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Autor Thema: Bettnässen  (Gelesen 24481 mal)
René
Gast
« am: 09. März 2004, 15:57:51 »

Hallo liebe Forenteilnehmer!

Meine Frage ist: Können Angsterkrankungen das Bettnässen begünstigen? Mein Problem mit dem Bettnässen besteht von Kindheit an. Die ersten drei Lebensjahre wuchs ich bei meinen leiblichen Eltern auf, wo es tagtäglich fürchterlichen Streit gab. Dann kam ich zu Pflegeeltern, die mich nach häufigen Hin-und Her (wieder zur leiblichen Mutter/wieder zu den Pflegeeltern) im Alter von sieben Jahren adoptierten. Mein Bettnässen wurde auf verschiedensten Wegen behandelt. Ich musste zum Beispiel mein Bett immer selbst abziehen oder wurde nachts geweckt, um nochmal auf die Toilette zu gehen. Dann bekam ich Tabletten (Tofranil), die als Nebenwirkung den Harndrang nachts verringern. Später musste ich mit einer Klingelhose schlafen, die Alarm machte, wenn Feuchtigkeit auf den Sensor traf. Alles blieb ohne durchschlagenden Erfolg. Körperlicherseits hatte ich mit 8 und 10 Jahren eine Nierenabgangsstenosen-Operation und eine Refluxbeseitigung in den Harnleitern. Natürlich war meine Hoffnung, dass ich nach den OP´s nicht mehr ins Bett machen würde. Tja, es passierte weiterhin, wenn auch seltener. Von etwa zwölf Jahren an bis auch heute noch habe ich mich dann mit Windelhosen geschützt und das Problem akzeptiert. Auch heute passiert es mir noch ab und zu. Vielleicht hängt auch meine vor drei Jahren begonnende Angsterkrankung und Depression damit zusammen. Ich nehme heute mein Bettnässen als zu mir gehörig an und habe mich mit meiner Therapie in erster Linie auf Depressionen, Ängste und Zwänge konzentriert. Ich habe wirklich was diese Themenbereiche angeht, große Erfolge erzielt. Nur nachts, nachwievor passiert es immer wieder. Und das ist mir eben auch sehr peinlich. Gerade als Erwachsener. Allerdings-ich glaube das Thema betrifft weitaus mehr Menschen nur ist es eben ein ganz großes Tabu-Thema. Ich glaube eine große Rolle spielt die Angst vor dem ins Bett machen. Das macht dann noch nervöser und dann passiert es gerade erst recht. Ich bin froh, dass es heute wirklich sichere Windelhosen gibt, mit denen das Nassmachen dann ohne ärgerliche Konsequenzen bleibt. Alles alles Gute. Natürlich stehe ich für Erfahrungsaustausch auch per E-Mails zur Verfügung.

Lieber Gruß, René
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Silvia
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« Antwort #1 am: 09. März 2004, 21:17:35 »

Hallo Rene,

nochmal wie angekuendigt meine Frage, hast Du Dich schonmal mit den Bachblueten beschaeftigt Huch

Wenn nein schau mal hier: www.bach-blueten-therapie.de doirt findest Du erstmal ganz allgemeine Informationen zu den Bachblueten und dann noch ein Link zu einem Forum http://www.gwx.de/cgi-bin/forum/yabb/YaBB.pl. Du solltest Dich auch nochmal dort im Forum mit Deinem Problem melden.

Ich druecke Dir ganz fest die Daumen das Du hilfe findest !!!

Beste Gruesse
Silvia
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Ellen
Gast
« Antwort #2 am: 10. März 2004, 13:24:38 »

Hallo René,

eine ganz simple und sehr wiksame Methode, um geistige und physische Störungen im Körper zu beseitigen, ist das Body Talk System. Ich denke, damit kannst du dein Problem loswerden. Informiere dich doch mal bei Google. Weißt du außerdem, ob zusätzlich zu den psychischen Störungen, die deinem Problem offensichtlich zugrunde liegen, noch körperliche Störungen (schwacher Beckenboden) hinzukommen? Falls ja, solltest du dich vielleicht mal mit Cantienica außeiandersetzen. Hier lernst du, denn Beckenboden in deinen Alltag zu integrieren, so dass er immer und jederzeit hält.

Grüße!
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René
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« Antwort #3 am: 10. März 2004, 13:44:29 »

Hallo Ellen!

