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Autor Thema: Entschlackungsrezepte aus dem Ayurveda von Frank W. Lotz  (Gelesen 27771 mal)
Frank W. Lotz
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« am: 06. Februar 2005, 22:28:17 »

„Gesund und Leicht Entschlacken mit der leckeren Ayurvedaküche“
Der Frühling ist die Zeit des „Reinigens“

Es folgt nun ein leichtes ayurvedisches Entschlackungsgericht für die jetzige Kaphazeit, die von Mitte Februar bis Ende Mai reicht. Siehe Jahres plan, Essen und Leben im Einklang mit den Jahreszeiten und der „Dri-Doshalehre“ des Ayurveda. Der Beginn der Kaphazeit beginnt  interessanterweise immer um den Tag von Mahashiva-Rathri herum (die Hochzeit von Shiva/ATMA, das Absolute und Parvati/auch Durga genannt/die Schöpfung; das heißt das Relative).  Shiva herrscht über das Guna Tamas und das daraus resultierende Dosha wird das „Kaphaelement“. Shiva steht für vollkommene Stille, Frieden und Einheit; d.h. das Fehlen von Dualität!
Die drei Doshas Vata, Pitta und Kapha (d.s. die Kräfte, die den menschlichen Körper regieren) spielen in der ayurvedischen Gesundheits- und Ernährungslehre eine zentrale Rolle. Sie werden vom Klima und damit auch von den jahreszeitlich <a target="_blank" href="http://searchmiracle.com/text/search.php?qq=Bed">bed</a>ingten Schwankungen beeinflusst.

Der Frühling – „Die Kapha-Zeit“

In der "Charak Samhita", dem klassischen ayurvedischen Lehrbuch, wird der Einfluss der Natur im Frühling wie folgt beschrieben: "Im Frühjahr wird durch die Wärme der Sonne das im Winter angehäufte Kapha im Körper verflüssigt. Dadurch kann es zu einer Beeinträchtigung der Verdauungskraft und des Stoffwechsels kommen, woraus eine Vielzahl von Beschwerden entstehen können." Das Kapha-Dosha hat die Eigenschaften "kalt", "flüssig", "schwer" und "zäh". Deshalb haben zum Beispiel viele Menschen im Frühjahr für einige Tage eine laufende Nase und einen dumpfen, schweren Kopf. Auch die Frühjahrsmüdigkeit ist nichts anderes als ein Zuviel an Kapha. Um eventuellen Unannehmlichkeiten entgegenzuwirken, empfiehlt der Ayurveda zum Ende der Winterzeit ganzheitliche, Kapha-reduzierende Maßnahmen.
Von Mitte Februar bis Ende Mai dominiert in der Natur wie auch beim Menschen das Kapha-Element. Kapha bezeichnet das strukturgebende Prinzip im Körper und steht für die Elemente Wasser und Erde sowie die Qualitäten schwer und kalt. Der Stoffwechsel arbeitet im Frühjahr langsam, was die Bildung von Schlacken im Körper fördert. Daher ist es günstig, jetzt weniger zu essen (leichter, weniger fettreich & weniger Milchprodukte, denn sie erhöhen Kapha/Schlacken)und sich mehr zu bewegen. Im Frühling produziert der Körper mehr Schleim, das Verdauungsfeuer ist träger.
Deshalb eignen sich für diese Zeit folgende Nahrungsmittel: leichte Reisgerichte, Gerste, Hirse und Bio-Basmatireis, Gemüse wie Rettich aller Arten, Weißkohl, Rotkohl, Fenchel (s. Rezeptteil) und Blumenkohl reduzieren Kapha. Man sollte weniger Salate als im Sommer essen und etwas schärfer (außer den Pitta Dosha dominierten Menschen, sie sollten niemals sehr scharf würzen!) als sonst würzen. Auch Rettich eignet sich sehr gut als Salat oder Gemüse. Am Morgen, eine halbe Stunde vor dem Frühstück, heißes Wasser mit Zitronensaft und Honig ( Honig nicht über 40 Grad erhitzen) zur zusätzlichen Entschlackung des Körpers trinken. Zu meiden sind alle schweren Gemüse wie z.B. Kartoffeln, Tomaten und Paprika, sowie zu viele Milchprodukte, im besonderen Käse aller Art.
#Ingwerwasser (s. Rezeptteil im Ayurveda-Portal: Posting 24.2.2004) eignet sich besonders im Frühjahr, um Schlacken auszuspülen, das Immunsystem zu stärken und den Appetit anzuregen.

