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Autor Thema: Gurkenschale giftig?  (Gelesen 44283 mal)
viktoria78
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« am: 20. März 2005, 15:57:15 »

Hi zusammen,

ich habe mal eine Frage und kann im Internet keine Antwort finden... ist zwar ein ziemlich banales Problem, aber es nervt mich einfach tierisch!

Meine Schwiegermutter in Spe macht Gurkensalat wie folgt: Schälen > in scheiben schneiden > unter Wasser auswaschen und ausdrücken. Das gleiche gilt auch für Tomaten etc. übel oder?!

Sie sagt, Ihre Großmutter hätte gesagt, dass Gurken- und auch Tomatenschale äußerst giftig seien... das heißt, sie beinhalten irgendwelche Giftstoffe. Angeblich hat sie das auch schon öfters gelesen.

Ich glaube nicht daran... verbergen sich doch meist in und knapp unterhalb der Schale die meisten Mineralstoffe (abgesehen natürlich von pestiziden usw.). Eigentlich würde ich ihre Aussage also gerne widerlegen... damit wir einfach mal einen leckeren Gurkensalat mit schale und vor allem: mit Geschmack genießen können

Ich wäre dankbar für jede Reaktion... auch, wenn ich unrecht haben sollte.

Danke.

Stefanie
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Angel95
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« Antwort #1 am: 22. März 2005, 15:19:43 »

Hallo Viktoria,
es stimmt zwar, dass sich auch in der Schale die meisten Giftstoffe ansammeln, aber die Menge ist recht unerheblich, allenfalls wenn man den Verdacht hat, dass die Gurke extrem gespritzt wurde, dann kann man sie mit einem Sparschäler ein wenig bearbeiten, Tomaten muss man überhaubt nicht schälen, höchstens abbrühen und die Haut abziehen.

Was deine Schwiemu. da macht ist Vitamin- und Mineralstoffvernichtung!
Dann kann man das mit dem Salat auch ein lassen.
Überhaubt wird jeder Salat erst (!!!) gewaschen und dann geschnitten.

Ob du sie nun überzeugen kannst, weiß ich natürlich nicht, aber ich würde diesen *Pamp* nicht essen!

VLG
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Ursula
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« Antwort #2 am: 14. September 2007, 11:36:04 »

Hallo Stefanie,

Vielleicht hilft dir bei der Argumentation ein Zitat von Prof. H. Bankhofer Zwinkernd:
Zitat
- Es ist sehr wichtig, dass man die Gurke mit Schale ist. In der Schale sind die wichtigsten Wirkstoffe, die man zum Verdauen der Gurke braucht.

Er weist allerdings auch darauf hin, möglichst Bio-Gurken zu essen und selbst diese gründlich abzuwaschen!

Alles Gute aus der Gurke:

- Man kann Gelenksentzündungen unterstützend mit Gurken bekämpfen. Das Geheimnis: Sie enthalten reichlich vom Spurenelelemt Kupfer.
- Gurken reinigen und entgiften den Darm, bekämpfen Verstopfung.
- Gurken helfen Nieren- und Blasen-Beschwerden lindern, weil sie helfen, Giftstoffe und Bakterien über den verstärkten Harn abzutransportieren.
- Das Immunsystem wird gestärkt, weil sie Darmschleimhaut gekräftigt wird.
- Gurken stärken das Bindegewebe.
- Sie helfen - als Gurkensaft eingerieben oder - geraffelt aufgelegt auf die Haut, bei Sonnenbrand.
- Wer unter chronischer Verstopfung leidet, kann durch den täglichen Genuß von Gurken seine Verdauung wieder in Schwung bringen.
- Gurken entlasten das Herz und geschwollene Beine und geschwollene Hände, weil sie entwässernd wirken.
- Leber und Galle werden durch die Bitterstoffe aktiviert.
- Viele sind durch Stress, viel Fleischessen übersäuert. Die Gurke mit extrem hohem Basenüberschuß bietet da ein ideales Gegengewicht.
- Bei hohem Fieber ist es sinnvoll 1 Glas Gurkensaft zu trinken.

