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Autor Thema: Was ist Ayurveda  (Gelesen 23167 mal)
Silvia
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« am: 01. November 2002, 16:35:50 »

AYURVEDA heißt übersetzt etwa Wissenschaft vom Leben. Das Wort AYURVEDA stammt aus dem Sanskrit, der altindischen Hochsprache, und setzt sich aus zwei Begriffen zusammen: Ayus und Veda. Ayus heißt übersetzt Leben in umfassender Bedeutung, das menschliche Leben ist hier gemeint, ebenso wie auch Leben schlechthin. Der Begriff Veda hat im Sanskrit einen sehr großen Bedeutungsgehalt, will man Veda mit einem Wort übersetzen, so eignet sich in diesem Zusammenhang das Wort Wissenschaft Schon in der Bezeichnung Wissenschaft vom Leben kommt zum Ausdruck, dass AYURVEDA sich nicht nur mit der Behandlung von Krankheiten zufrieden gibt. Nach klassischer Auffassung hat diese Wissenschaft ein zweifaches Ziel: zum einen will sie die Gesundheit des Gesunden schützen und zum anderen die Krankheit des Erkrankten behandeln. Das Ziel der Gesunderhaltung war im AYURVEDA jedoch so wichtig, dass ausführliche Konzepte entwickelt wurden, die nur auf die Frage antworten Wie kann der einzelne Mensch möglichst lange und gesund leben?

AYURVEDA stammt aus Indien. Die ayurvedische Tradition ist außerordentlich alt, so dass man in Indien davon spricht, der Schöpfer selbst habe den AYURVEDA geschaffen, als er die Welt schuf. Die ältesten Quellen des AYURVEDA, die wir heute noch kennen sind etwa zweitausend Jahre alt, doch diese Sammelwerke gehen bereits auf eine lange Tradition zurück. Von dieser Zeit an entwickelt sich der AYURVEDA stetig weiter als lebendige Wissenschaft. Andere Zeiten bringen andere Lebensumstände, andere Erkrankungen, andere Heilmittel - all dies hat der AYURVEDA in sein wissenschaftliches Gebäude einordnen können, so dass AYURVEDA auch heute eine dynamische Wissenschaft darstellt.

AYURVEDA hat eigene Auffassungen von der Welt, die uns umgibt, wie auch vom Menschen. Auf den ersten Blick muten diese Anschauungen den naturwissenschaftlich denkenden Menschen von heute fremdartig an; die tägliche Arbeit auf der Grundlage dieser Anschauungen zeigt jedoch, dass hier ein differenziertes wissenschaftliches System besteht, dass in sich schlüssig funktioniert und auf dessen Basis man auch heute Menschen beraten und behandeln kann. Ein wichtiges Merkmal besteht darin, dass im AYURVEDA der Mensch in seiner Einzigartigkeit betrachtet wird. Es gibt beispielsweise nicht eine gesunde Ernährung oder Sportart für alle Menschen; nach ayurvedischer Auffassung sind selbst solche Fragen von Individuum zu Individuum unterschiedlich zu beantworten. Daraus resultiert auch, dass der AYURVEDA nicht an eine besondere Religion oder Weltanschauung gebunden ist.

AYURVEDA kennt fundierte Empfehlungen zur gesunden Lebensführung. Jeder Mensch soll sich seiner individuellen Konstitution gemäß ernähren, sportlich betätigen, den Tagesablauf einteilen und vieles mehr. Auf diese Weise werden Imbalancen, wie sie bei jedem Menschen auftreten können, ausgeglichen und Krankheiten haben keine Chance.

AYURVEDA kennt eine große Vielfalt unterschiedlicher Therapieverfahren. In historischer Zeit gab es etwa eine hochentwickelte chirurgische Kunst im AYURVEDA, doch dieser Bereich spielt heute keine Rolle mehr. Dagegen entwickelt sich die ayurvedische Pflanzenheilkunde immer weiter und wird heutzutage auch zu einer Fundgrube für die pharmazeutische Industrie. Seit ältester Zeit spielt das sogenannte Pancakarma (sprich: Pantschakarma)-Therapieverfahren eine große Rolle. Dabei handelt es sich um eine ausleitende Therapie, die für Gesunde (zur Gesunderhaltung) und für Kranke (zur Behandlung von Krankheiten) nützlich ist. Zur Pancakarma-Therapie in ihrer heutigen Form gehören aber auch die herrlichen Ölbehandlungen des AYURVEDA, die oft in Illustrierten abgebildet sind.

AYURVEDA ist in Indien eine eigenständige Heilkunst, die an fast 100 Universitäten studiert werden kann. Getreu dem Motto ex oriente lux findet AYURVEDA in den letzten Jahrzehnten auch außerhalb Indiens immer mehr Verbreitung. Lange Zeit wurde in Europa fast ausschließlich der Aspekt der Gesunderhaltung (modern Wellness genannt) gepflegt. Herrn Werner Wilhelm Wicker gebührt das Verdienst, im April 1995 an der Habichtswaldklinik in Kassel die erste Ayurveda-Klinik außerhalb Indiens eröffnet zu haben. Hier kann authentischer AYURVEDA im Dialog mit der Schulmedizin und klassischen Naturheilverfahren für gesunde und kranke Menschen angeboten werden. Die Erfahrungen mit vielen hundert stationären und ambulanten Patienten in mehr als vier Jahren zeigen, dass AYURVEDA auch für Menschen im Deutschland des ausgehenden 20. Jahrhunderts wichtig und nützlich ist. Eine Erfahrung, die sich seit 1998 auch in der Ayurveda-Klinik an den Neuen Wicker Kliniken, Bad Nauheim bestätigt.
 
Als Mediziner sind wir gewohnt, Therapieformen nicht nur nach wissenschaftlicher Erklärung sondern auch nach therapeutischer Erfahrung (wie viele Patienten wurden schon mit dieser Methode behandelt) zu beurteilen. Der AYURVEDA bietet keine revolutionäre naturwissenschaftliche Methode aber er bietet uns mehr als zweitausend Jahre ärztliche Erfahrung, die wir für den Patienten von heute nutzbringend einsetzen müssen.

