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Autor Thema: Blasenentzündungen  (Gelesen 32575 mal)
Gast
Gast
« am: 14. Oktober 2003, 12:11:11 »

Hallo,

ich leide sehr und leider immer wieder unter Blasenentzündungen. Mit welchem Salz kann ich das im aktuten Zustande behandeln und wie muss ich das dosieren???

Bin etwas hilflos und hoffe auf eine Antwort.
Ines
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Ursula
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« Antwort #1 am: 14. Oktober 2003, 14:22:35 »

Hallo Ines,

zuerst einmal: wenn Du immer wieder unter Blasenentzündungen leidest, solltest Du unbedingt vom Arzt abklären lassen, das die Nieren nicht mitbetroffen sind. Also Schüßler-Salze allenfalls als begleitende Therapie nutzen :!:

Da es sich um eine Entzündung handelt, immer erst an Ferrum phosp. Nr. 3 denken. Wahrscheinlich sind nach einiger Zeit des schmerzhaften Wasserlassens auch Krämpfe der Blase, also dann mit Magnesium phos. Nr. 7 zusätzlich zur Entkrampfung arbeiten.

Wichtig ist das Warmhalten und entspannen, also ab ins Bett wenn`s irgend geht mit einer Wärmflasche und viel trinken, auch wenn`s vielleicht schwerfällt. Es gibt gute Kräutertees mit Goldrute und Birke, zu denen sollte aber noch zusätzlich viel Wasser getrunken werden.
Kaffee und Fruchtsäfte möglichst ganz meiden, die reizen nur noch zusätzlich.

Von der psychischen Seite her, kannst Du mal überlegen, ob und was es gibt, das du (vom Kopf her) unbedingt festhalten bzw. nicht loslassen möchtest?

Ursula
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Konfuze sagt: Wenn dir ein Vogel aufs Hemd kackt, ärgere dich nicht. Freue dich, dass Kühe nicht fliegen können.
Minda
Gast
« Antwort #2 am: 14. Oktober 2003, 14:33:26 »

Hallo!

Welche Salze man nehmen kann, weiß ich leider auch nicht. Aber mir hat bei akuter Entzündung das Öl-ziehen sehr geholfen, guck doch mal hierein: http://www.wellness-portal.info/phpbb/viewtopic.php?t=139&postdays=0&postorder=asc&start=15
Präventiv kann man besonders gut was machen: Immer, wenn du eine Blasenentzündung herannahen spürst, Cystinol akut nehmen. Das lässt die Entzündung gar nicht erst richtig entstehen.

Viele Grüße!

Minda
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Minda
Gast
« Antwort #3 am: 15. Oktober 2003, 15:50:18 »

Hallo!

Also, was man auch noch bei herannahender Blasenentzündung machen kann, ist heißen Artuvan - Bärentraubenblätter nehmen und viel Blasentee trinken. So bleibt man gesund.

Viele Grüße!

Minda
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Ursula
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« Antwort #4 am: 21. April 2006, 08:54:13 »

Im Herbst und im Frühjahr erwischt sie besonders Frauen oft: die Blasenentzündung

Spätestens wenn`s beim Wasserlassen brennt, sollte etwas unternommen werden.

Sofortmaßnahmen:
auf warme Füsse achten
wenn möglich eine Wärmflasche auf die Blase legen
frösteln vermeiden (dick anziehen)

auf ausreichend Flüßigkeitzufuhr achten:
mind. 2 l Wasser trinken
Kräutertee, der Goldrutenkraut, Gänsefingerkraut, Schachtelhalmkraut enthält (wirkt gegen Entzündung) trinken (mind. 1 l)
auf Kaffee, Tee und Alkohol verzichten (reizt zusätzlich die Blase)

Immunsystem stärken:
Massagen mit Luffa oder Bürsten über die Füße, Beine aufwärts zum Oberkörper)
z.B. mit Echinacea (gibt`s verschiedene Produkte in Apotheken oder Drogerien)
und/oder Zinkpräparaten
Bewegung nicht vergessen :wink:

Ernährung:
durch Suppen z.B. Spargelsuppen, die Flüssigkeitsmenge zusätzlich erhöhen
Petersilie verwenden
scharfe Gewürze vermeiden

zusätzlich evtl.:
Birkenblätterdragees von z.B. Kneipp

je 10-20 ml Brennnesselsaft morgens und mittags (fördert die Durchspülung der Harnwege)

Rescue-Tropfen (gegen die Unruhe/Ungeduld, wann sind diese Beschwerden endlich wieder vorbei...)  

Äußeren Intimbereich nach den Toilettengängen z.B. mit einem Tropfen Teebaumöl im Waschwasser reinigen (keinesfalls mehr Teebaumöl nehmen).

Sollte nach etwa 2 Tagen keine deutliche Besserung auftreten, unbedingt den Arzt aufsuchen, da es sich dann um eine ernsthaftere Erkrankung handeln könnte.