Dein Tip ist super! Ich mache Body-Talk seit über einem Jahr und habe damit meine Angst-, Zwangs- und Depressionserkrankung neben der medikamentösen Einstellung ganz gut im Griff. Ich denke das Bettnässen ist so tief verwurzelt, dass es eines der Schwersten zu knackenden Nüsse ist. Ich habe eine gute ärztliche Anbindung, eine sehr professionelle Therapeutin und eben auch eine sehr gute Energiearbeiterin.

Alles Liebe, René
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Angel95
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« Antwort #4 am: 10. März 2004, 14:23:12 »

Hallo Rene,
sei Dir sicher, dass Dein Problem viele Menschen haben! In meiner Familie gehört  eine allgemein schwache Blase scheinbar zum Erbgut, den einen triffts ehr nachts, den/die andere ehr Tagsüber, aber DAS Mittel haben wir auch alle nicht gefunden. BB (Bach-Blüten) helfen, aber in einem Fall auch nicht 100%ig, wobei ich nun nicht weiß, ob´s an der Therapie an sich lag (Fand ich recht schludderig, ich hätte es anders gemacht, habe da aber keine *Aktien* drin :? )..., auch die Klingelhose brachte es noch nicht völlig, ebenso wie OP und Tabletten immer nur kurz Erfolg brachten.
Anderseits bist Du ja auch schon in sehr guten Händen, so dass ich denke, Du müsstest  mit ein wenig Geduld doch gute Ergebnisse erzielen; wenn man mal so überschlägt, dass Dein Problem seit ca. 30 Jahren besteht, so brauchst Du nach der "Alternativen Faustformel*" ca. 30 Monate zur Therapie, so als gaaanz grobe Richtung.
LG
Angelika :blauhupf:

*1 Jahr krank=> 1 Monat Heilung
1 Monat krank=> 1 Woche Heilung
1 Woche krank => 1 Tag (wobei das nie hinkommt :wink: )
Das ist so eine grobe Einteilung, weil viele Menschen von den alternativen Heilmethoden Wunder erwarten, nach dem sie schon jahrelang erfolglos schulmedizinsch behandelt wurden :wink:  und es zeigt, dass man ein bischen Geduld haben muss.
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René
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« Antwort #5 am: 10. März 2004, 16:30:12 »

Hallo Angelika! Ihr macht mir hier alle soviel Mut! Das hilft mir ungemein. Mein Alter beträgt 35 Jahre und eine fast ebenso lange Zeit in Monaten habe ich gebraucht, um wieder gesünder zu werden. Es gibt zwar immer noch viele schwere Steine wegzurollen, aber insgesamt geht es mir ganz gut. Ich werde das Bettnässen nicht mehr so überbewerten. Einige trifft es halt und da habe ich wohl mal wieder an falscher Stelle "Hier" geschrien.
Wenn es Fragen zu psychischen Problemen gibt, bin ich gerne Ansprechpartner. Ich habe sowohl eine tiefenpsychologische als auch eine Verhaltenstherapie hinter mir. Und das auch sowohl stationär als auch ambukant.
Schönen Tag für Euch alle!

René
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das Licht der Welt erblickt am: 01.09.1968
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« Antwort #6 am: 10. März 2004, 19:20:42 »

Hallo Rene!
Du machst ja auch vielen Menschen Mut, das Thema Inkontinenz überhaubt anzusprechen, es ist ja vom Leidensdruck her recht egal, ob man tagsüber nirgendwo hin kann, bzw. jeden Busch *gießen* muss, oder nachts *wegschwimmt* (Ich finde, es gibt kein "Das ist aber schlimmer als...").
Es ist halt insgesamt ein schwieriges Thema, besonders unter jüngeren Leuten, aber wenn man z.B. mal andeutet, dass man ständig eine Art Blasenentzündung hat, dann stellt man fest, dass es da noch viel mehr gibt.
Aber je lockerer man damit umgeht, um so einfacher wirds irgendwie.
LG
Angelika :blauhupf:
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« Antwort #7 am: 11. März 2004, 20:30:25 »

Hallo Angelika!
Es ist schon komisch, dass man selbst das Thema zusätzlich tabuisiert. Ich glaube es hat etwas mit unseren Ansprüchen an das Thema Sauberkeit zu tun. Viele Eltern starten mit ihren Kindern geradezu ein Olympiade, wer als erstes trocken ist. Ich glaube die Seele muss auch erstmal dazu bereit sein und dann tut es auch der Körper. Ich mag es nicht, wenn man immer seine Vergangenheit als Entschuldigung anbringt, aber ich hätte als Kind wirklich etwas anderes gebraucht, nämlich Sicherheit und das mit oder ohne Windel.
Lieber Gruß, René
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René
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« Antwort #8 am: 11. März 2004, 20:31:57 »

Der Gastbeitrag stammt von mir! War mal wieder zu blöd mich richtig einzuloggen.

