie es auch Kaffee und Kakao tun. Sie verursachen Blähungen und Bauchkrämpfe. Sollten Sie trotzdem Zwiebeln und Knoblauch lieben, lohnt es sich, mit Anis, Ajuwan, gemahlenem Kardamom und Fenchel diese Wirkungen auszugleichen. So sind sie in meinen Rezepten nicht zu finden. Ich nehme dafür den heißgeliebten Teufelsdreck.

Hierzu eine kleine Episode: Kürzlich saßen wir wegen der Taufe meiner jüngsten Tochter in einem Restaurant und besprachen zusammen mit dem jungen Chef de Cuisine die Menuzusammenstellung. Er erzählte, dass er neben der französischen Küche auch einige indische Gerichte manchmal in den Speiseplan mit aufnimmt. Hierüber freute ich mich natürlich und wir kamen über Ayur-Veda und im Speziellen über die Gewürze ins Gespräch. Als ich ihm erzählte, welch wunderbare Würze Asafoetida ist, wunderte er sich und erzählte mir, dass er gar nicht damit zurechtkomme. Er machte den Fehler und benutzte das reine Harz, das die zwanzigfache Wirkung hat. Man muss nämlich das Harz in kleinsten Mengen nehmen oder in gestreckter Form, gemahlen und vermischt mit Gum Arabicum, Reismehl und Curcuma. Also brachte ich ihm eine Dose gemahlenes Hing mit, und er kochte mein Tomatenchutney genau nach und es schmeckte köstlich. Seitdem liebt auch dieser junge Koch die feine Zwiebelnote des Asafoetidas.
Asafoetida ist seit über 100 Jahren in der Homöopathie bekannt und wird dort zur Reinigung des Darmes und besserer Heilung bei Wunden sowie zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt. Des Weiteren ist Asafoetida in Maßen antibakteriell und hilft bei der Bekämpfung bösartiger Zellwucherungen. Gleichzeitig ist es schleimlösend bei Asthma. Asafoetida wirkt unterstützend bei Menstruationsbeschwerden der Frau und ist hilfreich bei der Bekämpfung von Rheumatismus sowie bei Leber- und Milzbeschwerden. Es enthält essentielle Öle, die rasch verfliegen und durch die Poren der Haut dringen und auch so den Körper von Giftstoffen und Bazillen befreien. Es hilft dem Organismus, sich dem jahreszeitlichen Wechsel anzupassen. Auch bei leichten Herzbeschwerden kann Asafoetida gute Wirkungen hervorrufen, weil es Schmerzen in diesem Bereich beseitigt. Asafoetida reinigt das Blut und fördert den Blutfluss. Auch die positive Wirkung von Asafoetida auf das Gehirn ist bekannt.

Tipp: Asafoetida benutze ich bei jedem Gemüse und Dalgericht – natürlich in
Pulverform und lediglich eine Messer-spitze voll pro Person.
Tipp: Da Hing auch in der gestreckten Form noch sehr stark riecht, bewahren Sie es immer in einem luftdicht verschließbaren Behälter auf.

Asafoetida ist V – P + K –

« Letzte Änderung: 03. November 2010, 08:20:03 von Ursula » Gespeichert

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« Antwort #1 am: 02. Juni 2003, 12:11:32 »

:lol: Ajuwan
Anbaugebiete: Mittelasien, Nordafrika und Äthiopien
 Ajuwan, lat. Trachyspermum copticum, ist eine Gewürzpflanze, die mit dem Kümmel verwandt ist und zur Gruppe der Doldenblütler gehört.Viele Bücher be-zeichnen die Ajuwansamen als wilden Selleriesamen oder wilden Liebstöckelsa-men. Das kann ich nicht verstehen, gehören die Samen doch zu den Kümmelge-würzen. Rein geschmacklich erinnert mich der Geschmack etwas an Thymian. Ajuwan ist nur etwas schärfer und leicht bitterer. Aufgrund seines hohen Anteils an ätherischen Ölen hat Ajuwan eine verdauungsfördernde Wirkung. Ajuwan (ge-sprochen Adshuwain) gemahlen oder als Samen passt sehr gut zu allen Hülsen-früchten und Gemüsegerichten nach indisch traditioneller Art . Sie machen schwer verdauliche Nahrung wie Dhalgerichte leichter verdaulich. Wegen des Thymiangeschmacks paßt es gut zu italienischen Gerichten zum Beispiel zu To-maten oder Auberginen.
Verwendung: Ajuwan hilft bei schmerzhaften Zuständen im Magen-Darm-Trakt und beseitigt Schlacken in diesem Bereich. Weiterhin hat es förderliche Wirkung auf Lungen und Herz-Kreislauf-System. In Indien bereitet man aus Ajuwan-Samen sogar Mundwasser, weil es desinfiziert und Zahnfleischbluten entgegen-wirkt, sowie für eine gesunde Flora im Mund- und Rachenraum sorgt. Indische Frauen nutzen Ajuwan während der Schwangerschaft, da es das Wohlbefinden der werdenden Mutter fördert und ihre Kraft stärkt. Blasen- und Nierenbeschwer-den werden durch Ajuwan gemildert. Auch soll es der Impotenz entgegenwirken.
Tipp: Bei Erkältung sowie Bronchialkartarr 1 TL Ajuwansamen mit 3 Tassen Wasser 5 Minuten köcheln lassen und dann langsam trinken. 1 Tasse morgens und abends.
V leicht erhöhend P+ K –
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« Antwort #2 am: 03. Juni 2003, 18:25:49 »