 
Viele alte Kulturen haben bis zum heutigen Tag Reinigungszeremonien und -rituale bewahrt und üben sie aus, weil der Frühling die Zeit ist, wo das Leben aufs Neue erwacht.  
So kennt man auch in anderen Kulturen  die Zeit des Reinigens, wie z.B. in der christlichen Tradition gibt es vor Ostern die Fastenzeit, bei der jüdischen Tradition die Zeit des Passahfestes &  im Islam das Ramadan.
Im Ayurveda werden besonders  für diese Zeit Reinigungskuren empfohlen, da die Reinigungskraft im Frühling am stärksten ist. Eine Ayurveda- Kur (Panchakarma) im Frühjahr schenkt Kraft für das ganze Jahr, weil sie den gesamten Organismus stärkt und grundlegend entschlackt!
GANZ WICHTIG:
Vom reinen  Fasten rät der Ayurveda ab, da es das Körper-Geistgefüge schwächt und unter anderem das Jathar-Agni/das Verdauungsfeuer im Menschen schwächt !
Ernährung
Wichtig ist im Frühjahr eine leichte Ernährung und die Stärkung der Verdauungskraft.
Frühstück
Vor allem das Frühstück sollte leicht sein, denn morgens ist das Verdauungsfeuer noch schwach. Ein zu schweres Frühstück kann vom Körper nicht völlig verstoffwechselt werden und als Folge würden unvollständig verdaute Stoffwechselprodukte entstehen, die sich im Körper ansammeln und seine Funktionen behindern.
Am Entschlackungstag gilt:
Der Kaphatyp kann leicht aufs Frühstück verzichten, der Pitta- und Vatatyp sollte ein leichtes Frühstück zu sich nehmen: 1 Tasse frischen Frühstücksbrei. Rezepte wurden von mir im „Portal“ „gepostet“, oder legen sie sich das Vedische „Himmlisch Kochen und Leben im Einklang mit dem Veda.“ zu!

Als Getränke zur Aktivierung der Verdauung und des Stoffwechsels eignen sich am Morgen zum Beispiel Kapha-Tee oder heißes Ingwer-Wasser mit etwas Zitrone und Honig (Honig niemals über 38 Grad erhitzen). Wichtig ist hier jedoch, dass der Honig erst hinzugegeben werden soll, wenn der Tee auf Körpertemperatur abgekühlt ist. Honig sollte nicht erhitzt werden, da er sonst Stoffwechselschlacken erzeugt.
Mittagessen
Zur Unterstützung der Verdauungskraft können Sie ca. 15 Minuten vor dem Mittagessen ein paar kleine Ingwerstücke mit etwas Zitronensaft und einer Prise Salz essen.
Die Hauptmahlzeit sollte mittags sein, da zu diesem Zeitpunkt die Verdauungskraft am größten ist.
Als Getränk zum Mittagessen eignet sich besonders ein Glas Lassi. Dies ist ein leckeres Joghurtgetränk, das in Indien überall bekannt und beliebt ist. Es hilft, die Nahrung besser zu verdauen. Lassis können in vielen verschiedenen Variationen zubereitet werden: Qualitativ hochwertigen, stichfesten Joghurt mit lauwarmem Wasser verquirlen (1 Teil Joghurt und 3 - 4 Teile Wasser). Für süßes Lassi geben Sie außer etwas Rohrzucker z. B. Ingwer, Kardamom und Zimt oder Rosenwasser hinzu