Ursula
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Ursula
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« Antwort #5 am: 24. Oktober 2006, 13:33:54 »

Blasenentzündung aus psychosomatischer Sicht

In vielen Fällen wiederholen sich Blasenentzündungen ständig und lassen Ärzte mit ihrer Kunst ratlos werden. Auf einer anderen als der körperlichen Ebene sollte dann nach den seelischen Ursachen der Erkrankung gesucht werden:

dort findet sich als Grund für die Blasenentzündung ein andauerndes unbewußtes unter Druck setzen (lassen).
Nicht von ungefähr tritt die Krankheit gehäuft bei Frauen auf (obwohl dafür gern die kurze Harnröhre genannt wird).

Druck bzw. Macht, Halten bzw. Aushalten und Loslassen (müssen) bilden einen Konflikt, blickt man auf die Hintergründe.

Ein erster Schritt zur Bearbeitung des Konfliktes liegt im bewußtmachen des seelischen Drucks. Dann dem erkennen, welcher seelische Müll sich in welchem Bereich angesammt hat und welche Möglichkeiten es gibt, ihn zu "entsorgen".   

Ursula
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« Antwort #6 am: 14. Dezember 2006, 16:44:36 »

Homöopathische Mittel bei Reizblase

kommt es zu einem chronischen Reizzustand der unteren Harnwege spricht man von einer Reizblase.
Sie ist verbunden mit häufigem, schmerzhaftem Harndrang. Krankheitserreger lassen sich nicht (mehr) nachweisen.

Wenn eine kurze Verkühlung gleich zum häufigen Wasserlassen mit schmerzhaftem Brennen führt, kann Dul*ara D 6 oder Equisetum D 3 helfen.

Tritt der häufige Drang zum Wasserlassen vor Prüfungen o.ä. wichtigen Terminen - evtl. verbunden mit nervöser Verdauung = Durchfall, kann Argentum nitricum D 12 helfen.
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Konfuze sagt: Wenn dir ein Vogel aufs Hemd kackt, ärgere dich nicht. Freue dich, dass Kühe nicht fliegen können.
Angel95
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« Antwort #7 am: 08. Februar 2007, 14:19:25 »

Danke Ursula,
vorallem dein letzter Beitrag spricht mich sehr an, mal sehen, ob´s hilft!
VLG
Angelika
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Medizinmann99
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« Antwort #8 am: 26. Mai 2007, 12:22:31 »

Hallo,

dazu habe ich auch noch einen Link anzubieten:
Link wegen Werbung gelöscht
Gruß
Angelika


Liebe Grüße

Medizinmann99
« Letzte Änderung: 26. Mai 2007, 16:34:58 von Angel95 » Gespeichert
Angel95
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« Antwort #9 am: 26. Mai 2007, 16:36:16 »

Hallo Medizinmann,
denn Link habe ich gelöscht, da es einzig und allein darum geht, das passende Buch zu bewerben.
Werbung ist in diesem Forum aber nicht erwünscht.
VLG
Angelika
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Ursula
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« Antwort #10 am: 23. August 2009, 19:15:24 »

Klassische Frauenkrankheit: Die Harnwegsinfektion

Bei vielen Frauen kommt es zudem häufig zu chronischen Harnwegsinfekten. Insbesondere dann sollte nach alternativen, natürlichen Behandlungsmethoden gesucht werden, denn Krankheitskeime werden leicht resistent gegen Antibiotika. Die Ursache für eine chronische Blasenentzündung kann eine  Abwehrschwäche oder eine gestörte Bakterienflora im Bereich der Genitalorgane und Harnwege sein. Auch Männer sind von Erkrankungen der Harnwege betroffen – diese treten dann vor allem im Zusammenhang mit Prostataerkrankungen auf.
Hier eine Auswahl an Heilpflanzen, die sich in der Harnwegstherapie bewährt haben:

Cranberry, Preiselbeeren, Kürbiskerne, Acerola-Kirschen und Traubenkerne.

Die Inhaltsstoffe dieser Heilpflanzen unterstützen die Normalisierung des Harnflusses bei Störungen wie unangenehmen Harndrang, Brennen im Blasenbereich, Harnwegsinfekten und häufigem  Wasserlassen.

Cranberry (Vaccinium macrocarpon), die amerikanische Moosbeere

In vielen experimentellen Untersuchungen wurde bestätigt, dass die antibakteriell wirksame Fruchtpflanze Cranberry eine eindeutig spezifische Heilwirkung bei Infekten der Harnwege hat. Cranberry und Traubenkerne enthalten Pflanzeninhaltsstoffe (sogenannte „oligomere Procyanidine“, OPC), die die  Blasenschleimhaut schützen, indem sie das Anheften von Bakterien an die Schleimhaut verhindern, sodass diese leichter mit dem Urin aus dem Körper ausgespült werden.