:roll: (Ayur-) Vedische Kräuter und Gewürze

Die Lehrbücher des Ayur-Veda und im besonderen die Puranas, die Geschichtsschreibung der Menschheit, beschreiben die außergewöhnliche Heilkraft von Kräutern und Gewürzen. Sie sagen, die größten Heilkräfte besitzen die heiligen Mantras des Ved. An zweiter Stelle folgen die reinen und klaren Edelsteine. An dritter Stelle die Heilkräuter und Gewürze.
Da die Kräuter und Gewürze eine solche Strahl- und Heilkraft haben, sagt man, dass die Devatas, die Impulse der kreativen Intelligenz (die Bewahrer und die Verkörperung der Naturgesetze), oft die Heilkräuter und Gewürze besuchen und eine zeitlang in ihnen verweilen. Indra, der König der Devas verbrachte eine Zeit in einem Lotusstengel, um sich auszuruhen und sich zu heilen, da er sich zu sehr verausgabt hatte. Danach gewann er seine alte Stärke wieder zurück und begab sich sodann in sein Himmelreich.
Man kann es nicht oft genug sagen, dass es rein Maharishis Verdienst und der heiligen Tradition der vedischen Meister ist , dass wir jetzt wieder den Veda in seiner Fülle besitzen mit dem Bewusstsein, dass alles Wissen in unserem Körper existiert. Es braucht nur belebt zu werden.

Besonders dieser Teil meines Buches, der sich mit Kräutern und Gewürzen beschäftigt, lag mir am Herzen. Sich mit Kräutern und Gewürzen zu beschäftigen und mit ihnen zu arbeiten ist fast wie Meditation. Sie beleben, erfrischen, erneuern, verjüngen, heilen und machen uns wieder ganz. Daher sollten wir die Kräuter und Gewürze lieben und Praktischer Umgang mit den Gewürzen:
Kaufen Sie möglichst die Gewürze in ganzem Zustand und zerkleinern Sie diese erst kurz vor der Verwendung in der Küche. Es lohnt sich, eine kleine Gewürzmühle, eine elektrische Kaffeemühle oder einen Mörser anzuschaffen. Die Gewürze entfalten nur so ihr volles Aroma und auch ihre Heilkräfte sind stärker. Ich selbst bevorzuge die elektrische Kaffeemühle, da sie die Gewürze sehr gut zerkleinert und auch leicht zu reinigen ist. Achten Sie darauf, eine Mühle mit Schlagmesser zu kaufen. Ein praktisches Modell können Sie über Frank’s Spice Shop beziehen (Adresse siehe Anhang).

Kochen mit den Gewürzen: Folgendermaßen gehe ich hierbei vor. Zunächst suche ich die Gewürze aus, die ich verwenden möchte. Während das Ghee heiß wird, mahle ich dann die Gewürze. Diese fertige Gewürzmischung gebe ich dann in das heiße Fett und die Gewürze entfalten ihr wunderbares Aroma. Die Kräuter füge ich erst am Ende des Kochvorganges zu. Zur Reinigung eignet sich ein Backpinsel.

Aufbewahrung der Gewürze: Alle Gewürze sollten in gut verschlossenen Behältern aufbewahrt werden. Es eignen sich z.B. braune Apothekengläser. Wer Kunststoffbehälter benutzt, die auf der einen Seite sehr praktisch sind, sollte darauf achten, dass sie auf jeden Fall säurebeständig sind. So greifen z.B. gemahlene Nelken und Muskat bestimmte Plastiksorten an. Des weiteren ist es sehr wichtig, die Gewürze griffbereit zu haben. Die vedische Kochtradition benutzt immer eine Vielzahl von verschiedenen frischen Gewürzen und Kräutern. Ich selbst benutze ein kleines Wägelchen dazu, auf dem ich meine ganze Sammlung stehen habe.

Gewürze sind nur begrenzt haltbar. Ganze Gewürze halten im allgemeinen 2 Jahre. Gemahlene dagegen höchstens 1 Jahr. Dann sollten alle Gewürze radikal aussortiert werden. Sie haben dann ihre Heilwirkung verloren.

Das grundlegende und damit herausragende Prinzip in der vedischen Küche ist, dass man als ersten Schritt immer zuerst die frisch gemahlenen Gewürze in Ghee andünstet und dann damit das Gemüse, Dal, Chutney etc. kocht. (Eventuell anschließend etwas heißes Wasser zufügen.) Es gibt eine Regel im Ayur-Veda, die folgendes besagt: Am besten sind die Gerichte, die von Anfang an mit Ghee und Gewürzen gekocht werden. Die zweitbeste Art ist, mitten im Kochprozeß die Gewürze mit Ghee anzubraten und dann alles zusammen kochen lassen. Die drittbeste Art ist zum Schluß, die Gewürze in Ghee anschwitzen und dann das Gericht noch einmal mit allem zusammen einmal aufkochen zu lassen.

Der Grund, warum man von Anfang an alles zusammen in der Ghee-Gewürzmischung kocht, ist folgender: Durch das Ghee werden die Gewürze 1. aufgeschlossen, 2. leichter verdaulich gemacht, 3. die Gewürze und ihre Heilwirkung gehen besser in die Nahrung ein und 4. die Nahrung und ihre Vitamine werden vom Körper besser aufgeschlossen. Denn - das sollte man unbedingt wissen. Ghee hat als einziges Fett Zugang zu jeder Zelle des Körpers ohne Widerstand, weil Ghee so rein ist, da es von allen Fetten der Qualität von Muttermilch am nächsten kommt. Ghee ist der beste Transformator und Überbringer von Nahrung für den gesamten Stoffwechsel, ja den gesamten Körper. Ghee ist göttlich.