Ursula
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Konfuze sagt: Wenn dir ein Vogel aufs Hemd kackt, ärgere dich nicht. Freue dich, dass Kühe nicht fliegen können.
Cindy27
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« Antwort #3 am: 14. November 2007, 10:43:37 »

Die einzigen Gemüsesorten von denen ich weiß, das sie im rohen Zustand giftig sind Kartoffeln und Grüne Bohnen.
Allerdings habe ich beides in meiner Kindheit nur zu gern genascht und scheinbar hat es keine bleibenden Schäden hinterlassen.
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Ursula
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« Antwort #4 am: 26. November 2007, 11:47:09 »

Hallo Cindy,

Zitat von: Cindy
...habe ich beides in meiner Kindheit nur zu gern genascht und scheinbar hat es keine bleibenden Schäden hinterlassen

bleibende Schäden nicht, aber durch das Essen von rohen Bohnen und Kartoffeln kann es zu Erbrechen und Schleimhautentzündungen von Magen und Darm kommen. Wahrscheinlich waren deine "genaschten Mengen" nur sehr gering, denn eine ganze Handvoll Gartenbohnen zu essen, soll durchaus tödlich enden können Schockiert.

Im Netz habe ich noch einen "interessanten" Text dazu entdeckt:

Dass rohe Bohnen Gifte enthalten, ist aber vielen Laien unbekannt. Dies traf sicher auch auf den Koch und die Teilnehmer des 7. europäischen Vegetarier-Kongresses in Widnau im St. Galler Rheintal im Jahre 1999 zu. Nach dem Mittagsbuffet hatten mehrere Personen plötzlich mit Bauchkrämpfen, Schwindel und Brechdurchfall zu kämpfen. Bis zum späten Abend wurden insgesamt 23 Personen ins Krankenhaus überführt. Das schmackhafte Selbstbedienungsbuffet hatte ein Mus aus rohen Bohnen und Olivenöl enthalten, das offenbar vielen Delegierten sehr schmeckte.

Alle Bohnensorten sollten immer mindestens fünfzehn Minuten gekocht werden. Dies gilt auch für weisse Bohnen, Kidney- und Sojabohnen. Werden sie über Nacht eingeweicht, genügt bereits fünf Minuten langes Kochen.
 
Ursula

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aila
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« Antwort #5 am: 26. Juni 2008, 10:37:53 »

Wow, das wusste ich alles noch gar nicht. Ich schäle meien Gruken immer. Das mache ich jetzt nicht mehr.
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uNi73
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« Antwort #6 am: 14. November 2009, 16:21:04 »

Kurz und knapp: Die Gurkenschale ist das Nährreichste an der ganzen Gurke, wenn man die Inhaltsstoffe betrachtet!

Das gilt übrigens auch für Äpfel, Birnen, Tomaten und Verwandte:

Die Schalen sind das Beste (Unser Darm freut sich besonders über die Ballaststoffe).

Ansonsten besteht Obst und Gemüse zum größten Teil aus Wasser.
______________________________________________
G e g e n d a r s t e l l u n g :

Noch eine wichtige Gegendarstellung einer Aussage aus diesem Thread die man so nicht stehen lassen darf:

"bei verdacht auf stark gespritzt einfach schale schälen".

das haut so leider überhaupt nicht hin. ersteinmal IMMER gründlich mit Wasser von aussen reinigen und wenn tatsächlich gespritzt wurde, dann finden sich  schädliche Ablagerunge im Wasser der Frucht / des Gemüses.
_______________________________________________________

LG
uNi73
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Angel95
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« Antwort #7 am: 14. November 2009, 16:48:40 »

Hallo uNi73,
wenn du schon meine Aussagen mit einer "Gegendarstellung" versehen möchtest, dann bitte ich dich doch darum, meinen Text auch korrekt zu zitieren.
Im Übrigen stehen "Gegendarstellungen" eigentlich nur dem Verfasser zu Zwinkernd

Zitat
allenfalls wenn man den Verdacht hat, dass die Gurke extrem gespritzt wurde, dann kann man sie mit einem Sparschäler ein wenig bearbeiten
Ich handhabe es aber weiter so, bzw. versuche doch möglichst unbehandeltes Obst und Gemüse zu kaufen, damit vermeide ich auch die Giftstoffe in der Frucht, die sich meines Wissens auch in und an Zellwänden fest machen können, so wie in von dir erwähntem Fruchtwasser/-saft.
Das alles, was man essen möchte erst mal den Weg durchs Wasser gehen sollte wurde von mir nicht ausgeschlossen und von Ulla explizit noch mal erwähnt.
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uNi73
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« Antwort #8 am: 15. November 2009, 02:17:13 »

Ich handhabe es aber weiter so, bzw. versuche doch möglichst unbehandeltes Obst und Gemüse zu kaufen, damit vermeide ich auch die Giftstoffe in der Frucht, die sich meines Wissens auch in und an Zellwänden fest machen können, so wie in von dir erwähntem Fruchtwasser/-saft.
Das alles, was man essen möchte erst mal den Weg durchs Wasser gehen sollte wurde von mir nicht ausgeschlossen und von Ulla explizit noch mal erwähnt.

