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Autor Thema: Hausstaubmilben  (Gelesen 4873 mal)
Silvia
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Beiträge: 115



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« am: 14. Oktober 2002, 19:41:57 »

München (ots) - Mit den kürzer werdenden Tagen und der sinkenden
Außentemperatur beginnt die alljährliche Heizsaison. Für die meisten
bedeutet dies nur ein Ende des schönen Wetters. Manche freuen sich
vielleicht auf kuschelige Abende in den eigenen vier Wänden. Für
Hausstaub-Allergiker beginnt allerdings in diesen Tagen die Hauptzeit
ihres ganzjährigen Leidens, denn durch die trockene Heizluft in den
Wohnungen können sich die allergieauslösenden Substanzen des Staubs -
die sogenannten Allergene - optimal in der Raumluft verteilen und
werden so vom Allergiker verstärkt eingeatmet. Bei den Allergenen
handelt es sich meist um den Kot der Hausstaubmilben, der unabhängig
von den Hygieneverhältnissen in jedem Haushalt vorkommen.
   
   Die beste Maßnahme gegen Hausstaub-Allergie ist die Verringerung
beziehungsweise die Vermeidung des Allergens. Dazu empfiehlt der
Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) zum Start der Heizsaison
folgende Sofortmaßnahmen:
   
   Die Hauptquelle der Hausstaubmilben ist die Matratze des Betts, da
sie dort ideale Lebensbedingungen finden - Wärme, eine hohe
Luftfeuchtigkeit und menschliche Hautschuppen als Nahrung. Daher
sollte möglichst häufig gelüftet werden, um die Wohnung, insbesondere
den Schlafraum, auszukühlen und die Luftfeuchtigkeit zu senken. Die
Bettbezüge sollten nach Möglichkeit einmal die Woche bei mindestens
60° Celsius gewaschen werden. Zudem muss unbedingt die Matratze
"saniert", das heißt die Milbenzahl im Bett reduziert werden.
   
   Dies gelingt entweder durch einen milbendichten Matratzenbezug
(Encasing) oder durch die Anwendung von
Niembaumsamenspray-Spezialextrakt aus der Apotheke (milbiol(R)).
Beides führt zum Aushungern der Hausstaubmilben.
   
   Mit diesen Sofortmaßnahmen ist eine Verbesserung der Symptome, wie
Schnupfen, Augenentzündungen und Niesattacken schnell möglich. Mit
milbiol(R) wird dies sogar über einen Zeitraum von 8-12 Monaten
erreicht. Übrigens bietet nach einer neuesten australischen Studie
sogenannte Allergiker-Bettwäsche bei Hausstauballergie keinen Vorteil
gegenüber Federbetten (J. Clin. Epidemiol. 55, 556-562, 2002).
   
   Langfristig sollte zudem überlegt werden, Staubfänger und Teppiche
aus dem gesamten Wohnbereich zu entfernen, um die eigenen vier Wände
wieder zu einem Raum der Entspannung und Erholung zu machen.
   
   
ots Originaltext: ECC Kohtes Klewes
[09.10.2002 - 10:00 Uhr]
« Letzte Änderung: 25. Juni 2007, 12:12:54 von Ursula » Gespeichert
Ursula
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Beiträge: 655



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« Antwort #1 am: 25. Juni 2007, 12:11:54 »

Mit knapp 40 Prozent sind Hausstaubmilben nach Pollen die zweithäufigsten Auslöser allergischer Atemwegserkrankungen in Deutschland.

die typischen Beschwerden einer Hausstaub-Allergie sind: verstopfte Nase, Niesanfälle und Husten. Aus diesem Grund wird die Allergie oft nicht oder spät erkannt, weil alles auf eine Erkältung hindeutet.
Hinzu kommen allerdings Juckreiz, Ekzeme, Schlafstörungen und Asthma.

Zusätzliche Tipps (außer der oben erwähnten Behandlung mit dem Niembaumsamenöl):

den Schlafbereich kühl halten (unter 18 Grad) und häufig lüften
Zimmerpflanzen wegen möglicher Schimmelpilze aus dem Schlafbereich entfernen

Ursula

www.ganzheitliche.de
« Letzte Änderung: 25. Juni 2007, 12:14:31 von Ursula » Gespeichert

Konfuze sagt: Wenn dir ein Vogel aufs Hemd kackt, ärgere dich nicht. Freue dich, dass Kühe nicht fliegen können.
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