Quelle: A. S. Chopra
Leitender Arzt der
Ayurveda - Sektion
Habichtswaldklinik AYURVEDA
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Frank W. Lotz
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« Antwort #1 am: 29. Januar 2003, 12:44:44 »

Dieser Artikel wurde von mir für den "VEGETARIER BUND DEUTSCHLANDS E.V., d.h. dessen Magazin "natürlich vegetarisch" verfasst, und erschien in der Winterausgabe 2001!
Ernährung & die Panchakarma Kuren und Erläuterungen über die
3-Dosha-Lehre:

Warum traditionell man im Maharishi Ayurveda vegetarisch isst:
Der Maharishi Ayur-Veda, die Wissenschaft vom gesunden, langen und glücklichen Leben.

a.) Der spirituelle Gesichtspunkt in der vedische Ernährung:
Der Ayur-Veda entstand aus sich selbst heraus, und hat seinen Ursprung, so sagen die indischen Rishis im Bewußtsein eines jeden Menschen.
Tief im Inneren gibt es eine Quelle, das die alterwürdigen Seher (Rishis) ATMA nennen. Es ist die gleiche Seele aller Lebewesen, ob Stein, Pflanze, Tier oder Mensch.
Rabindranath Tagore, der berühmte indische bengalische Dichter und Literaturnobel-
Preisträger schrieb einmal sinngemäß:
Gott ruht in den Steinen,
Gott schläft in den Pflanzen,
Gott träumt im Tier
und schließlich erwacht er in einem "erleuchteten" Menschen.
Alle Inder, die mit dem Veda verbunden sind, lernen, daß das unsterb-liche Atma(Seele) in Allem ruht. Deshalb sind bis zum heutigen Tage noch ca. 250 Millionen Menschen Vegetarier. Kein Kalb wird geschlachtet, um die Milchproduktion anzuheben. Die Inder lernen schon von klein auf den alten vedischen Spruch:
"VASUDHAIVA KHATUMBAKAM-- Die ganze Welt ist meine Familie!
Auch wissen die Menschen, die nach dem Veda (Kosmische Gesetz) leben,so wie DU säst, so wirst Du ernten! Das ist das Gesetz von Actio gleich Reactio,das in der vedischen Philoshopie KARMA genannt wird. Alle gute Taten wie auch die "schlechten" kommen früher oder später zu uns zurück. All das wird das das ewige Gesetz des Dharma bewirkt. Dharma, so heißt die kosmische Verwaltung, die den gesam-ten Evolutionsstrom lenkt und erhält. Das Dharma sorgt dafür, dass alles Leben im ganzen Kosmos voranschreitet. Es wird von Shri Raam (Maha-Wishnu, Shri Krishna ist auch eine Verkörperung der "höchsten Intelligenz") gelenkt. So schreitet alles und überall voran, bis jedes Lebewesen wieder eins geworden ist mit seinem Ursprung. Atma (un-sterbliche Seele) wird zu Brahma (Vollkommenen Einheit-Brahman Bewusstsein). So begleitet und das ewige Dharma von Geburt zu Ge-burt, um uns aufwärts zu geleiten zur "höchsten Erleuchtung". Des-halb steht in den Lehrsätzen des Yoga, "Ahimsa"- Nichtverletzten, nicht töten, niemandem Schmerz zufügen, weder geistig noch körper-lich. Deshalb ist Yoga und Meditation im Ayur-Veda so wichtig!  Das ist der Grund warum die Inder, und alle die im Einklang mit dem Veda leben, natürlich Vegetarier sind:
1.) Aus ethischen Gründen, denn alle Lebewesen haben die gleiche Seele.
2.) Aus den gesundheitsbewussten Erkenntnissen des Ayur-Veda, denn Fleisch zu essen bedeutet "Aas zu fressen", tote "stinkende Materie". Das produziert Ama, nichtverdaute Nahrung, die Haupt-Ursache für alle Krankheiten im Ayur-Veda.
3.) Aus dem tiefen inneren Glauben, das was Du einem anderen zufügst, kommt auf Dich zurück. Entweder früher oder (in diesem Leben oder einem späteren) später.
4.) Der vedische Mensch glaubt, nicht wie die Bibel sagt, er sei die Krone der Schöpfung ist, sondern dass er durch seinen Stand als Mensch zum Bewahrer und Erhalter der wunderbaren Schöpfung erdacht wurde. So liebt der vedische Mensch ganz natürlich alle We-sen, ob sie nun belebt oder unbelebt (Steine, Mineralien etc.) ihm erscheinen.
Das ist der Grund, warum jeder geistig gesunde Mensch eine natürli-che Abneigung gegen das Töten besitzt.
Es liegt in seiner Gene, dass er Schmerz empfindet, wenn irgend et-was leidet.
So ist es mehr als nur natürlich ein Vegetarier zu sein. Betrachten wir unseren Darm, die Zähne, die Hände etc., erkennt  man mit jedem ge-sunden Menschen-Verstand,
dass vegetarische Ernährung die unserer Verdauung angemessenste Ernährung ist.
Der Ayur-Veda ist der Zweig des Veda, der die Menschen wieder glücklich, gesund und zur Langlebigkeit führt; mit natürlichen Mitteln im Einklang mit dem NATURGESETZ /DHARMA.