Vorgehensweise: Als erstes werden immer die größten und härtesten Gewürze in Ghee angeschwitzt, d.h. diejenigen, die am längsten brauchen bis sie ihr Aroma öffnen. Senfkörner brauchen hierfür am längsten. Beachten Sie aber bitte, dass Ihr Ghee nicht zu heiß wird; es reicht, wenn die Körner anfangen zu tanzen. Sollte jedoch das Fett zu heiß werden, sofort die Pfanne von der Platte ziehen und warten. Verbranntes Fett nie benutzen, sondern entsorgen.

Gut gewürzte Speisen erwecken den Appetit und die Verdauungssäfte.


Oma Minna sagt: „Das Wasser läuft einem im Munde (und im Magen) zusammen.“


Besonders ältere Menschen, denen die natürliche Verdauungskraft schwindet, sollten diese Tatsache beherzigen. Fast ohne Einschränkung ist der Gebrauch der Gewürze auch in der Krankenkost zu empfehlen. Zu beachten ist, bei Magen-Darmproblemen milde Gewürze und Kräuter zu verwenden.

Auch Kinder haben eine empfindliche Zunge und Magen. Deshalb gilt auch hier, weniger ist mehr. Ausnahme sind Schulkinder mit Appetitmangel, die durch besonders schmackhaft gewürzte Nahrung ihre Freude am Essen wieder gewinnen.

Wer salzarm essen muss, der denke an das Sprichwort: „ Gut gewürzt ist halb gesalzen.“

Wichtiger Hinweis: Benutzen Sie Heilkräuter nie als Droge. Im Übermaß genossen wirken alle Heilkräuter toxisch und bewirken das genaue Gegenteil.

Auszugsweise aus "Himmlisch Kochen..."
P.S. Hatte das erste Mal das Ganze falsch plaziert, sorry Ihr Frank Lotz
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« Antwort #3 am: 03. Juni 2003, 18:34:54 »

Cool Basilikum (Tulasi)


Basilikum, lateinisch Ocimum basilicum, stammt ursprünglich aus Indien. Von den Gewürzhändlern wurde Basilikum dann ins Abendland gebracht und ist seit Jahrhunderten in ganz Europa beheimatet. In dem Wort Basilikum steckt auch das griechische Wort Basileus, was König bedeutet. Darum wird es auch „König der Kräuter“ genannt. Auch das Wort Basilika – Heiligtum – ist darin enthalten. All das deutet auf die besondere Heilkraft der Pflanze hin. Basilikum gehört im Ayur-Veda zu den sattwischen Gewürzen und ist voll von Ojas (Sonnenenergie) und Soma (Mondenergie).
Basilikum wird besonders in der italienischen und französischen Küche geschätzt. Man verwendet zum Würzen die Blätter der einjährigen Pflanze, die bis zu 50 cm hoch wird. Basilikum schmeckt aromatisch-würzig, leicht süß und etwas bitter, herb, salzig, sauer und leicht scharf. Es hat eine angenehm kühlende Wirkung. Basilikum ist das einzige Gewürz, das ich kenne, das alle sechs Geschmacksrichtungen in zarten Nuancen beinhaltet. Deshalb hat es auch so viel ganzheitliche Heilkraft auf den Menschen. Es ist fiebersenkend und gleichzeitig beseitigt es überschüssiges Kapha. Ebenso hilft es bei Augenleiden. Basilikum wirkt entkrampfend und hilft so bei Menstruationsleiden.
In Indien wird Basilikum (Sie hat eine dunklere Farbe, und schmeckt würiger und ihre Heilkraft ist stärker, als die europäische Variante. Sie wächst sogar zu einem kleinen Baum heran), das dort Tulasi (Sie wird als Lakshmi, Shri Vishnus Frau verehrt)genannt wird, als heilig verehrt. Es ist dem Gott Vishnu geweiht, dem Erhalter und Beschützer des Universums. Jeder Verehrer von Lord Vishnu hat vor seinem Haus am Eingang mindestens einen Busch von dieser wohlduftenden Pflanze stehen. Im Ramayana – dem alten Epos – wird eine schöne Geschichte erzählt: Hanuman, der Befehlshaber der Affenarmee, kam nach Sri Lanka, um Ramas entführte Frau zu finden. Als Hanuman die wunderbare Stadt der Dämonen sah, war er begierig, das Wesen seiner Bewohner herauszufinden. Er nahm die Form eines kleinen Affen an und konnte so unbehelligt das undurchdringbare Stadttor durchschreiten. Überall sah er Glanz und Reichtum, aber der Geruch war durchdrungen von niederen Sinnesfreuden und Begierden ohne jegliche Heiligkeit. Bis er an ein Haus kam, wo es wunderbar nach heiligem Basilikum duftete. Der Busch strömte einen lieblichen Geruch aus, der alle möglichen Arten von Bienen anzog. Er blieb stehen und hörte wie aus dem Haus wunderbare Lobesgesänge über die Herrlichkeit Lord Ramas kamen. Welch eine Überraschung, er fand inmitten der Dämonen eine Seele, die sich trotz dieser Umgebung einem guten Leben hingab. Dieser Dämon war in seinem Herzen ein frommer Mann und im Verlauf dieser Geschichte suchte er bei Rama Asyl, und Rama gewährte ihm diesen Wunsch. Dieser Mann, genannt Vibhishana, war der Bruder des Dämonenkönigs Ravanna. Er wurde, nachdem Rama seine Frau Sita gefunden und Ravanna besiegt hatte von Rama zum König über Sri Lanka gekrönt. Er war bis zum Ende seiner Tage ein großer Verehrer Ramas und ging in den höchsten Himmel ein.
Meine Empfehlung, wenn Sie diese Geschichte interessiert hat, lesen Sie einmal das Ramacharitamanasa von Tulasidasa oder das Ramayana von Rishi Valmiki. Sein Name Tulsidas symbolisiert die Basilikumpflanze.
Der Basilikumpflanze sagt man nach, dass sie alle guten Wesen ins Haus einlädt und die schlechten abhält einzutreten. Im Mittelmeerraum wie in Indien symbolisiert Basilikum Liebe und Fruchtbarkeit.
Basilikum wirkt appetitanregend und angenehm stimulierend. Basilikum reinigt auf allen Ebenen den Körper, löst Ama (Schlacken) aus dem Körper. Basilikum lindert Kopfschmerzen, hilft bei Erkältung, da es gut schleimlösend ist. Es fördert die Durchblutung des gesamten Körpers, fördert die richtige Aktivität des Zentralnervensystems. Gleichzeitg regt es die Aktivität von Nieren und Leber an und begünstigt so den Fettstoffwechsel und die Fettverdauung. Als angenehme Nebenwirkung unterstützt Basilikum die Fruchtbarkeit und beseitigt Blockaden in diesem Bereich bei Mann und Frau. Basilikum bringt mehr Freude ins Leben, es regt die Produktion der körpereigenen Endorphine an. Es bringt auf natürliche Weise Kopf, Herz und Bauch wieder in Einklang.
Basilikum passt gut zu allen italienischen und französischen Gemüse- u. Pastagerichten. Ebenso gibt es Salatsaucen, Tomatenchutneys und Raitas eine feine frische Note. Auch bei der salzarmen Kost empfiehlt sich Basilikum wegen seines natürlichen Salzgeschmackes.

