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Autor Thema: Erkältung: Oma's Hausmittel  (Gelesen 18266 mal)
Silvia
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« am: 14. Oktober 2002, 22:52:01 »

Wenn alle Abwehr- und Vorsorgemaßnahmen nicht gefruchtet haben und die Erkältung sich durchgesetzt hat, können die Hausmittel aus Großmutters Schatzkiste die ersehnte Linderung bringen.  

Wickeln Sie sich ein!
 
Wickel gehören zum Grundrepertoire der Erkältungsbekämpfung. Sei es als warmer Brustwickel bei Bronchitis oder als feucht-kalter Wadenwickel zur Fiebersenkung.
 
Ein Kartoffel-Wickel gehört zu den Klassikern. Er ist bestens geeignet, Schleim zu lösen und den Heilungsprozess zu unterstützen. Dazu etwa drei bis fünf Kartoffeln mit der Schale kochen, bis sie weich sind. Anschließend zerdrücken und den Brei in ein Leinentuch geben. Diesen um den Hals oder auch die Brust legen und erneuern, sobald er nicht mehr warm ist.
 
Quarkwickeln wird nachgesagt, dass sie die Entzündung aus dem Körper ziehen. Für den Wickel wird handelsüblicher Speisequark auf den Hals oder auf die Brust geschmiert und mit einem Tuch abgedeckt. Nach 20 Minuten abspülen und sich wieder warm einpacken.
 
Kalte Wadenwickel senken das Fieber
Leichtes Fieber sollte möglichst nicht bekämpft werden, da es den Heilungsprozess unterstützt. Durch die Anhebung der Körpertemperatur werden die Erkältungsviren unschädlich gemacht, die sich bei höheren Temperaturen nicht mehr so gut vermehren können.
 
Ist das Fieber störend, so kann es mit kalten Wadenwickeln gelindert werden, die alle fünf bis zehn Minuten erneuert werden. Hält das Fieber allerdings über drei Tage an und treten Begleiterscheinungen wie starke Kopfschmerzen oder Erschöpfung auf, ist der Gang zum Arzt unbedingt notwendig.
 
Das Dampfbad
Eine der Standard-Behandlungen bei Atemwegsbeschwerden ist das Kopfdampfbad.
 
Die traditionelle Art sieht vor, dass ätherische Öle oder Kräuteraufgüsse in eine große Schüssel mit heißem Wasser gegeben werden, über die sich der Patient beugt und die Dämpfe einatmet. Der Kopf ist dabei mit einem Handtuch abgedeckt.
 
Die Inhalation sollte jeweils 10 bis 15 Minuten dauern. Das Ganze zwei- bis dreimal am Tag wiederholen, wobei zwischen den Anwendungen eine Pause von mindestens einer Stunde liegen sollte.
 
Um keine Verbrühungen von Schleimhäuten, Stimmbändern oder der Luftröhre zu riskieren, sollten Sie mit dem Beginn der Inhalation abwarten, bis das Wasser auf etwa 60 Grad abgekühlt ist.
 
Im Folgenden einige Kräuter und deren Wirkungen:
 
Huflattich verflüssigt selbst hartnäckigen Schleim in den Atemwegen.
 
Thymian enthält ätherische Öle, die entkrampfend und schleimlösend auf die Bronchien wirken.
 
Majoran steckt voll mit den ätherischen Ölen Terpineol, Kamphen und Borneol, die Schleim in den Atemwegen lösen und das Abhusten erleichtern.
 
Kamille-Inhalationen wirken gegen Entzündungen der Schleimhäute der gesamten Atemwege und lindern die Beschwerden bei Erkältungskrankheiten.
 
Salbei enthält Wirkstoffe, die die Vermehrung der Krankheitserreger unterbinden und sie abtöten.
 
Oregano beruhigt überreizte Atemwege und unterstützt das Abhusten von Schleim.
 
Eukalyptus enthält ätherisches Öl, das eine Verflüssigung von zähem Schleim in den Atemwegen bewirkt.

Tee für das Wohlbefinden
Grundsätzlich sollte bei allen Erkältungskrankheiten viel getrunken werden. Heiße Heilkräuteraufgüsse (auch Tee genannt) können das Wohlbefinden steigern und gegen die verschiedensten Beschwerden helfen.
 
Tee schenkt nicht nur Wärme von innen. Schwarzer, grüner oder Kräutertee ist auch für die Gesundheit förderlich. In unseren Breiten wachsen viele Pflanzen, aus denen sich Tees zubereiten lassen:
 
Aufgrund seiner wärmenden und anregenden Eigenschaften ist Pfefferminztee ein altes Heilmittel für Erkältungen.
 
Tee aus Linden- oder Holunderblüten wird wegen der schweißtreibenden Wirkung gegen Erkältungen eingesetzt.
 
Spitzwegerich gilt als idealer Hustentee aufgrund der enthaltenen Schleim- und Bitterstoffe. Zudem hat Spitzwegerich eine leicht antibiotische Wirkung.
 