b.) Der gesundheitliche Aspekt in der ayurvedischen Ernährung:
Sushruta, ein ayurvedischer Arzt, der um 1500 vor Christus lebte, schrieb:
„Ein Mensch wird gesund genannt, dessen Physiologie im Gleichgewicht ist, dessen Verdau-ung und Stoffwechsel gut arbeiten, dessen Gewebe- und Ausscheidungsfunktionen normal sind und dessen Seele, Geist und Sinne sich im Zustand dauerhaften inneren Glücks befin-den.“
Seit undenklichen Zeiten begleitet der Ayur-Veda die Menschen. Die meisten von uns wissen gar nicht, dass selbst die moderne westliche Medizin ihre Wurzeln im Ayur-Veda hat. Der „Urvater“ der Medizin, Hypokrates benutzte 80 % seiner medizinischen Lehrbücher aus den 6 Standardwerken der vedischen Medizin. Die Charaka- Samhita und die Shushrut- Samhita sind neben den anderen vier Lehrwerken der ayurvedischen Medizin die wichtigsten Aufzeichnungen, des unbegrenzten Wissens-schatzes der alten indischen Hochkultur.
Obwohl bis zum heutigen Tage mehr als ca. 380000 ayurvedische Ärzte, die Vaidyas heißen, noch die traditionelle Medizin ausüben, war im Laufe der Jahrtausende das Wissen allmählich verloren gegan-gen. Es wurde nur noch fragmenthaft weitergegeben, auch durch den Einfluss von außen, durch die Invasion der Araber und Europäer ging viel verloren.
Doch glücklicherweise kam zur rechten Zeit für „Ost und West“ gleichermaßen wichtig, die Erneuerung und volle Belebung dieses zeitlosen Wissens. Durch die unermüdliche Aktivitäten der großen indi-schen Gelehrten und Meisters des Yoga, Maharishi Mahesh Yogi wurde das ganze verschüttete Wis-sen wiedergefunden und alles in eine große Einheit zusammen geführt. Der Maharishi Ayur-Veda besitzt die volle und authentische Reichweite dieser so für unsere Zeit so wichtige Gesundheits- Wissenschaft. Der höchste Rat des „All Indian Concils of Ayurvedic Doctors“ bezeichnete den Maharishi Ayur-Veda als bestes ayurvedisches System, weil er als einzige Ayur-Veda Gesellschaft alle vedi-schen Disziplinen mit integriert hat. Das macht diesen Ayur-Veda so erfolgreich.   
 
Pancha Karma Reinigung von Körper, Geist und Seele:
In den Maharishi Ayur-Ved Zentren werden die traditionellen Pancha-Karma Kuren praktiziert. Ziel jeder Behandlung im Ayurveda ist es, die Harmonie zwischen den Doshas zu erhalten oder wieder-herzustellen. Wichtig ist insbesondere, Stoffwechselgifte aus dem Körper auszuleiten. Eine der wirk-samsten Methoden ist hierbei das Pancha Karma. Pancha heißt Fünf und Karma heißt Handlung. Entsprechend besteht diese Methode aus fünf verschiedenen Reinigungszyklen.
In der ersten, der vorbereitenden Phase, werden die Stoffwechselschlacken in den Geweben aktiviert. Hierzu wird morgens flüssiges Ghee eingenommen. Das Frühstück fällt aus und das Mittagessen und Abendessen wird fettfrei zubereitet. Das Ghee hat nun im Körper die Aufgabe die fettlöslichen Schlacken aus den Geweben zu lösen.
Bei den äußerlichen Anwendungen wird der Patient mit medizinierten Ölen massiert. Dies aktiviert den Stoffwechsel in den Muskeln und im Bindegewebe. Anschließend wird im sogenannten Schwitzkasten, dem Svedana, die Ausscheidung über die Haut und die Schleimhäute angeregt. Zu diesen sehr ange-nehmen Behandlungen gehört z.B. das Abhyanga- die Ölmassage, der Shiodhara- der Stirnölguss, das Pizzi Chilli – der Ganzkörperölguss oder das Nasya- eine spezielle Kopf- u. Nasenanwendung.
Ebenfalls große Bedeutung hat im Pancha Karma die Ausscheidung über den Darm. Im Ayurveda geht man davon aus, dass die einzelnen Doshas mit ihren Stoffwechselschlacken von unterschiedlichen Bereichen im Magen-Darm-Trakt ausgeschieden werden können. Die Ausleitung der Schlacken geschieht mit einem sanften Abführmittel. Danach wird das Dick- u. Dünndarmsystem durch Einläufe gereinigt und anschließen mit Öleinläufen wieder aufgebaut.
Selbstverständlich muss eine Pancha Karma Kur stationär oder ambulant unter Aufsicht eines erfahrenen Ayur-Veda Arztes durchgeführt werden.
Im Ayur-Veda spielen Meditation und Yoga eine entscheidende Rolle. Man empfiehlt den Menschen diese sanften und angenehmen Tiefenentspannungstechniken. Denn sie halten Körper, Geist und Seele im Gleichgewicht und schenken dem Praktizierenden neben guter Gesundheit, inneren Frieden und Freude. Die Wirkungen der Transzendentalen Meditation sind phänomenal, und wurden in über 600 wissenschaftlichen Untersuchungen bestätigt. Die TM verbessert den körperlichen, seelischen und sozialen Zustand des Ausübenden. Die amerikanische Regierung hat kürzlich ein 5 Millionen Dollar Forschungsprojekt in Auftrag gegeben, nachdem bekannt wurde, dass durch die Ausübung der T.M. die Ablagerungen in den Venen, bedeutend reduziert wurden. Die Ergebnisse waren besser als die, die mit Medikamenten erreicht wurden. Deshalb ist nicht verwunderlich, wenn Meditierende ge-sünder, glücklicher und länger leben.
Ein weiterer wichtiger Zweig ist die klassische indische Musiktherapie, genannt Gandharva Veda. Die ayurvedische Musiktherapie, des Gandharva- Vedas, eine Musikform, die den Menschen wieder in den Rhythmus mit der Natur einbindet, kann Ungleichgewichte im Körper, Geist und Emotional-Körper beseitigen. Es werden bestimmte Ragas (Melodien im Einklang mit den Rhythmen der verschiedenen Tageszeiten) gespielt, die bewirken, dass der Mensch wieder mit der Natur mitschwingt.
Die vedische Astrologie, Jyotish und Yagya, sowie die vedische Architektur Sthapatya Veda spielen noch eine entscheidende Rolle um den Menschen, die Familie, ein Land und die ganze Erde gesund zu machen und zu erhalten.

