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Autor Thema: Die Sensation des neuen Jahrtausends: Die Rückkehr des......  (Gelesen 10991 mal)
Frank W. Lotz
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« am: 01. April 2004, 20:59:12 »

Die Rückkehr und Wiederansiedlung des altdeutschen Schnatterbärs
 :oops:   :roll:
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Frank W. Lotz Maharishi Ayurveda Experte & Autor von "Himmlisch Kochen..."
Frank W. Lotz
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« Antwort #1 am: 01. April 2004, 21:00:34 »

Offenbach (ots) - Sensation: Polizisten entdeckten artgeschützte
Schnatterbär am Main - Offenbach / Großkratzenburg
 
   (jmr/ks) Es grenzt fast an ein Wunder: Die Polizei konnte zwei
sehr seltene Schnatterbären am Main sichten! Der seit Jahrzehnten
artgeschützte Schnatterbär galt in Mitteleuropa bereits als
ausgestorben. Zuletzt wurden Ende der siebziger Jahre vereinzelt
einige Exemplare in den westlichen Pyrenäen und im bayrisch
tschechischen Grenzgebiet entdeckt. Sein Bestand ist weltweit nach
wie vor hoch gefährdet, die Art steht auf der "Roten Liste" der
gefährdeten Tierarten. Wegen des prächtigen Fells wurden sie über
Jahrhunderte gejagt. Die heute weit verstreut lebende Population lebt
stark dezimiert in wenigen verbliebenen Refugien.
 
   Doch nun die Sensation: in der vergangenen Woche wurde von einem
naturverbundenen Polizisten nahezu zeitgleich je ein Prachtexemplar
am Main bei Großkrotzenburg und am Flussufer bei Offenbach-Bürgel
entdeckt. Was selbst Wissenschaftler, die sofort nach der Entdeckung
hinzugezogen wurden, nicht für möglich hielten, ist nun bewiesen:
einem Spezialisten aus dem Sachgebiet Foto / Video der Offenbacher
Polizei ist es nach tagelangem Ausharren in einem Unterstand am
Maindamm mit einer hochsensiblen Kamera gelungen, einen
Schnatterbären zu fotografieren (siehe Foto).
 
   Noch Mitte des letzten Jahrhunderts, als das Kinzig-Delta in Hanau
noch von unvorstellbarer Größe war, lebten am Wasser nicht nur Enten
und Schnattergänse, sondern auch schwer definierbare Vertreter der
Natur, von denen einige exzentrisch anmuteten, wie der
außergewöhnliche Schnatterbär. Mit ihrem auffälligen Fell sind die
hier gesichteten Schnatterbären die schönsten ihrer Art. Dieses
einmalig schöne Fell unterscheidet den europäischen Schnatterbären
von seinen Vettern aus Ostafrika, die zottelig und zerzaust
daherkommen, so der am Kilimandscharo beheimatete
Weißschulter-Schnatterbär oder aus dem Ruwenzori-Gebirge der Angola-
Schnatterbär. Schnatterbären haben ein ausgeprägtes Gruppen- und
Territorialverhalten. Sie leben unter Führung eines dominanten Bären
in bis zu 13 Quadratkilometern großen Territorien. Schnatterbär-
Paare können bis zu sechs Junge pro Jahr aufziehen, die in Höhlen am
Wasser versteckt werden. Die Bären versammeln sich morgens, mittags
und abends schnatternd zur Begrüßung. Vor Sonnenaufgang schnattert
der dominante Bär von der Deichkrone herab, um seine Ansprüche auf
sein Gebiet zu untermauern. Am Wochenende haben sich bei der Polizei
in Offenbach und in Hanau bereits Bürger über den ohrenbetäubenden
Morgenappell vom Mainufer beschwert. Der muskulöse und trotzdem
elegante Schnatterbär ernährt sich hauptsächlich von Ratten. Aber
auch Hasen, Dackel, Yorkshire - Terrier, Küken und Eier sind im
Speiseplan enthalten. Normalerweise schleicht er sich an, legt sich
auf die Lauer oder er gräbt die Beute aus den Gängen und Höhlen. Die
sensiblen Ohren, der schmale Schnabel und die unheimlich versteckt
liegenden Mahlzähne sind wichtige Adaptionen zum Aufspüren und Fangen
der flinken Ratten. Schnatterbären wandern bis zu 11 Kilometer ins
Hinterland, um ihren Nahrungsbedarf zu decken. Sie kehren jedoch
immer vor Sonnenaufgang zurück zu ihrem Bau. Der Schnatterbär ist
sehr scheu und daher selten tagsüber zu sehen. Er ist in jedem Fall
nicht das Raubtier, als das er dargestellt wurde. Dass ein
Spaziergänger plötzlich einem Schnatterbären gegenüber steht, ist
nicht zu befürchten, gleichwohl aber auch nicht gänzlich
auszuschließen. Ansonsten ist das Verhältnis Mensch ./. Schnatterbär
von einem klassischen "einerseits - andererseits" geprägt. Einerseits
freuen sich der BUND, WWF und der Ökologische Jagdverein Hessen über
die neue Population, ist sie doch Beispiel für eine intakte Umwelt
und Artenvielfalt am Main. So hat sich auch die wissenschaftliche
Prüfgruppe der EU ("Scientific Review Group" / SRG) vor Ort von der
Population überzeugt und Fördergelder für den Höhlenbau in Aussicht
gestellt. Andererseits schrillen beim Regierungspräsidium in
Darmstadt - Abteilung Staatliches Umweltamt - die Alarmglocken. Sie
fürchten um die Stabilität der Hochwasserdämme, da der Schnatterbär
kilometerlange Gänge mit dazwischen liegenden Wohnhöhlen gräbt.
 