René
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« Antwort #9 am: 14. März 2004, 17:58:24 »

Hallo Silvia!

Vielen Dank für Deine Link-Tips. Ich habe es nicht geschafft, das neue Forum unter Bach-Blueten zu öffnen.
Der Link müsste doch stimmen. Hmmm...
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Silvia
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« Antwort #10 am: 17. März 2004, 17:47:17 »

Hallo Rene,

es hat ja mittlerweilen geklappt mit dem Bachblueten Forum, am Sonntag war es durchaus moeglich das das Forum einige Zeit nicht erreichbar war, denn ich habe die neue Software dort installiert. Aber nu hat es ja geklappt :-)

Beste Gruesse
Silvia
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hitthelat
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« Antwort #11 am: 28. September 2005, 12:18:24 »

Bei Bettnässen hilft auch sehr gut die Bowentechnik. Das ist eine australische Muskelentspannnungstherapie, die seit einigen Jahren auch in Deutschland gelehrt und angewandt wird.Wer Fragen dazu hat, kann mich gerne anmailen.
Liebe Grüße
Bernd
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« Antwort #12 am: 28. September 2005, 20:13:08 »

Hallo,
da mein Sohn (jetzt 7) auch zu den Bettnässern gehört(e), die niemals trocken waren, freue ich mich nun berichten zu können, dass eine Akupunkturbehandlung sehr großen Erfolg hat, in 6 Wochen nur noch 7 *Klingelnächte* mit abnehmender Tendenz!
Wir fangen nun mit dem Ausschleichen an, d.h. die nächste Behandlung ist erst wieder in 14 Tagen, wenn alles gut geht dann in 4 Wochen und dann mal weiter sehen. Macht übrigens unser Hausarzt!
VLG
Angelika
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Ursula
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« Antwort #13 am: 28. August 2007, 09:42:10 »

Hallo Rene,

Zitat von: Rene
Meine Frage ist: Können Angsterkrankungen das Bettnässen begünstigen?

Eindeutig ja! Du schreibst dazu die wahrscheinlichen Gründe:

Zitat
Die ersten drei Lebensjahre wuchs ich bei meinen leiblichen Eltern auf, wo es tagtäglich fürchterlichen Streit gab. Dann kam ich zu Pflegeeltern, die mich nach häufigen Hin-und Her .....apoptierten

Wenn man mögliche körperliche Ursachen für das Bettnässen aussenvor läßt, findet sich immer eine gestörte Mutter-Kind-Beziehung, wobei die Mutter - aus Sicht des Kindes - hart, enttäuscht und sehr wechselhaft reagiert.

Das Kind, besonders in ganz jungen Jahren kann auf das Verhalten der Mutter nicht rational, wie ein Erwachsener es tun könnte, reagieren. Es entsteht eine emotionale Blockade. Diese löst im später im Leben Angsterkrankungen und/oder Depressionen aus. 

Die Ursache für das eine sowie das andere deiner Probleme ist offensichtlich dasselbe. (Wobei ich in keiner Weise "Schuldzuweisungen" abgeben will, das wäre zu einfach).

Zitat von: Rene
Ich habe eine gute ärztliche Anbindung, eine sehr professionelle Therapeutin und eben auch eine sehr gute Energiearbeiterin.


Das läßt hoffen, das du in der Zwischenzeit weitere Erfolge für dich erreichen konntest. Ich wünsche dir jedenfalls auf deinem Weg alles erdenklich Gute

Ursula
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aila
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« Antwort #14 am: 26. Juni 2008, 11:37:08 »

Ich habe auch als Kind bettgenässt. Sogar in der Grundschule noch. Als meine Mutter das aber meiner Lehrerin erzählt hat war ich total gekränkt und fühlte mich voll blamiert. Danach hab ich mich dann wohl zusamengerissen und bin trocken geworden (vor Scham). Manchmal habe ich sogar extra ins Bett gemacht, weil ich zu Faul war aufs Klo zu gehen  Schockiert und es schön fand die Aufmerksamkeit meiner Mutter zu bekommen. Die war aber immer verständisvoll und hat nie mit mir deswegen geschimpft.
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