Nun kommen wir zur Ernährung, genannt Ahara. Es ist das Wissen um die richtige und gesunde Nahrungsaufnahme. Die gesunde Ernährung spielt im Ayurveda eine besonders wichtige Rolle, da damit Krankheiten vermieden und Störungen ausgeglichen werden.
Im Ayur-Veda gibt es drei Kräfte (Doshas), die sämtliche Vorgänge im Körper, Geist und der Psyche steuern. Sie schaffen, erhalten zerstören, und bauen wieder auf, denn das sind die drei Stufen, die verantwortlich für jegliche Entwicklung sind. Jedes Dosha ist in allen Zellen, Geweben und Organen des Körpers wirksam und hat darüber hinaus eine geistige Funktion. Zum anderen erklären die drei Doshas die Wechselbeziehung des Menschen mit seiner Ernährung und seiner gesamten Umwelt.
Diese drei Kräfte (Doshas) nennt man:

a.)   Vata ist das Bewegungs- und Steuerungsprinzip. Es ist die Kraft, die im Körper und Geist al-les lenkt und steuert. Sein Sitz im Körper befindet sich im Dickdarm und fließt durch alle Ner-venbahnen. Vata ist der Lenker. Vata besteht elementär aus Luft und Raum.

b.)   Pitta ist das Stoffwechselprinzip. Es besteht aus den Elementen Feuer und Wasser. Pitta heißt auf deutsch übersetzt Feuer. So hat Pitta seinen Sitz im Verdauungssystem in der Höhe des Solarplexus. Pitta schenkt dem Körper Wärme und Nahrung.

c.)   Kapha wiederum besteht aus den Elementen von Wasser und Erde, Kapha verschafft dem Menschen die nötige Struktur und Festigkeit. Sein Sitz ist in den Lungen, Muskeln und Kno-chen. Es ist das strukturgebende Prinzip.

Ein ayurvedischer Arzt stellt über eine bestimmte Konstitutionsbestimmungs- Methode fest, ob ein Mensch ein Vata, Pitta oder ein Kapha-Typ ist. Hier spielt die vedische Pulsdiagnose die entscheiden-de Rolle. Sie können Ihren Dosha-Typ aber auch mit einem sogenannten Typentest herausfinden. In einem guten Ayur-Veda Buch finden Sie einen solchen Test. Neben den reinen Dosha-Typen Vata, Pitta und Kapha gibt es natürlich auch Mischtypen, Ich werde Ihnen in kurzen Worten die „drei Typen“ ein wenig näher bringen.

Kurzbeschreibung der einzelnen Typen.
Vata:
Vata Menschen sind zart und fein in der Körperstruktur, lebensfreundlich, und besitzen empfindliches Gemüt. Vertragen feuchtkaltes Wetter sehr schlecht, haben eine trockene Haut, ihr Stuhlgang ist hart und sie neigen zu Verstopfung. Sie brauchen besonders warme und zart abgeschmeckte Nahrung. Die Geschmackrichtung süß, sauer und salzig tut ihnen gut, wohingegen scharf, bitter und herb die-sen Menschen nicht gut tut. Sie kommunizieren sehr gerne, telefonieren ständig, sind offen für neues im Leben. Sie lieben die Sonne und sind die Kreativen und Intellektuellen einer Gesellschaft. Ist ihr Vata in ihrem Nervensystem zu hoch, durch zu viel Stress, dann kommt ihr ganzes System ins Ungleichgewicht. Das zeigt sich in physischen und psychischen Störungen wie z.b. Gewichtabnahme und Schlaflosigkeit. In unserer heutigen „schnelllebigen“ Zeit haben fast alle Menschen „Vata- Störungen Diese lassen sich durch eine gesunde Lebensroutine, Meditation & Yoga, spazieren mit Freunden an der frischen Luft und besonders durch frische wärmende, gesunde und bekömmliche Ernährung wieder beseitigen. Sollten die Störungen zu stark sein, empfiehlt es sich einen guten Maharishi- Ayur-Veda Arzt aufzusuchen. Am Ende meines Artikels gebe ich ihnen einige Adressen, die sie gerne kontaktieren können.

Folgende Nahrungsmittel gleichen das Vata-Dosha aus:
Gut gekochtes Gemüse, wenig oder keine Rohkost. Rote Beete, Möhren, Gurke, Okra, Süßkartoffeln, gedünsteter Rettich, Sellerie, Staudensellerie, Spargel frische Erbsen, Kartoffeln, Zucchini, Tomaten, grünes Blattgemüse, Weizen, Hafer, Gries, Basmatireis, Dinkel. Wenig Hülsenfrüchte außer geschäl-ten, gelben Mungdhal (Hülsenfrüchte).
Bevorzugen Sie süße, reife Früchte wie Weintrauben, Mangos, Bananen, Avocados, Melonen, Pa-paya, Beerenobst, Kirschen, Kokosnuss, frische Feigen, frische Datteln, Orangen, Pfirsiche, Nektari-nen, Ananas, Pflaumen, Äpfel und Birnen in Maßen, am besten gedünstet.
Ebenso liebt der Vata-Typ alle Milchprodukte und Öle und Fette. Auch Nüsse und Samen sind in gerösteter Form bekömmlich für ihn.
Die Gewürze, Ingwer, Anis, Asafoetida, Bockshornkleesamen, Cumin, Curcuma, Fenchel, Kardamon, Kümmel, Gewürznelken, Muskat, Nigella, Salz, Senfsamen, schwarzer Pfeffer und Zimt sollte er bevorzugen.

Ende des ersten Teils!
Frank W. Lotz
Maharishi Ayurveda Experte & Autor
« Letzte Änderung: 08. November 2007, 09:52:25 von Ursula » Gespeichert

Frank W. Lotz Maharishi Ayurveda Experte & Autor von "Himmlisch Kochen..."
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« Antwort #2 am: 29. Januar 2003, 12:50:49 »

Der Autotyp der dem Vatadosha ähnelt:
Hier fällt mir ganz spontan ein Auto mit Elektromotor ein, am besten noch ein sonnenangetriebenes. Wenn die Batterien aufgeladen sind, kann man los fahren. Da diese Fahrzeuge aber wenig Ausdauer besitzen, haben sie meistens für ca. 50 Km Energiereserven. Jedoch sind diese Autos wendig und flink. Dann müssen die Batterien wiederaufgeladen werden, auch ist die Karosserie sehr zart und empfindlich. Ähnlich verhält es sich mit Menschen, die von Natur aus Vata dominiert sind. Das genaue Gegenteil sind die Kapha-Dosha Menschen. Das werden wir gleich erkennen, in der Erklärung zu dem Kapha Dosha.