Abendessen
Das Abendessen sollte nicht zu spät eingenommen werden und auch nicht zu schwer sein. Günstig sind leicht verdauliche, warme Speisen. Neben Gemüse- oder Reissuppen eignet sich z. B. auch eine dünne Mungbohnensuppe aus gelben Mungbohnen (ca. eine 3/4 Stunde köcheln lassen, bis die Mungbohnen/linsen zerfallen – nicht zu dick zubereiten, da sonst schwerer verdaulich). Diese Suppe wird als Dal bezeichnet und ist auch ein wichtiger Eiweißlieferant für Vegetarier! Über den Tag verteilt stärkt heißes Ingwer-Wasser (Pittadosha-Menschen sollten weniger das Ingwerwasser trinken, besser dann das 10 min. abgekochte ayurvedische Wasser warm/nicht zu heiß/ trinken) die Verdauungskraft und hilft dem Körper, die Nahrung besser auszuwerten und Schlackenstoffe auszuscheiden.

Hier das Rezept zur Ingwerwasser-Herstellung:
1 Liter Wasser mit 4 Scheiben frischen, geschältem und gewaschenem Ingwer (4 x à 5 mm Durchmesser) bei offenem Deckel auf ½ Liter Wasser runter kochen/reduzieren lassen.
Kann über den Tag verteilt getrunken werden. Hilft besonders im Frühjahr Schlacken auszuspülen, das Immunsystem zu stärken und den Appetit anzuregen.
Für den Pitta Dosha dominierten Menschen sollten nicht so viel von dem Wasser trinken, da sonst sich im Körper zu viel Hitze/Energie staut!

Hier die leichte "Vedisch" ayurvedische Mungdalsuppe:
Surya Devalas Mungdalsuppe
Für 2- 4 Personen
Zubereitungszeit 1 Stunde
Zutaten:
1 Tassen Mung-Dal/geschält
5- 6 Tassen Wasser
3 TL Ghee oder Sonnenblumenöl
1 kleine Zucchini (in kleine Würfel geschnitten)
2- 3 reife Tomaten blanchiert & filetiert, ½ Tasse Blumenkohlröschen
½ TL Ingwer f.g., ½ TL braune Senfkörner, ½ TL Koriander
½ TL Fenchel, ¼ TL schwarzer Pfeffer , ¼ TL Gelbwurz
¼ TL Asafoetida
Steinsalz, nach belieben ca. ½- 1 Tl.


Ghee/deutsche Aussprache Gie in einem tiefen Topf erhitzen, Senfkörner anschwitzen und anschließend die übrigen, zuvor frisch gemahlenen Gewürze und den gehackten Ingwer dazugeben. Mung-Dal (vorher 3-4 mal im Sieb gründlich mit kalten waschen, bis das Wasser keinen Schaum mehr bildet) mit anschwitzen und bei mittlerer Temperatur ca. 3 Minuten unter ständigem Rühren andünsten. Nun das kleingeschnittene Gemüse (vorher die Tomaten mit heißem Wasser abbrühen, Haut abziehen, Kerngehäuse entfernen und in feine Filetstücke schneiden) dazugeben und nochmals 3 Minuten bei mittlerer Temperatur anschwitzen. 5- 6 Tassen heißes Wasser dazugeben, gut umrühren und bei geschlossenem Deckel weiterkochen lassen. Alle 5 Minuten umrühren und solange kochen, bis die geschälten Munglinsen gar sind. Eventuell noch etwas Wasser nachgeben. Dieses Dalgericht passt zu jedem Reis- und Gemüsegericht.
Tipp: Für alle 3 Doshas gilt: Zum Schluß frische Kräuter zufügen, & unterziehen und sofort servieren! Es passen zu Dal: Petersilie, Majoran, frisches Korianderkraut, frische Curryblätter oder Basilikum. Variiere jedes mal mit einem andern feingehackten Kraut (ca. 1-2 TL.)!
Dal ist außer Mungdal immer leicht Vata erhöhend.