Preiselbeeren (Vaccinium vitis-idaea)

Die Inhaltsstoffe der Preiselbeere sind insgesamt stark bakterienhemmend und antiinfektiös wirksam. Ihre ausgezeichnete Wirkung im Bereich der ableitenden Harnwege ist seit Jahrzehnten bekannt und wird daher in der naturheilkundlichen Therapie zunehmend mehr genutzt. In vielen Anwendungsstudien konnte bewiesen werden, dass Preiselbeeren die Wiederkehrrate von Harnwegsinfektionen um mehr als 60 Prozent reduzieren konnten.

Kürbiskerne (Cucurbita pepo)

Die Kerne der Kürbisfrucht zeichnen sich durch einen hohen Gehalt an wichtigen Inhaltsstoffen aus, die für eine biologische Behandlung von Blasen- und Prostataleiden einen besonders hohen Stellenwert haben. Kürbiskerne enthalten lebensnotwendige essentielle Nährstoffe wie Aminosäuren, ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E, Selen, Mangan, Zink, Kupfer u.a. sowie viele sekundäre Pflanzensubstanzen, insbesondere Phytosterole wie das ß-Sitosterin. Phytosterole haben eindeutige und bewährt positive Wirkungseffekte auf Entzündungsabläufe im Bereich der Blase und Prostatadrüse sowie einen anregenden Impuls auf die Harnproduktion in den Nieren. Alle Wirkstoffe zusammen erreichen einen entzündungshemmenden und bakterienausschwemmenden Effekt.

Acerola-Kirschen (Malphigia glabra)

Die Acerola-Kirsche gehört zu den Vitamin-C-reichsten Früchten überhaupt und stärkt als wichtiges Antioxidans somit die Abwehrkräfte.

Traubenkerne (Vitis vinifera)

Die Samen der Weintraube enthalten bis zu 20 Prozent hochwertige Ölanteile mit 55 Prozent Linolsäure (mehrfach ungesättigte Fettsäuren) und sind besonders reich an den bereits beschriebenen oligomeren Procyanidinen (OPC). In ihrer antioxidativen Wirkung sind sie etwa 20 mal so stark wie Vitamin C und 50 mal stärker als Vitamin E. Es hat sich mittlerweile bestätigt, dass OPC als natürliche Biokatalysatoren die positiven Wirkungen der Vitamine C, E und A um das Zehnfache verstärken können. Zur Behandlung bei krankheitsbedingten Funktionsstörungen im Bereich der ableitenden Harnwege, wie z.B. der genannten leichten Harnwegsinfektionen und der Reizblase, ist eine regelmäßige Einnahme von Präparaten mit pflanzlichen Wirkstoffen über einen längeren Zeitraum wichtig.

Ursachen für Harnwegserkrankungen wie Blasenentzündung und Nierenbeckenentzündung sind u. a.

    * Kälte, nasskalte Füße
    * zuviel Koffein
    * Gebärmuttersenkung
    * kohlensäurehaltiges Mineralwasser
    * langes Sitzen auf kaltem Untergrund
    * synthetische Unterwäsche
    * stark gewürzte und gesalzene Speisen

Tipp: Pflanzliche Produkte mit Cranberry, Preiselbeeren, Kürbiskernen, Acerola-Kirschen und Traubenkernen, wie z.B. Kani Kapseln, sind hilfreich zur Behandlung von krankheitsbedingten
Funktionsstörungen im Bereich der ableitenden Harnwege.

 
Quelle: Dt. Internet Apotheke
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Ursula
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« Antwort #11 am: 10. November 2010, 15:22:43 »


Hier noch ein Tipp aus dem Ayurvedischen von Frank W. Lotz, der an anderer Stelle im Forum gepostet ist:

 Bei Blasenentzündungen empfiehlt es sich mehrmals am Tag 1 TL Coriander mit zwei Tassen Wasser aufzukochen, fünf Minuten ziehen zu lassen, abzuseien und zu trinken. Als Nebeneffekt spült man auch gleich die Nieren mit durch. Ebenfalls wird der gesamte Unterleib entspannt.

Ursula
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« Antwort #12 am: 01. März 2011, 11:37:43 »

Ich würde hier zusätzlich die Traditionelle Chinesische  Medizin zu Rate ziehen, da es sich bei chron. Zystitis um ein konstitutionelles Problem handelt. Hier bietet die TCM gute Ansätze.
Habe gerade einen interessanten Link dazu gefunden: Wegen Werbung entfernt
« Letzte Änderung: 02. März 2011, 11:54:04 von Angel95 » Gespeichert
Larissa
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« Antwort #13 am: 18. März 2011, 11:27:47 »

Hi,

hast Du es schon einmal mit einer Kur probiert? Zum Beispiel Uro-Vaxom? Wenn die Hausmedizin nichts mehr bringt, würde ich das mal versuchen. Es handelt sich dabei lediglich um eine Bakterien-Kur, also keine Chemieflut.   Zwinkernd

Gute Besserung und viel Erfolg
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Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie. (Albert Einstein) :-D
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