Pitta:
Pitta Menschen sind von Natur aus sehr dynamische Menschen. Es ist ihre Natur, die sie ganz spon-tan zu Führungspersönlichkeiten werden lässt. Sie haben eine gute Grundkonstitution, und werden von den Elementen Feuer und Wasser beherrscht. Sind sie in ihrem Gleichgewicht, sind sie der gebo-rene „Winnertyp“, strahlen eine natürliche Wärme aus und können gut andere begeistern. Ist aber ihr Grunddosha zu stark ausgeprägt, oder stehen sie unter zu starken Druck, werden sie leicht jähzornig, ungeduldig und wütend. Sie sind dann der typische Choleriker. So ist für diese Menschen ganz be-sonders wichtig in einer harmonischen Umgebung zu leben. Da sie sehr hektisch werden können, sind Meditation, gute Freunde und eine freundliche und geduldige Familie für sie die beste „Medizin“. Sie sollten sich besonders vor Fleisch, scharfem Essen, hitzigen Gesprächen beim Essen hüten. Die Ge-schmacksrichtigen und Lebensmittel, die ganz natürlich den Körper und den Geist kühlen, sind für diese Dosha-Typen genau das richtige. Süß, bitter und herb sind die 3 Geschmacksnuancen, die kühlend wirken. Seine bevorzugten Gewürze sind: Coriander, Cumin, Fenchel, Ingwer in Maßen, Kar-damon, Safran, schwarzer Pfeffer und Zimt. Bei den Kräutern sind es vor allem: Basilikum, Beifuss, Dill, Kerbel, Koriandergrün, Minze, Petersilie, Salbei und Zitronenmelisse.
In den Blattsalaten, allen Hülsenfrüchten, sowie in den Gemüsesorten von Fenchel, Chicoree, Weiß-kraut, Chinakohl, Bohnen und Gurken etc. , und in den Obstsorten wie Rhabarber, Birnen, reife Pa-payas und Mangos (Sonnengereift), frische reife süße Orangen und allen anderen süßen Obstsorten, die nicht sauer schmecken befindet sich eine kühlende Wirkung aufs Nervensystem und den Körper. Reis, Weizen, Dinkel, Buchweizen und alle leichte Pastasorten essen sie gerne und das tut Ihnen auch gut.
Der Autotyp, der dem Pittadosha ähnelt:
Sie sind wie ein Ferrari, „hochtourig“, sehr schnell, möchten immer die ersten sein, überhitzen aber schnell, so brauchen gerade sie Mensch wie Ferrari eine gute Kühlung. Auch verbraucht dieser Motor mehr Sprit, als die Dieselmotoren und benötigt natürlich mehr Energie als die Elektroautos.

Kapha:
Sie sind die sogenannte „Gutmütigen“, die nichts und niemanden aus der Ruhe bringen kann. Sie haben eine kräftige, etwas zur Korpulenz führende Figur. Die Elemente Wasser und Erde dominieren ihre geistige und körperliche Grundstruktur. Ihre Haare sind kräftig, leicht ölig, und oft haben sie schö-ne Naturlocken. Die Haut ist weich und blass, wie ihr Gegenstück haben sie eigentlich nur eines Ge-meinsam, sie lechzen nach Sonne und Wärme. Befinden sie sich relativ in ihrer Mitte, so sind sie in ihrem Wesen geduldig, liebevoll, ausdauernd, friedvoll und weitsichtig. Deshalb können Kapha- Dosha Menschen gut mit Geld umgehen und es wird ihnen oft später im Leben durch diese Eigenschaften Reichtum beschieden sein. Haben diese Menschen jedoch zu viel von Kapha, dann sind sie träge, unmotiviert, verschlossen für neues und isolieren sich von der „Welt“. Yogaasanas, Pranayama, eine leichte Atemübung eine leichte Meditation und besonders viel Bewegung bringt sie wieder in Schwung. Deshalb sollten sie fettiges, schweres, gebratenes, Sahne, Käse, d.h. Milchprodukte mei-den. Kapha- Typen sind die einzigsten, denen ein scharfgewürztes Essen gut bekommt. Daneben reduziert bitter, herb und scharf das Kaphaelement im Körper. So lieben diese Menschen von Natur aus alle scharfen Gewürze und Kräuter wie schwarzer Pfeffer, Ingwer, Kreuzkümmel, Nelken, Gelb-wurz, Asa Foetida und Senfsaat. Bevorzugte Kräuter sind: Kresse, Petersilie, Koriandergrün, Basili-kum, Zitronenmelisse, Estragon, sowie die Gemüsesorten Rettich, scharfe Peperoni, frische Chilli-schoten, Tomaten etc. Salate essen sie mäßig, jedoch sollten sie würzig angemacht sein. Obst am Morgen ist für sie das ideale Frühstück, jedoch sind saure und besonders süße Sorten für sie nicht richtig. Da sie gerne essen, aber eine träge Verdauung und ihr System sehr genügsam ist, sollten sie nicht Schlemmern. Der Kapha-Typ sollte salzarm kochen, da er sonst zuviel Wasser im Körper an-sammelt.
Der Autotyp, der dem Kapha-Dosha am meisten entspricht:
Wie ich bei der Erklärung von Vata schon andeutete, ist Kapha in seiner Natur genau entgegenge-setzt. Also, müsste Kapha ausdauernd, robust, langsam und stabil sein. Ein Auto, das auf diese Be-schreibung zutrifft, sind die alten Mercedes Diesel. Sie brauchen erst einmal ihre Zeit, bis sie auf Tou-ren kommen, aber wenn sie anfangen zu „tuckern, hält sie nichts mehr auf. Selbst das auf der strecke legen gebliebene Elektroauto ziehen sie noch mit, ohne große Probleme. Zwar sind sie langsam, aber ihr „langer“ Atem bringt den langfristigen Erfolg. So haben wir anhand der Analogie mit den verschie-denen Motorensystemen, die Bedeutung der drei Doshas ( Kräfte im Körper) besser verstanden. Es gibt im Ayur-Veda auch die Mischtypen, so ist ein Turbodiesel, ein Pitta Kapha Typ, ein Elektroauto mit eingebautem Ottomotor ein Vata Pitta dominierter Mensch. So hoffe ich, ihnen etwas von dem tiefgreifenden und wirkungsvollen Gesundheitssystem nähergebracht zu haben.
Neben meinem Buch: „Himmlisch Kochen und Leben im Einklang mit dem Veda, ein ayurvedisches  Kochbuch mit ausführlichem Kräuter und Gewürzteil.“, kann ich ihnen das Buch von Dr. Ernst Schrott empfehlen: „Ayur-Veda für jeden Tag.“
Wichtige und hilfreiche Adressen:
Fünf Jahre leitete ich die Küche der Maharishi Ayur-Veda Klinik in Bad Ems, wo ich noch Kochkurse gebe:
Anerkannte Ayur-Veda Privat- Klinik:
Maharishi Ayur-Veda Klinik                                                                                                   Am Robert Kampe Sprudel                                                        
56130 Bad Ems
Tel: 02603/94070
Fax: 02603/3122
www.AyurVeda-badems.de
Alle ayurvedischen Lebensmittel erhalten sie bei:
Frank’s Spice Shop
Buchweg 59
59846 Sundern
Tel: 02932/898295
Fax:02932/898294
www.ayurveda-gewuerzshop.de
Adressen über praktizierende ayurvedische Ärzte erhalten sie:
Deutsche GESELLSCHAFT FÜR Ayur-Veda
Wildbach 201
56841 Traben-Trabach
Tel: 06541/7050
Fax: 06541705120