Tipp: Frisches Basilikum nicht längere Zeit mitkochen lassen, sondern erst am Ende dem Gericht zufügen. Basilikum nur kalt und vorsichtig waschen, mit einem Tuch trockentupfen und erst kurz vor Gebrauch kleinzupfen oder hacken.

Tipp: Erwachsenen und Kindern mit Appetitlosigkeit, wie auch bei Magersucht und Bulimie hilft oft folgendes Getränk: 2–3 frische Basilikumblätter und 1 Minzblatt waschen und fein hacken. 1/2 TL braunen Zucker oder Honig, 1–2 Spritzer frischen Zitronensaft. Alles in ein Glas füllen und mit warmen ayurvedischem Wasser auffüllen und warm vor den Mahlzeiten trinken.

V u. P wird angenehm angeregt, K –
wertschätzen. Ich wünsche Ihnen viel Freude mit diesen kleinen Juwelen von Mutter Natur.


Auszugsweise aus Himmlisch Kochen und Leben im Einklang mit dem Veda. ISBN 3-930264-34-X
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« Antwort #4 am: 11. Juni 2003, 10:41:07 »

Schockiert Coriander und Corianderkraut (Danya oder Dhanyaka)
Anbaugebiete: Vorderasien, Asien u. Mittelamerika.
Bei uns in Deutschland verwendet man hauptsächlich nur den Samen der Corianderpflanze. Ihre latainische Bezeichnung ist Coriandrum sativum. Man sollte jedoch das frische Corianderkraut nicht vergessen, da es vielen Gerichten einen besonderen Geschmack gibt und besonders Pitta, das heißt das Verdauungsfeuer ins Gleichgewicht bringt und gleichzeitig magenfreundlich ist.
Coriander ist ein einjähriges Kraut, dessen Samen seit Jahrtausenden in Indien als Heilgewürz angewendet werden. Er wird im ganzen Orient angebaut. Die junge Pflanze wird als Kraut verwendet, der Same wird geerntet, wenn er hellbraun ist.
Der Coriandersamen besitzt einen ausgezeichneten Geschmack und hat gleich-zeitig eine feine Heilkraft. Er ist verdauungsförderlich und ebenso entzündungshemmend. Auch bei Migräne wirkt Coriander gut, weil es Toxine im Magen- Darmtrakt neutralisiert, die die Schmerzen und das Pochen im Kopfbereich hervorrufen. Diese Giftstoffe gelangen über die Blutbahn ins Gehirn und rufen dort die Blockade der Durchblutung des Gehirns hervor. Gleichzeitig lassen sie den Kreislauf absacken. Meine Schlussfolgerung ist, dass jede Migräne ihre Ursache im schlechten Zustand des Magen-Darmtraktes hat. Die Toxine verhindern die richtige Aktivität der Nerven und Hormone. Deshalb haben oft Menschen mit höherem Giftstoffgehalt im Magen- Darmbereich dunkle Augenränder. Deshalb: „Reinige Dein gesamtes Verdauungssystem und du bist auch Deine Migräne los!“
Oma Minnas wichtiger Tipp: Beherzige folgendes: „Reinige Dein gesamten Verdauungssystem und Du bist auch Deine Migräne los!“
In Maharishis wunderschönem Buch, die Wissenschaft vom Sein und die Kunst des Lebens sagt Maharishi, dass ein Mensch mit perfekter Verdauung auch eine perfekte Gesundheit besitzt.
Bei einem schwachen Appetit wirkt Coriander leicht anregend. Coriander ist ein Gewürz, das Sonne (Ojas) und Mond (Soma) gleichzeitig belebt!  (Wärmend und kühlend zugleich) Es soll des weiteren bei Erbrechen, Husten und Asthma helfen. Auch hat Coriander einen nährenden Einfluss auf das Herz.
Oma Minna sagt: “Merke, – was dem Magen gut tut, hilft auch dem Herzen!“
Zu allen Dhalgerichten, fast allen Gemüsegerichten, Currymischungen, in Weihnachtsgebäck und für salzige Lassis verwendet man Coriandersamen.
Neben der Küche im vorderen Orient, wo das Corianderkraut eine feste Größe ist, wird es auch in der thailändischen Küche und bei einigen indischen Gerichten verwendet. Gott sei Dank, sonst würden viele Touristen noch mehr in solchen Ländern wegen der scharfen Gerichte Magen- und Darmbeschwerden bekommen. Corianderkraut wirkt angenehm kühlend auf das Verdauungssystem und den menschlichen Organismus. Das Gericht schmeckt leicht muffig, wenn man zu viel von dem frisch gehackten Kraut nimmt. Deshalb vorsichtig dosieren! Bei einem indischen Gurkenraita nehme ich immer auch frisches Corianderkraut. Coriander erhalten sie bei uns bei fast allen türkischen Lebensmittelgeschäften und natürlich auch in asiatischen und indischen Geschäften. Die zarte milde Würze und der leicht bittere Geschmack des Corianderkrautes wirkt belebend im Körper während der leicht süße Geschmack den Aufbau des Körpers unterstützt. Deshalb sollten wir in unserer westlichen Kultur vermehrt Coriander einsetzen..
Tipp: Nur ganzen Coriandersamen kaufen und immer frisch mahlen und sofort verwenden, da die zarten ätherischen Öle von Coriander sich sehr schnell verflüchtigen!
Tipp: Bei mangelndem Appetit sowie auch bei Magersucht empfehle ich fol-gendes Rezept: 1 TL guten Biohonig (Z.B. Akazien) vermischt auf ¼ TL frisch gemahlenen Coriander mit ¼ TL frisch geriebenen Ingwer und 2 Msp. frisch ge-mahlenen schwarzen Pfeffer (am besten Langkornpfeffer) mit 1 Tasse ayurvedi-schem Wasser (siehe „Tagesplan“) ½ Stunde von dem Essen zu sich nehmen. Sie werden sehen, das Essen fällt leichter und schmeckt besser. Darüber hinaus wirkt Coriander stark entzündungshemmend.
 Bei Blasenentzündungen empfiehlt es sich mehrmals am Tag einen TL Coriander mit zwei Tassen Wasser aufzukochen, fünf Minuten ziehen zu lassen, abzu-seien und zu trinken. Als Nebeneffekt spült man auch gleich die Nieren mit durch. Ebenfalls wird der gesamte Unterleib entspannt.
Wie Kardamon regt auch Coriander das Verdauungsfeuer an, ohne Pitta aus dem Gleichgewicht zu bringen. Es hilft bei Erbrechen, Husten und Asthma. Coriander stärkt den ganzen Körper, insbesondere das Herz. Die Coriandersamen mit ihren stark ätherischen Ölen helfen, schwerverdauliche Wurzel- und Hülsenfrüchte zu verdauen und können nahezu bei allen Gemüse- und Dhalgerichten verwendet werden.
Coriander ist ein sehr sattvisches Gewürz.
V angenehm anregend  P – K -
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« Antwort #5 am: 24. Juni 2003, 15:31:38 »