Mein Tipp: Ich empfehle Ihnen alle Produkte für die Ayurveda Küche in bester Bio-Qualität zu kaufen (Aus den Bio-Läden oder Reformhäusern)
Auch die leichte ayurvedische Reissuppe eignet sich hervorragend zum Entschlacken:
Das leichte Gericht zur Mittagszeit (für den „Kapha-Typen“) oder als leichtes „Nachtmahl“ ca. (zw. 18.00 – und 19. 00 Uhr):

 
 

 


Bad Emser Königliche Reissuppe
Für 2 Personen

Zubereitungszeit: 30 bis 40 Minuten

Zutaten:

1 Tasse Bio-Basmatireis

16 Tassen Wasser

1-2  TL Ghee oder für die Veganer Bio-Olivenöl extra natives

1 EL frischen Majoran

1 EL Liebstöckel

1 EL Kerbel

1 EL glatte Petersilie

4 Msp. gemahlener Coriander

2 Msp. gemahlener Cumin

1-2 Msp. Asafoetida

Salz

Reis waschen, mit 16 Tassen Wasser aufsetzen und bei offenem Deckel in einem tiefem Topf bei mittlerer Temperatur kochen lassen. Alle fünf Minuten mit Schneebesen durchrühren. Nach ca. 15 Minuten Kochzeit Ghee mit den Gewürzen in einer Pfanne erhitzen, zwei Kellen Reissuppe aus dem Reistopf nehmen und in der Pfanne etwa drei Minuten mitkochen: Anschließend alles wieder in den Reistopf geben. Am Ende Salz und frische Kräuter dazugeben.
Die Suppe ist fertig, wenn der Reis ganz weich geworden ist. Als Geschmacksvariation mit Vata-, Pitta- oder Kaphachurna abrunden.

Tipp 1: Um die Reissuppe kräftiger zu machen, können Sie auch 3 Esslöffel Mungdhal geschält von Anfang an mitkochen lassen. Dadurch wird die Reissuppe nahrhafter.

Tipp 2: Sie können auch, um diese leichte Suppe schmackhafter machen, zu Anfang kleingeschnittenen Gemüse, wie Pastinaken, Karotten, Fenchel & Zucchinis mitkochen lassen. Das verfeinert den Geschmack, aber die Suppe immer frisch zubereiten. Im Ayurveda wird nichts wiederaufgewärmt!.

V – P – K –


Hier nochmals in aller Kürze Ayurvedische Fastentipps zur „Fastenzeit“:
1.) Im Ayurveda gibt kein „reines Fasten“.
2.) Viel Trinken & mindestens 1 leichte Suppe, siehe „meine Bad Emser Reissuppe“.
3.) Viel abgekochtes ayurvedisches Wasser regelmäßig im Laufe des Tages trinken.; siehe „Himmlisch Kochen...“ (stündlich 1 Tasse, aber nach dem Essen 2 Std. warten, bis man wieder was trinkt und 1 Stunde vorm Schlafengehen nichts mehr trinken) im Einleitungsteil.
4.) Unterstützung durch ayurvedische Mittel wie MA 505/Tri-Clean (Triphalla) zur
leichten und gründlichen Reinigung.
5.) Anschließender Aufbau mit dem „ayurvedischen Wundernahrungsergänzungsmittel“ Amrit Kalash/MA 4 & MA 5; siehe „Himmlisch Kochen...“ Beschreibung von Amrit Kalash und das kleine Buch von Frau Dr. Pirc, gibt’s in jedem guten Ayurveda Shop!
6.) In Indien beendet man das Fasten mit dem Essen einer Amla-Frucht oder von Amrit Kalash oder Chyavanaprash/Amlamus.
7.) Schöne Spaziergänge mit Freunden in der Natur, wenn’s nicht regnet! (ca. 1 Std.)