Einteilung der Lebensmittel
Im ayurvedischen gibt es förderliche und schädliche Nahrungsmittel. Einige versorgen Körper und Geist optimal, andere können Körper und Geist Schaden zufügen.
Sattvische Lebensmittel
Lebensmittel mit der Qualität Sattva bauen den Körper auf und bringen Klarheit, Freude und Lebens-energie für alle Typen. Zu den sattvischen Lebensmitteln zählen Ghee (Butterschmalz), Honig, Voll-milch, frisches reifes Obst und Gemüse sowie Getreide und Reis. Gemüse, die über der Erde reifen, sind denen vorzuziehen, die unter der Erde reifen, da sie mehr Sonnenenergie speichern können. Ausnahmen sind Rote Beete und Karotten.
Rajasische Lebensmittel
Lebensmittel, die die Eigenschaft Rajas enthalten, erhitzen Körper und Geist. Im Übermaß oder falsch dosiert, machen sie den Menschen rechthaberisch, aggressiv und ungeduldig. Wer allerdings eher langsam, träge und gleichgültig ist, kann Rajas-Nahrung in kleinen Mengen essen. Sie aktivieren Menschen mit einer Kapha-Konstitution und bringen ihnen mehr Entschlossenheit, Aktivitätsimpulse und Durchsetzungsvermögen. Zu den rajasischen Lebensmitteln gehören unter anderen alle scharfen Gewürze, Rettich, Zwiebel und Knoblauch, Paprika, Chilis, Kaffee, schwarzer Tee sowie Alkohol und Genussmittel, die wenn überhaupt mit Vorsicht zu genießen sind.
Tamasische Lebensmittel
Lebensmittel mit der Qualität Tamas machen Geist und Körper müde und träge und dumpf. Sie be-lasten die Verdauung und begünstigen Krankheiten. Sie produzieren nahrungsbedingte Schlacken, die im Ayur-Veda „Ama“ genannt werden, was wörtlich übersetzt „nicht verdaute Nahrung“ heißt. Zu den tamasischen Lebensmitteln zählen: Fleisch, Hartkäse, H-Milch, Nahrungsmittel mit Konservie-rungsstoffen, Tiefkühl- und Dosenprodukte, aufgewärmtes Essen, Instant-Produkte, genmanipulierte und synthetische Nahrung. Essig, der chemisch gesehen umgekippter (übersäuerter) Alkohol ist, raffi-nierter Zucker, industriell hergestelltes Salz und Erdnussprodukte haben Inhaltsstoffe, die sich un-günstig auf die Gesundheit auswirken. Vegetarische Fertigprodukte, wie Sojafleisch, Sojawürstchen, etc. und Tofuprodukte gelten als schwerverdaulich und hochtamasisch.

Zucker, Honig und der besondere Zucker im Ayur-Veda; „ Sharkara“, der „ba-sisch“ wirkt:
Raffiniertem Zucker sind nahezu alle Vitamin- und Mineralstoffe entzogen. Er wirkt im Körper wie eine chemische Keule, weil er die Freien Radikalen im Gewebe des Systems bindet und nährt. Nehmen Sie einfach in Maßen Rohzucker aus Zuckerrohr, Palmzucker, Ursüße oder Jaggery (indischer Roh-zucker) und Honig sowie Fruchtzucker für Diabetiker. Mittlerweile ist auch bei uns Sharkara erhältlich. Ein aus Zuckerrohr verfeinerter Zucker, der als einziger Zucker basisch wirkt und Pitta ausgleichend ist. Zuckerersatzstoffe sind keine Alternative, weil sie nachweislich die Existenz Freier Radikaler för-dern. Sie werden vom Verdauungssystem als Fremdkörper angesehen. Wichtig bei Honig: Er darf nicht über 40 Grad erhitzt werden, da er sonst toxische Stoffe freisetzt.
Da Honig dem Körper Wärme schenkt, und der Pitta- Typ davon schon mehr als genug im Körper besitzt, haben die alten indischen Ärzte vor langer Zeit einen Zucker entwickelt, der kühlend wirkt und das VERDAUUNGSSYSTEM NICHT ÜBERSÄUERT: Mit bestimmten Reinigungsmethoden läutern sie Zucker aus Zuckerrohr, und entziehen ihm alle Schlacken. Nach dem Reinigungsprozess besitzt dieser Zucker basische Wirkung. Er schmeckt milder und nicht so süß, wie herkömmlicher brauner Zucker. Dieser Zucker ist natürlich nichts für Diabetiker, denen man auch im Ayur-Veda Fruchtzucker als Süßungsmittel empfiehlt.
Diesen Zucker können Sie in meinem FRANK`S SPICE SHOP bestellen.
Frank Wolfgang Lotz
Autor von „Himmlisch Kochen und Leben im Einklang mit dem Veda“ ISBN 3-930264-34-X
Hier endet der 2. Teil meines Artikels für den Vegetarier Bund Deutschlands e.V., das heißt deren Magazin "natürlich vegetarisch".
Alle meine Beiträge  sind zur rein privaten Nutzung freigegeben!
Copyright
Andrea Schulte
Franks Spice Shop & Verlag
Buchweg 59
59846 Sundern/Sauerland
Tel.  02932/898295
Fax. 02932/898294
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Frank W. Lotz Maharishi Ayurveda Experte & Autor von "Himmlisch Kochen..."
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« Antwort #3 am: 01. Februar 2003, 18:42:39 »