:lol:
Kreuzkümmel (Mutterkümmel, Cumin) Sanskrit Dschiera
Anbaugebiete: Indien, Persien, Mittelmeer
Die einjährige Kreuzkümmelpflanze stammt aus dem Vorderen Orient und Indien. Kreuzkümmel (Cuminum cyminum) wird auch als Mutterkümmel, Römi-scher, Türkischer oder Ägyptischer Kümmel bezeichnet. Sie ist verwandt mit unserem Kümmel, aber sehr unterschiedlich in Geschmack und Heilwirkung.
Cumin hat einen scharfen, bitteren und eigenwilligen Geschmack an den man sich erst etwas gewöhnen muß. In kleinen Dosen hat er aber einen aparten Geschmack und gibt vielen Gerichten den letzten Pfiff. Ebenso wie Coriander regt er das Verdauungsfeuer an und bringt alle Doshas ins Gleichgewicht. Kreuzkümmel ist in seiner Wirkung ziemlich einzigartig, weil er einerseits Energie gibt und gleichzeitig beruhigt.  Wie die meisten Gewürze wirkt sich Kreuzkümmel positiv auf die Verdauung aus und wirkt Blähungen entgegen. Er reguliert die Darmflora, entgiftet und reinigt das Blut und stärkt Leber, Darm und Nieren sowie die Gebärmutter. Gleichzeitig verleiht er der Haut einen frischen Teint, da er die Durch-blutung fördert und Spannungen abbaut.
Kreuzkümmel passt fast zu jedem Gemüse und zu Dalgerichten. Im Ayurveda wird er auch bei salzigen Lassi verwandt, das die Darmflora stärkt. Bei scharfen Lebensmitteln gibt man gern Kreuzkümmel bei, da es die stark erhitzende Wirkung ausgleicht wie zum Beispiel bei Tomaten, Paprika und Chilischoten. Es gibt auch indisches Teegebäck, das mit Kreuzkümmel gewürzt wird; siehe mein Ramputam Bällchen aus "Himmlisch Kochen..."!
Tipp: Besonders gut zu Raita (frischer Joghurtsalat) passt gerösteter Kreuzkümmel. Einfach in einer gusseisernen Pfanne eine kleine Menge kurz erwärmen bis der Kreuzkümmel seinen vollen Duft entfaltet.
V – P angenehm anregend K -
P.S. Jeera/englische Schreibweise zählt zu den wichtigsten Gewürzen des Ayurveda, und wird zu den besonders sattwischen Gewürzen gezählt.
Um den großen Wert von Kreuzkümmel bestens beschreiben zu wollen, müßte man am ein ganzes Buch dieser Mutter aller Kümmelarten widmen!
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« Antwort #6 am: 26. Juli 2003, 17:02:57 »