Hallo,

die Kennzeichnung "Unbehandelt", bezieht sich lediglich auf die Behandlung nach der Ernte.
Früchte und einige Gemüse werden normalerweise mit meist chemischen Fungiziden, die Pilze und Keime abtöten sollen, einem schützenden Wachsfilm und Konservierungsstoffen nachbehandelt.
Bei der Kennzeichnung "Unbehandelt" wurde also sicherlich während des Wachstums mit Pflanzenschutzmitteln gespritzt.
Der Begriff “Unbehandelt” ist rechtlich ungeschützt.

Unser Traum ist sicherlich "Bio + Unbehandelt", was wir leider nur mit eigenem Anbau erreichen, denn auch bei Bio-Obst wird in vielen Betrieben gegen Schädlinge gespritzt, mit Mitteln auf Kupferbasis. Diese sind zwar legal, allerdings in ihren Einflüssen auf die Natur umstritten.

LG  Küsschen

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Joschu
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« Antwort #9 am: 06. April 2011, 12:56:20 »

.....
wenn du schon meine Aussagen mit einer "Gegendarstellung" versehen möchtest, dann bitte ich dich doch darum, meinen Text auch korrekt zu zitieren.
Im Übrigen stehen "Gegendarstellungen" eigentlich nur dem Verfasser zu Zwinkernd......

Ich glaube, da hast du dich vertan. Warum solltest du als Verfasser eine Gegendarstellung von dem verfassen, was du eigentlich selbst geschrieben hast?

Eine "Richtigstellung" wäre angebracht, wenn man versehentlich etwas geschrieben hat, dass nicht stimmt oder man etwas mißverständlich verfasst hat...

Naja, ich wollte auch ewas anderes schreiben. Man kann doch schon beim Einkauf darauf achten, ob die Gurken gespritzt sind oder nicht. Ich habe den Vorteil, dass meine privaten Gurken aus dem Garten kommen. Die sind saftiggrün und wenn man zwei aneinanderreibt, dann quietschen sie ein wenig. Ausserdem riechen sie auch richtig nach Gurke.

Am besten legt man sich eine grüne Kiste von einem Bauer des Vertrauens zu und dann baucht man sich keine Gedanken mehr machen! Weil man ja weiß, wo dat gemüse herkommt und was damit gemacht wird.
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Angel95
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« Antwort #10 am: 06. April 2011, 14:06:32 »

 [völlig OT] Grinsend Zitat aus Wiki:"Eine Gegendarstellung ist eine eigene Darstellung eines Sachverhalts, über den zuvor in einem Medium berichtet worden war, durch den Betroffenen selbst. Die Gegendarstellung ist damit ein Begriff des Presserechts. Wer von einem Bericht über seine Person oder Organisation betroffen ist, soll sich im selben Medium an vergleichbarer Stelle und in vergleichbarer Aufmachung kostenlos artikulieren, beziehungsweise etwas richtig stellen dürfen."
In sofern lagen wir beide daneben, die Gegendarstellung hätte der Gurke zugestanden . [/völlig OT]

NATÜRLICH soll man heutzutage darauf achten, was man wie isst, aber hier ging es ja auch darum, Mythen aus der Vergangenheit aufzuklären, meine Nachbarin schält z.B. Champions (was für eine Arbeit) und zwar nur, weil ihre Mama das auch immer so gemacht hat... ist wie mit den Gurken, die gibt es da auch (leider) nur geschält.
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Joschu
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« Antwort #11 am: 06. April 2011, 14:51:44 »

Okay Lächelnd
dann wissen wir jetzt besser bescheid. also, wenn demnächst etwas über mich geschrieben wird, was nicht stimmt, dann kann ich eine Gegendarstellung machen....(notiz an mich selbst Grinsend)

Champignons schälen, joa, wenn man sonst nichts zu tun hat... Ich hatte mal einen Lehrling, der hat wirklich versucht eine Banane mit einem Sparschäler zu entkleiden. Seitdem gibt es bei uns den Gag für jeden neuen Lehrling: Hol mal den Sparschäler für die Bananen. Ist immer sehr lustig, wie hektisch die armen Azubis dann immer werden. Allerdings klären wir es immer recht schnell auf und dann können alle lachen Grinsend Grinsend Grinsend
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