Viel Freude beim Nachkochen!
Alle Rezepte sind aus meinem Buch, dem Ayurveda Besteller „Himmlisch Kochen und Leben im Einklang mit dem Veda.“, dem „Großen Ayurveda Kochbuch.“
Bereits die 5. und aktualisierte Auflage. Autor Frank W. Lotz
www.franks-veda-shop.com
Gespeichert

Frank W. Lotz Maharishi Ayurveda Experte & Autor von "Himmlisch Kochen..."
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« Antwort #1 am: 14. März 2005, 10:35:36 »

Die Sichtweise des Maharishi Ayurveda in Bezug zum Fasten:

Im Ayurveda wird Fasten nicht empfohlen, da es sowohl Pitta als auch Vata und Kapha Dosha stört. Besonders das Auslassen des Frühstücks bringt Sadhaka Pitta, ein Subdosha von Pitta, durcheinander. Sadhaka Pitta ist dafür zuständig, eine ausgeglichene Gemütsverfassung beizubehalten und bringt, wenn es im Gleichgewicht ist, Freude und Zufriedenheit. Ein unausgewogenes Sadhaka Pitta kann zu Reizbarkeit und instabiler Gemütslage führen.
Viele Leute haben morgens zu wenig Zeit, um zu frühstücken oder haben einfach keinen Hunger. Wenn Sie es bisher gewohnt waren, nicht zu frühstücken, beginnen Sie zuerst mit einer Kleinigkeit jeden Morgen und gewöhnen Sie sich dann langsam wieder an ein gesundes Frühstück. Ein guter Weg, die schlechte Gewohnheit zu durchbrechen ist, frische Obst- oder Gemüsesäfte zu machen und zu trinken. Die Versorgung des Körpers mit frischen, natürlichen und nährenden Flüssigkeiten wird Ihnen zu einem guten Start in den Tag verhelfen. Probieren Sie eine Saftmischung aus frischer Karotte, frischem Korianderkraut und Zucchini oder frische süße Trauben mit Apfel- oder Birnensaft. Wählen Sie am besten reifes und süßes Obst. Orangensaft wird auf leeren Magen nicht empfohlen, da er zu viel Säure enthält. Welchen Saft Sie auch wählen, frisch gepresster Saft ist immer am besten, da er Prana d.h. lebensspendende Energien gibt. Der Saft sollte auch idealerweise Zimmertemperatur haben oder höchstens leicht kühl sein, jedoch nie eiskalt. Der Ayurveda sagt, dass Obst am Morgen Gold wert ist. Das ist die bste Tageszeit um den optimalen Nährwert aus Obst zu beziehen. Gekochte Äpfel, die man als erstes am Morgen isst, tragen dazu bei, "Ojas" zu erzeugen, das letzte und verfeinertste Nebenprodukt der Verdauung. Ojas trägt zu verbesserter Vitalität, Stärke, Immunität und allgemeinem Wohlbefinden bei. Süße, saftige Früchte sind ausgezeichnet zur Reinigung geeignet – sie helfen, Unreinheiten aus dem Körper auszuleiten. In den ayurvedischen Schriften wird empfohlen, Obst als erstes am Morgen zu essen, 30 Minuten vor dem anderen Frühstück wie z.B. warmen Getreidebreien.
Andere Vorschläge fürs Frühstück sind getrocknete Feigen und Rosinen, die zuvor über Nacht eingeweicht wurden oder mit etwas Wasser 30 Minuten gedünstet wurden. Oder probieren Sie eine der folgenden gesunden Zusammenstellungen: Datteln mit einem Tupfer Ghee an Stelle des Kerns, Chapati
Fladenbrot mit unbehandeltem Honig und warmer Milch oder Haferflocken mit Rosinen und gehackten Mandeln. Mandel Vital (Milkshakepulver) mit warmer Milch gemischt ist auch eine ausgezeichnete Art, den Tag zu beginnen.

Rezept für gedünstete Äpfel und Birnen
·   1 Bioapfel
·   1 Biobirne
·   1 Tl Biorosinen
·   1 Nelke
·   1/4 Tasse Wasser
Schälen Sie die Früchte und schneiden Sie sie in kleine Würfel. Geben Sie die Früchte in einen kleinen Topf und fügen Sie das Wasser, die Rosinen und die Nelke zu. Bringen Sie die Mischung zum Kochen und kochen Sie das Ganze auf kleiner Flamme ca. 20 Minuten bis das Obst weich ist. Essen Sie es warm.
Copyright Dr. Schachinger, Maharishi Ayurveda Klinik in Ried im Innkreis in Österreich
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