Hallo lieber Frank w. Lotz,
ich hab grad weiter oben von dir gelesen....
Zitat
Ajuwan, lat. Trachyspermum copticum, ist eine Gewürzpflanze, die mit dem Kümmel verwandt ist und zur Gruppe der Doldenblütler gehört.Viele Bücher be-zeichnen die Ajuwansamen als wilden Selleriesamen oder wilden Liebstöckelsa-men. Das kann ich nicht verstehen, gehören die Samen doch zu den Kümmelge-würzen


und hab nachgeschlagen, wo Trachyspermum botanisch zu suchen ist... Kümmel, Fenchel, Anis gehören alle zur Familie der Doldenblütler - wie eben der Sellerie und Liebstöckel auch... die stehen verwandtschaftlich sozusagen alle ähnlich weit von Trachyspermum sp. weg bzw. stehen eben ähnlich nahe... erstaunlicher ist, dass es geschmacklich (und auch vom Inhaltsstoff Thymol) an Thymian erinnert...
lg, johanna
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Frank W. Lotz
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« Antwort #7 am: 26. Juli 2003, 17:55:54 »

:lol:
Ja, Johanna Mutter Natur spielt nun mal mit Ihren Energien. Deshalb ist Sie unergründlich. Deshalb sollten wir Sie besonders ehren und dankbar sein. Apropos, wenn Du mal die Adjuwainsamen im Mund hast, verstehst Du die Verwandtschaft mit Thymian. Es ist so wie mit Anis & Sternanis; völlig unterschiedliche Samen, von verschiedenen Pflanzen abstammend & doch in seiner Essenz sehr ähnlich!
Herzlichst
Frank Lotz
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« Antwort #8 am: 08. November 2003, 12:18:27 »

:lol: Gewürzmischungen
Vedisches Currypulver
Dies ist eine der ältesten Currymischungen, die früher auch für heilige Zeremonien genommen wurde.
Zutaten: ergibt ½ Tasse
¼  Tasse frische Curryblätter
2 EL Urid Dhal
2 EL schwarzer Pfeffer
 
Ofen auf 175 C vorheizen. Curryblätter, Urid Dhal und Pfefferkörner auf ein Backblech geben. 5-8 Minuten auf der mittleren Schiene rösten lassen und einmal wenden. Die weißen Bohnen sollten leichte Farbe bekommen haben. Nun die Gewürze abkühlen lassen. Dann die Gewürze in der elektrischen Kaffeemühle mahlen.
Die Mischung hält, gut verschlossen, 2 Wochen und hat einen wunderbar leicht nussigen Geschmack.
Tipp:
Falls keine frischen Curryblätter vorhanden sind, nehmen Sie getrocknete, die aber erst nach 4 Min. zu der zu röstenden Gewürzmischung in den Ofen beigeben!

Currymischung Madras
Im Ayurveda werden die Gewürze frisch gemahlen dem Essen zugegeben. So entfalten sie ihr größtes Aroma und ihre größte Heilwirkung. Diese Currymischung können sie aber durchaus auf Vorrat herstellen.
Zu vielen Dhalgerichten und Gemüsecurrys passt es zur Abrundung gut 1 Teelöffel fertiges Currypulver zuzugeben. Sie werden auch sehen, dass ein selbsthergestelltes Currypulver viel frischer und aromatischer schmeckt als gekauftes. Die Haltbarkeit beträgt ungefähr 2 Monate.
Zutaten: ergibt 1 Tasse
½ Tasse Koriandersamen
2 getrocknete Chillieschoten
1 ½ TL Kreuzkümmelsamen
1 ½ TL schwarze Senfsamen
1 ½ TL Bockshornkleesamen
1 ½ TL schwarze Pfefferkörner
15 getrocknete Curryblätter
3 EL Kurkuma
 
Alle Gewürze bis auf das Kurkuma in der elektrischen Kaffeemühle mahlen. Das Kurkumapulver gut untermischen. Currypulver in einen luftdicht verschließbaren Behälter füllen.
Garam Masala
Garam bedeutet übersetzt heiß oder geröstet. Masala heißt Mischung. Also geröstete Gewürzmischung. Nordindien hat eine jahrtausend alte Tradition in der Herstellung verschiedener Masalas. Grundsätzlich wird eine Masalamischung erst kurz vor dem Servieren der Speisen zugefügt. Masalas sollten mehr in der kalten Jahreszeit verwendet werden.
Zutaten für ein 8 Personengericht:
2 EL Kreuzkümmel
2 EL Koriandersamen
1 EL Kardamonsamen
1 EL Cassia Zimtrinde
1 EL schwarze Pfefferkörner
1 Lorbeerblatt
6 ganze Nelken
¼ TL Muskatnuss
 
Alle Gewürze bis auf Muskat in einer Pfanne bei mittlerer Temperatur anrösten bis die Gewürze anfangen zu duften und ihr würziges Aroma verströmen. Wichtig, nicht die Gewürze verbrennen lassen, dann haben sie ihre Heilwirkung verloren. Normalerweise reichen 3 – 5 Minuten, dabei mit einem Kochlöffel die Gewürze immer umrühren. Die letzte Minute auch die geriebene Muskatnuss zufügen. Nun die Gewürze in eine Schüssel geben und auskühlen lassen. Dann in der elektrischen Kaffeemühle die Gewürze mahlen. Die Masalamischung in einen luftdicht verschließbaren Behälter füllen. Die Mischung hält ungefähr 1 Monat.
Tipp 1 TL Garam Masala unter ein fertiges Raitagericht gezogen verfeinert noch den Geschmack.
 