   Acht Ranger des WWF patrouillieren bereits bei schönem Wetter am
Main und die Wasserschutzpolizei überwacht den Lebensraum der
seltenen Tiere vom Fluss her. Experten des Frankfurter Zoos wollen
eine Arbeitsgruppe mit exakt umschriebenen Aufgabenbereichen bilden,
um herauszufinden, ob der Schnatterbär bei weiter expandierender
Population entweder bei den Bären oder den Enten ins Gehege
aufgenommen werden soll. Das Polizeipräsidium Südosthessen wurde nun
von allen vorgesetzten Ministerien aus Wiesbaden und sogar aus Berlin
angewiesen, die störungsfreie Entwicklung der Population der
Schnatterbären mit allen zur Verfügung stehenden Beamten zu
überwachen. Wie aus Führungskreisen des Präsidiums zu erfahren war,
genießt der Auftrag allerhöchste Priorität! "Es muss uns gelingen,
dem Schnatterbären ein störungsfreies und artgerechtes Dasein zu
schaffen" betonte der Leiter der Offenbacher Pressestelle Georg
Grebner, der auch daran denkt, den Schnatterbär zum neuen Maskottchen
des Polizeipräsidiums zu machen. Von der Beschaffungsstelle für
polizeiliche Ausrüstung seinen inzwischen Wathosen, Gummistiefel und
Taucherbrillen als sogenannte "Mannausstattung" beschafft und an die
Einsatzkräfte ausgegeben worden. Spaziergängern empfiehlt Grebner
immer aufmerksam zu sein und bei Erscheinen eines Schnatterbären
nicht in den Main zu springen. "Ansonsten gilt es, wie so oft im
Leben, Ruhe zu bewahren und keine Selbstzweifel zu hegen."
 
   Für den morgigen Donnerstag hat das Polizeipräsidium aus diesem
aktuellen Anlass eine Pressekonferenz in Aussicht gestellt, in der
auf Anregung des Rollschuhclubs und der Offenbacher
Bärenschutzgesellschaft auch die Thematik "Der querende Schnatterbär
und der Inline-Skater auf dem befestigten Mainuferweg - gleiche
Rechte, gleiche Pflichten?" aufgegriffen werden soll.
 
 
Hinweis: Ein Bild von dem seltenen Schnatterbären ist recherchierbar
unter www.polizeipresse.de. Dort geben Sie bitte Ihre bei News-
Aktuell registrierte eMail-Adresse ein oder: suedosthessen@news-
aktuell.de
 
 
Offenbach, 31.03-01.04.2003, Pressestelle, Josef Michael Rösch
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Frank W. Lotz Maharishi Ayurveda Experte & Autor von "Himmlisch Kochen..."
Frank W. Lotz
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« Antwort #2 am: 01. April 2004, 21:06:47 »

P.S. Auf meinem Bild seht Ihr den Schnatterbären!
Gruß
Frank :oops:
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Frank W. Lotz Maharishi Ayurveda Experte & Autor von "Himmlisch Kochen..."
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« Antwort #3 am: 04. April 2004, 15:31:22 »

April April :- :lol:  :lol:  :lol:
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Frank W. Lotz
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« Antwort #4 am: 05. April 2004, 10:51:58 »

Ja, liebe Silvia, ich hoffe, dass Dir der kleine Scherz gefallen hat!
Gruß
Frank
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Frank W. Lotz Maharishi Ayurveda Experte & Autor von "Himmlisch Kochen..."
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« Antwort #5 am: 05. April 2004, 17:08:58 »

Hallo Frank,

auf jeden Fall fand ich diesen Scherz super lustig. Hab ja sogar wirklich Anfangs gezweifelt *grinsss*

Liebe Gruesse
Silvia
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