Thymiantee hat eine gute krampf- und schleimlösende Wirkung und wird deshalb bei allen Erkältungskrankheiten, Huste sowie Bronchitis eingesetzt.
 
Grundsätzlich gilt, dass die getrockneten Kräuter mit kochendem Wasser aufgegossen werden sollten. Damit die heilenden ätherischen Öle im Tee bleiben, muss die Tasse während des Ziehens abgedeckt werden.
 
Rund 10 Minuten lang sollten die Kräuter Zeit haben, ihre wohltuenden Inhaltsstoffe an das Wasser abzugeben, bevor sie abgeseiht werden. Je nach Tee und Geschmack kann mit Honig gesüßt werden.

Warme Bäder genießen
Vor allem die Füße werden in Erkältungszeiten in Mitleidenschaft gezogen und sind häufig sehr kalt. Fußbäder wirken jedoch nicht nur gegen die Kälte an den Füßen, sondern wärmen den gesamten Körper.
 
Überbrühen Sie in einem Eimer eine Hand voll Heublumen mit etwa einem Liter heißem Wasser, etwa zehn Minuten ziehen lassen, dann den Eimer bis zur Hälfte mit warmem Wasser auffüllen. Die Füße rund zwölf Minuten darin baden. Nach dem Fußbad zwei Zitronen auspressen, mit heißem Wasser aufgießen und mit Honig süßen, das Ganze heiß genießen und im Bett eine Runde schwitzen.
 
Für ein aufsteigendes Armbad wird das Waschbecken mit gut warmem Wasser gefüllt. Dann beide Arme hineinlegen und weiter heißes Wasser zufließen lassen. Insgesamt etwa 15 bis 20 Minuten baden.
 
Auch Vollbäder mit Heilkräuterzusatz, am besten in Form von ätherischen Ölen, sind ein probates Mittel bei Erkältungskrankheiten aller Art. Auch hier sind die klassischen Heilpflanzen wie Pfefferminze oder Eukalyptus zu empfehlen. Dazu kommen Fichten- und Kiefernnadel-Zusätze.
 
Wer Schaumbäder lieber mag: Efeu, Süßholz-, Ginseng- und Schlüsselblumen-Zusätze enthalten Saponine, die im Wasser schäumen.
 
Auch Heublumen-Vollbäder sind zum Schwitzen geeignet. Dabei wird die Wassertemperatur langsam auf 40 Grad erhöht, das Bad sollte insgesamt nur rund fünf bis zehn Minuten dauern, um den Kreislauf nicht zu stark zu belasten. Anschließend sofort ins Bett gehen.

Die gute Hühnersuppe
Im Krankheitsfall unverzichtbar ist die gute Suppe. Besondere Heilkraft sagt man der Hühnersuppe nach: Sie soll aromatische Wirkstoffe enthalten, die die Sekretion der Nasenschleimhäute stärker anregen als jedes andere Heißgetränk.
 
Wissenschaftler der Mayo-Klinik in den USA haben die Wirkung der heißen Hühnersuppe jetzt bestätigt. Zuerst die heißen Dämpfe inhalieren, dann die Suppe - mit Hühnerfleisch, Kräutern, Gewürzen und Gemüse - langsam löffeln. Warum die Suppe wirkt, ist jedoch noch nicht genau geklärt - verdächtigt wird der hohe Zinkgehalt.
 
Auch diese Tipps stammen aus der Schatzkiste der Großmütter:
Nasenduschen mit physiologischer Kochsalzlösung sollen den Virenbefall verhindern.  
 
Festsitzenden Schleim in den Bronchien lösen ätherische Öle wie Pfefferminz-, Eukalyptus-, Anis-, Myrtol- oder Thymianöl.  
 
Für klassische Schwitzkuren trinkt man heißes Bier oder Holunderbeersaft mit Honig.  
 
Bei Halsschmerzen isst man einige warme Bratäpfel und wickelt sich über Nacht einen Schal um den Hals.
 
Auch Zwiebeln finden ihre Anwendung in der Erkältungsbekämpfung. In ein Marmeladenglas werden abwechselnd eine Schicht Zwiebelscheiben und eine Schicht Zucker gefüllt, bis es voll ist. Anschließend verschließt man das Glas und stellt es in den warmen Backofen. Der Saft, der sich so bildet, wird getrunken.
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Angel95
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« Antwort #1 am: 29. Oktober 2002, 13:57:09 »

Hier noch mehr Hausmittel, alle auch für Kinder geeignet!