Kräutersalzmischung Pikant
bei Pitta-Konstitution oder in Pitta-Jahreszeit
Zutaten für ein 4 Personengericht:
2 TL Salz, 1 Teil ayurvedisches Steinsalz
1TL Fenchelsamen
½ TL Rosmarin gerebelt
½ TL Kreuzkümmel
1/4  TL Asafoetida
½ TL Majoran
1 TL Petersilie gerebelt
1/4  TL schwarzer Pfeffer ganz
1 Lorbeerblatt gemahlen
3 Msp. Gelbwurz
½ TL Liebstöckel gerebelt
½ TL Coriander ganz
 
Fenchelsamen, Coriander, Schwarzen Pfeffer und Lorbeerblatt vermahlen und anschließend die übrigen Gewürze und Kräuter zusammen mit dem Salz in einer elektrischen Kaffeemühle zermahlen oder mit einem Mörser zerkleinern. Alles gut vermischen. Schon ist die pikante Kräutersalzmischung fertig. Hält 1 Monat frisch.








Kräutersalzmischung Zart
bei Vata-Konstitution oder in Vata-Jahreszeit
Zutaten für ein 4 Personengericht:
2 TL Salz, 1 Teil ayurvedisches Steinsalz
1 TL Petersilie getrocknet
1 TL Coriandersamen
1 TL Fenchelsamen
½ TL Estragon getrocknet
½ TL Zitronenmelisse getrocknet
½ TL Dill getrocknet
1/4 TL schwarzer Pfeffer ganz
1/4 TL Thymian
1/4 TL Asafoetida
½ TL Kreuzkümmel
3 Msp. Muskat oder Muskanußblüte frisch gerieben
 
Fenchel, Coriander, schwarzer Pfeffer sowie die gröberen Gewürze zuerst mahlen, dann die übrigen Gewürze und Kräuter, sowie das Salz hinzufügen und alles zusammen mahlen oder mit dem Mörser zerkleinern. Schon haben Sie eine schmackhafte Kräutersalzmischung. Hält 1 Monat frisch.





Kräutersalzmischung Scharf-Würzig
bei Kapha-Konstitution oder in Kapha-Jahreszeit
für ein 4 Personengericht:
1 TL Salz, 1 Teil ayurvedisches Steinsalz
1 TL Ajuwan ganz
½ TL Kreuzkümmel
1/4 TL Curcuma
1/4 TL Asafoetida
1/4 TL schwarzer Pfeffer
1/4 TL Muskatnuss
¼ TL Basilikum gerebelt
2 Msp. Cayennepfeffer
3 Msp. Safran
2 Curryblätter
 
Kreuzkümmel ohne Ghee kurz in der Pfanne anrösten. Zusammen mit den anderen Gewürzen und Kräutern in der Kaffeemühle mahlen. Mit Salz mischen. Hält sich im verschlossenen Glas 1 Monat.
 
Kräuteröl
Zubreitungszeit 15 Minuten
Zutaten:
½ Liter kaltgepresstes Olivenöl
3 Zweige Rosmarin
3 Zweige Salbei
3 Zweige Basilikum
3 Zweige Thymian
3 Zweige Estragon
 
Die gewaschenen und gründlich abgetrockneten Kräuter zerkleinern und in eine gut gereinigte und getrocknete Flasche geben. Mit Öl übergießen. Benutzen Sie dafür einen Trichter. 14 Tage lang verschlossen lassen und an einem dunklen, trockenen und kühlen Ort ziehen lassen, nicht in den Kühlschrank stellen, Immer die jeweils benötigte Menge abfiltern und die Flasche wieder mit Öl auffüllen. Wichtig ist, daß die Kräuter immer vollständig mit Öl bedeckt sind, sonst schimmeln sie. Höchstens drei Monate lang verwenden!
Tipp: Wenn man das Öl schneller aromatisieren will, kann man es in einem breiten Topf auf etwa 100 Grad erhitzen, auf 80 Grad abkühlen lassen, dann die ganzen Kräuter dazugeben und zehn Minuten lang ziehen lassen. Solange warten, bis sich das Öl und die Kräuter auf 40 Grad abgekühlt haben. Kräuter zuerst in die Flasche geben und Öl mit Trichter hineingeben. Das auf diese Weise hergestellt Öl läßt sich schon nach wenigen Stunden verwenden.
Dieses Kräuteröl eignet sich zur Herstellung von leckeren Salatsaucen oder zum Andünsten von Broccoli, Blumenkohl, Paprika, Fenchel oder zur Herstellung von Kräuterbrot.

Gute Kräutermischungen:
"Herbes de Provence Mischung":
Oregano, Thymian, Rosmarin, Lavendelblüten, und manchmal Anis.
"Fine Herbes Mischung":
Oregano, Rosmarin, Salbei & Thymian, Bohnenkraut, Petersilie,
Basilikum, Kerbel, Schnittlauch und etwas Majoran. Das ist die hochberühmte 10er Mischung
der "Fine- Herbes".


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« Antwort #9 am: 17. Mai 2006, 16:26:14 »

Ingwer (Sringavera)
Anbaugebiete:

Ingwer wird fast überall im asiatischen Raum und seit dem 16. Jahrhundert auch in Mittelamerika und Jamaika angebaut.
Ingwer, lat. Zingiber officinalis ist eine schilfartige Staude und gehört zur Familie der Gewürzlilien. Man verwendet den fleischigen Wurzelstock der sich ähnlich wie ein Geweih verzweigt. Daher auch der Sanskritname „Sringavera“. Was soviel heißt wie „der Hornförmige“, nach der Form der Wurzel.
Die Ingwerwurzel ist ein typisches ayurvedisches Gewürz und Heilmittel. In zahlreichen alten indischen und chinesischen Textbüchern wird viel über die medizinische Heilwirkung der Ingwerwurzel berichtet. Für mich ist diese Wurzel der Stein der Weisen in der besten Küche der Welt, der vedischen Küche. Am besten wird die frische Wurzel verwendet. Knackig frisch mit heller Haut und seidigem Glanz sollte man den frischen Ingwer kaufen. Natürlich kann man auch getrockneten oder Ingwerpulver verwenden. Jedoch ist das gemahlene Pulver schärfer und es fehlt natürlich die besonders belebende Frische.
Zu fast jeder Süßspeise, Kompotten und Säften läßt sich Ingwer verwenden. So ist Ingwer auch ein wichtiger Bestandteil der Ginger Ale Limonade. Ebenso kann man Ingwer in Sirup einlegen oder kandiert als Konfekt bekommen. Neben den Süßspeisen verwende ich frischen Ingwer zu allen Chutneys. Es passt auch hervorragend zu Gemüsegerichten, Gemüsecurries und Daleintöpfen.
Die wichtigste gesundheitliche Wirkung von Ingwer liegt  in der Stärkung des Immunsystems. Gleichzeitig ist Ingwer ein hervorragendes Tonikum, das den Appetit und die Verdauung anregt. Bei Blähungen und Darmkoliken bewirkt die Einnahme von frischem Ingwer eine deutliche Linderung.
Tipp: 1 TL frischer Ingwer geschält und fein gehackt mit abgekochtem Wasser 10 Minuten ziehen lassen. Dann schluckweise das heiße Wasser trinken. Moderne Forschungen ergänzen und bestätigen die Heilwirkungen der wahrhaft wundersamen Wurzel. Ingwer verdünnt auf natürliche Weise das Blut und hilft so Thrombosen entgegenzuwirken. Ebenso wirkt es förderlich bei Erkältungskrankheiten und bei Lungenleiden. Auch wirkt es stärkend auf das Herz als Ganzes. Hier noch eine kurze Aufzählung der Wirkung von frischem Ingwer: Reduktion von ernährungsbedingt, erhöhtem Cholesterinspiegel, Senkung des Blutdruckes, lindert Schmerzen, Reduktion der Magensekretion, „Reisekrankheiten“ (gegen Übelkeit etc.) vorbeugend, Verbesserung der Darmflora und Hilfe bei Durchfallerkrankungen. Ingwer hilft Giftstoffe aus dem Darm auszuleiten. Ebenso wirkt er antiseptisch und hemmt das Wachstum von Krebszellen.
Tipp: Ingwer beugt Erkältungskrankheiten vor. Deshalb in der kalten Jahreszeit vermehrt verwenden. (s.a. Ingwerwasser)
Ingwer ist ein sehr sattvisches (lebensspendend) Gewürz mit leichten Rajas (Hitze erzeugend)-Anteilen, dass heißt leicht erhitzend.
Vata reduzierend Pitta angenehm erhöhend  Kapha reduzierend

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« Antwort #10 am: 17. Mai 2006, 20:49:58 »

Hallo Frank,


Zitat
Ebenso kann man Ingwer in Sirup einlegen oder kandiert als Konfekt bekommen


Ingwerstäbchen aus dem Süßwarenladen mag ich sehr gern, leider gibt es sie (hier) nicht immer. Gibt es zur eigenen Herstellung von Ingwerkonfekt Rezepte?

Wenn ja, wäre ich sehr interessiert  :wink:

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« Antwort #11 am: 19. Mai 2006, 03:30:31 »

Liebe Ursula,

hier in Kürze die Herstellung von kandiertem Ingwer:

eine ca. 300 g frische Ingwerknolle
400 ml. Wasser
250- 300 g Vollrohrzucker (Ayurveda Zucker Sharkara ist noch besser/gesünder)

Herstellung:
Wasser und Zucker in einem Topf zum Kochen bringen und ohne Deckel bei mittlerer Temperatur um mehr als die Hälfte die Flüßigkeit reduzieren (Läuterzucker)! In der Zwischenzeit den frischen Ingwer waschen & gut schälen, in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden und im Zuckersirup mit köcheln lassen. Nach ca. 25- 30 Min. von der Flamme nehmen, abkühlen lassen und in ein Glas füllen und im Kühlschrank ca. 5 Tage ziehen lassen. Nun müßte der Ingwer kandiert sein.

Probiers mal und sag mir ob es geklappt hat!

Gruß  Lächelnd
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« Antwort #12 am: 26. Mai 2006, 11:44:04 »

Hallo Frank,

ich glaube, ich habe den Zucker nicht weit genug einkochen lassen. Jedenfalls ist der Sirup nach jetzt 6 Tagen noch genauso flüssig wie am Anfang Traurig .

Werde mal den Kochvorgang ca. 20 Min. wiederholen und die Menge dadurch nochmals reduzieren.

Ursula
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« Antwort #13 am: 26. Mai 2006, 16:01:28 »

Ja Ursula, der Zuckersirup muß mindest um die 3-4 fache Menge reduziert werden!
Ich hoffe, dass es beim nächsten Mal besser klapt!
Gruß
Frank
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« Antwort #14 am: 06. September 2007, 14:01:56 »

Hallo lieber Frank!
Ich finde es wunderbar, wieviel Zeit und Mühe Du Dir gibst, so viel und so nett über die Ayurvedischen Gewürze und Kräuter zu schreiben; ich verbrachte die letzte halbe Stunde damit, interessiert Deine Ausführungen über Coriander, Kreuzkümmel und Ingwer zu lesen, und auch darüber, wie Du beim Würzen vorgehst. Nicht nur sehr interessant, sondern auch unterhaltsam verfasst!!
Ist es vielleicht möglich, dass Du uns allen auch so eine nette Ausführung über Kardamom schreibst und auch ein wenig darüber, wie Du ihn bevorzugt verwendest?Huch?
Liebe Grüsse,Nele
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