      Hustensäfte:
Einen schwarzen Rettich halbieren und aushöhlen, beide Hälften mit Honig oder Kandiszucker füllen und 12 Stunden abgedeckt stehen lassen. Der Saft ist ca. 2-3 Tage im Kühlschrank haltbar. Dreimal täglich einen Eßlöffel

100g Zwiebel mit 100g Kandis köcheln lassen, bis der Zucker aufgelöst ist. Den Saft abseien und im Kühlschrank aufbewaren (3-4 Tage) Dreimal täglich einen Esslöffel

100g frisch geriebenen Ingwer und 100g flüssigen Honig über Nacht stehen lassen und dann abseien, im Kühlschrank bis zu 4 Tage haltbar. Dreimal täglich einen Esslöffel (nur für größere Kinder)

Erkältungstees für kleine Kinder sollten keine Minze oder Menthol enthalten, da diese zu stark sein können und die Atmung behindern!!!

Spitzwegerichkraut, Thymian, Kamillenblüten, Fenchel- und Anissamen zu gleichen Teilen mischen. Davon 2 Teelöffel (Babys einen, Erwachsene 3) mit einem viertel Liter kochenden Wasser überbrühen und 5 min. ziehen lassen. 3 mal täglich eine Tasse, Kinder ab einem Jahr dürfen sich den Tee mit Honig versüssen, die Babys bitte nicht!

Kopfdampfbäder sollten Kinder auch nur mit milden Ölen machen, z.B. Thymian und Kochsalz: Eine handvoll Thymiankraut und einen Teel. Salz mit einem Liter kochenden Wasser.
Kinder niemals allein mit dem Dampfbad lassen: VERBRÜHUNGSGEFAHR

Wichtig ist es auch, im Winter die Nase feucht zu halten, dazu aber nur Kochsalz, bzw. Meesalztropfen oder Spray verwenden, ohne Konservierungsstoffe! Alle anderen Mittel können zu Dauerschnupfen führen!
Man kann sie auch selber herstellen: 1/4 Liter abgekochtes Wasser mit einem 1/2 Teel. Salz verrühren, alle zwei Tage neu ansetzten und in ein Tropfenfläschchen oder eine Sprühflasche füllen. Die Mischung sollte ungefähr so salzig wie Tränen schmecken :wink:

Unser 4jähriger kämpft gerade gegen Bronchitis, Mittelohrentzündung und Bindehautentzündung, außer die Wickel und den Tee macht er alles mit Lächelnd
Also kommt alle gut durch den Winter
Angel95
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Ursula
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« Antwort #2 am: 22. Oktober 2009, 14:53:42 »

Ruhe bewahren und Schwitzen

Beim Auftreten der ersten Symptome gilt: sich ins Bett legen und ausruhen, den die Ruhe fördert den Heilungsprozess und durch ausreichend Schlaf kann unser Körper die Viren besonders effektiv bekämpfen.
Dazu 2-3 Tassen heißen Tee wie Lindenblüten- oder Holunderblütentee trinken. Die lokale Temperaturerhöhung hilft unserem Immunsystem, die lästigen Viren abzutöten. Den gleichen Effekt hat übrigens auch ein heißes Vollbad oder Fußbad.
Beachten muß man: Herzkranke oder bereits fiebrige Personen sollten solche Schwitzkuren unbedingt meiden!


Wadenwickel

Fieber ist ein Abwehrmechanismus unseres Körpers, um Viren und Bakterien abzutöten. Unsere normale Körpertemperatur beträgt beim Erwachsenen etwa 37°C. Von erhöhter Temperatur spricht man ab etwa 37,8°C, von Fieber ab 38°C. Wenn das Fieber länger als zwei Tage anhält oder Werte ab 40°C erreicht, unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Als natürlicher Fiebersenker hat sich der Wadenwickel bewährt. Bevor man damit startet, sollte man unbedingt die Temperatur Ihrer Hände und Füße kontrollieren, denn diese müssen warm sein!
 
Dann zwei Leinentücher in kaltem Wasser tränken, auswringen und straff um beide Waden wickeln, wobei die Füße frei bleiben. Darüber dann jeweils ein größeres trockenes Handtuch wickeln. Nach ca. 10-20 Minuten erneut Fieber messen und den Vorgang wiederholen bis die Körpertemperatur auf ca. 38,5°C gesunken ist.

Bei Fieber reichlich trinken, am besten eignen sich Mineralwasser oder Kräutertees.




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Konfuze sagt: Wenn dir ein Vogel aufs Hemd kackt, ärgere dich nicht. Freue dich, dass Kühe nicht fliegen können.
Angel95
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« Antwort #3 am: 22. Oktober 2009, 15:02:24 »

Hallo Ursula,
bei den Wadenwickeln sollte man nur nicht ZU kaltes Wasser nehmen, ich hätte mal beinahe meinen Mann zu den Engeln geschickt, weil ich es besonders gut machen wollte und richtig eiskaltes Wasser genommen habe Schockiert; zum Glück war mein Mann damals jung und bis aufs Fieber auch fit, so hatte er *nur* heftige Kreislaufprobleme.
Also einfaches Leitungswasser sollte da völlig reichen, lieber etwas wärmer starten.
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