:roll: Die drei "Grundkräfte" des Körpers, die 3 Doshas

Eine kurze, aber auf die wichtigsten Punkte zusammengefasste Einführung in die 3 Dosha Lehre des AYURVEDA - welcher Typ bin ich?
Vata (Die Farbe, die Vata-Menschen positiv beeinflußt: Grün tut Vata gut, und beruhigt) besteht aus den Elementen Luft und Äther/Raum und wird als der Lenker des Körpers bezeichnet. Es reguliert und lenkt (der Denker) alle Aktivitäten, z.B. die der Sinne, des Nervensystems und der Atmung, und im besonderen alle Arten der Ausscheidungen des Körpers/die austreibenden Winde; das Apana Vata.
Vata ist der Lenker des Körpers
Vata -Typen sind beweglich/agile, sprunghaft und sehr empfindlich /zart.
Sie neigen zu Unruhe (innerlich wie äußerlich), verfügen aber über sehr viel Phantasie, d.h. sie besitzen ein hohes Maß an Kreativität!
Qualitäten von Vata: Leicht, schnell/"flink wie ein Wiesel", windig, hart (Stuhlgang & Haut), fest, trocken, beschwingt, kalt (Körpertemperatur). Neigung zu Konzentrationsschwäche und schnelles Springen von einem Thema zum anderen etc.
Hauttönung: leicht dunkler Taint, wie der einer Kokosnuss.
Sitz: Dickdarm und alle (Zwischen)-Räume des Körpers .
Vayu, der Wind regiert das Vata. Besonders die Planeten Budh/Merkur und Shani/Saturn beeinflussen das Vata.
Das Synonym für Vata ist das Kind; d. h. der Geist (Mind- Sanskrit Manas)!


Pitta (Die Farbe, die Pitta-Menschen gut tut: Blau, die ideal kühlende & besänftigende Farbe für die "Hitzköpfe") stellt Feuer und Wasser dar und ist für die biochemischen, mit Wärme verbundenen Vorgänge im Körper zuständig, z.B. für die Bereiche der Verstoffwechsellung/ d.h. aller Umwandlungen innerhalb des Körpers und der Verdauung. Pitta ist der sogenannte Energielieferant für den Körper.
Pitta -Typen gelten als temperamentvoll und leidenschaftlich mit Hang zur Dominanz. Sie sind in der Regel keine Langweiler, betrachten aber sich und andere oft zu kritisch
Qualitäten von Pitta: energievoll, schnell & mutig, gradlinig, weich, mittelfest, fröhlich, warm, Neigung zu Wut & Zorn. Bestes Durchsetzungsvermögen.
Hauttönung: leicht rötlich und empfindliche Haut.
Sitz: Unterer Magenbereich; Leber & Galle. Um das Zentrum des Solarplexus!
Die Planeten Surya/Sonne und Mangal/Mars regieren das Pitta.
Das Synonym für Pitta ist der Vater (Sanskrit-Baba); interessanterweise heißt auf Hindi Vater Pitta!
Pitta ist der Herrscher des Körpers, er ist der Energielieferant!


Kapha (Die Farbe, die Kapha-Menschen günstig stimmt: Rot belebt Kapha, und ist deshalb bei Kapha günstig) gebildet aus Erde und Wasser, ist verantwortlich für die Struktur des Körpers, für Ausdauer und Wachstum.
Kapha schenkt dem Körper seine Stabilität!
Kapha-Typen behalten stets Übersicht und Nerven, auch in schwierigen Situationen wirken sie gelassen; aber manchmal sind sie zu phlegmatisch/träge und neigen zu Verschlossenheit!
Qualitäten von Kapha: Schwer, langsam, träge, ölig (Haut & Stuhlgang), weich, freundlich, ruhig, kalt (Hauttemperatur)....
Hauttönung: hell; milchig wie der Mond.
Sitz: Lunge und Muskelgewebe/alle Weich- und Fettgewebe des Körpers.
Die Planeten Chandra/Mond und Guru/Jupiter regieren das Kapha.
Das Synonym für Kapha ist die Mutter (Sanskrit- Maathajie).
Eine Zusammenfassung aus meinem Buch "Himmlisch Kochen..."
Für den privaten Gebrauch gerne frei gegeben.
Copyrigt A. Schulte Franks Spice Shop & Verlag/Sundern- Sauerland
Tel: 02932/898295    Fax: 02932/898294
www.ayurveda-gewuerze.de
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Frank W. Lotz Maharishi Ayurveda Experte & Autor von "Himmlisch Kochen..."
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« Antwort #4 am: 07. Februar 2003, 18:24:37 »

:lol:

Teil I Die vedischen Gesundheitsprinzipien:
Der Ayurveda ist ein Teil der Veden und der Vedischen Literatur, die im Ganzen 40 Aspekte/wie die vedische Mathematik, vedische Astrologie und Rituale zur Nutzung der kosmischen Kräfte zur Neutralisierung von Stress und Negativität im Weltbewusstsein (Jyotish & Yagya), vedische Baukunst im Einklang mit dem Kosmos (Sthapadya Veda), vedische Heilmusik (Gandharva Veda) und Yoga und Meditation (Yoga Sutras von Patanjali) etc. hat.
Der Ayurveda ist der Gesundheitsaspekt der Veden und besitzt 6 Samhitas/Bücher.
UNSER LEHRVATER DER MEDIZIN Hypokrates lehrte aus diesem unerschöpflichen Wissen, und bekannte sich zu der altindischen Gesundheits- und Weisheitslehre. Charaka und Shushruta sind die bekanntsten Gelehrten in der vedischen/ayurvedischen Medizin.
Selbst Gehirn-Chirugie wurde gelehrt und erfolgreich praktiziert!
AUS MEINEM BUCH: Himmlisch Kochen und leben im Einklang mit
dem Veda...." ISBN 3-930264-34-X hier ein kurze Einführung in die Menschheitsgeschichte nach der vedischen Sicht:
Nahrung ist Leben - die Entwicklungsgeschichte der Menschheit
Vor vielen, vielen Millionen von Jahren, als das Universum noch keine materielle Struktur hatte, schwebten unzählige Freudenfunken des Schöpfers im Kosmos. Glückselig waren sie und voller Inspiration und von reinem Bewusstsein. So heißt es in der Shrimad Bhagavatam, der Krönung der vedischen Literatur. Maharishi sagte zur Shrimad Bhagavatam:  „Sie ist geschrieben von Erleuchteten, für Erleuchtete und über Erleuchtete.“ Ihre leuchtenden Körper leuchteten in den strahlendsten Lichtfarben, von golden bis silbern, ja bis hin zu den feinsten Regenbogenfarben. Diese freien Wesen kannten keine Nahrung, einzig das Licht des Schöpfers speiste sie. Auch die Dualität, wie wir sie in unserem Leben kennen, existierte damals noch nicht. Die erleuchtetenWesen vereinigten in sich vollendet männliche und weibliche Qualitäten. Die Veden nennen diese Wesen die Deva-Rishis, oder auch die Prajapatis(Urväter)
Von diesen vollkommenen Wesen stammt das Menschengeschlecht ab. Deshalb fliesst und pulsiert in jedem von uns, „das gewisse etwas“, das uns anspornt zu diesen Höhen des Bewusstseins zu wachsen.
Das Universum verdichtete sich, Galaxien, Sonnensysteme, Planeten entstanden. Die Materie war geboren. Einige der Lichtwesen sahen die Erde, der wie ein blauer Saphir im Universum strahlte. Sie begannen als erleuchtete Wesen auf unserem Planeten zu leben.
Manu, der Sohn des Sonnengottes Vivasvat, und seine Frau Satarupa waren die ersten Menschen auf Erden. Sie waren von majestätischer Gestalt, hohem Wuchs und vollendetem Ebenmaß, anmutig und unvergleichlich schön. Ihre Größe übertraf unsere bei weitem. Bis zu drei Meter sollen sie groß gewesen sein. Das Klima auf unserem Planeten war gleichbleibend warm, ein Klima ewigen Frühlings, wie wir es heute noch von den Balearen kennen. Flüsse und Bäche waren kristallklar, jeder Baum strahlte in wunderbarer Blütenpracht und schenkte den Kindern der Unsterblichkeit Lebenskraft und himmlischen Nektar. Diese unsere Vorfahren ernährten sich über viele Generationen hinweg ausschließlich von dem segenbringenden Nektar. Sie kannten weder Krankheit noch Krieg noch Leid. Nach einem erfüllten Leben entschieden sie sich wieder für eine vollkommene Vereinigung mit dem Brahman; dem Ursprung allen Seins.
So geschah es im Ersten Zeitalter der Menschheit, das in Sanskrit Krita-Yuga, oder auch Sat-yuga heißt. Durch die zunehmende Entfernung unserer Galaxie vom Zentrum der Schöpfung dämmerte langsam auf Erden Dunkelheit im Bewusstsein der Menschen. Es traten erste Risse im Kontinuum der Harmonie zwischen Schöpfung und Menschheit auf. Den Menschen ging immer mehr das Leben im Einklang mit den Naturgesetzen  verloren. An die Stelle direkt erfahrener Verbundenheit traten Religionen und Gesetze. Diese sollten das fehlende Bewußtsein ersetzen. Gesellschaftsstrukturen und Hierarchien wurden ersonnen, um die Menschen in ein Gefüge einzubinden. Je nach Veranlagung wählten sie ihre Arbeit, Handeln trat im Zweiten Zeitalter, das Treta-Yuga genannt wird, an die Stelle geistiger Schöpfungskraft.
Ackerbau und Viehzucht kamen auf, die Menschen wurden Vegetarier. Mit der festeren Nahrung entstanden erste Krankheiten ähnlich wie bei einem Baby, das Verdauungsprobleme bekommt, wenn es abgestillt wird. Auch das Klima veränderte sich: Es wurde rauer und härter so wie die Menschen. Ayurveda, die Wissenschaft vom Leben, wurde nun wichtig, um Leben zu retten und die Gesundheit zu erhalten.
Mit dem Beginn des Dritten Zeitalters, dem Dhwapara-Yuga, kam die erste Eiszeit. Aus purer Not wurden die Menschen Jäger und aßen zum ersten Male Fleisch. Mit dem Fleischverzehr, der von nun an die Menschen begleiten sollte, traten die ersten schweren Krankheiten auf und mit ihnen auch Kriege. Im Zweiten Zeitalter hatten sich die Menschen noch vorwiegend von Nüssen, Gemüse, Obst, Milchprodukten, Getreide und Hülsenfrüchten ernährt.
Zu Beginn des vierten Zeitalters nahm der Verzehr von Fleisch immer mehr zu. Vor etwa 5000 Jahren begann das „Vierte Zeitalter“ (Kali-Yuga), an dessen Ende wir uns heute befinden. Von nun an wurde Krieg und Leid als unveränderbare Realität angesehen. Kein Wunder, war doch das unbegrenzte Potenzial von Kreativität und Intelligenz durch all die Zeitalter hindurch auf mittlerweile 5-8 % abgesunken! Der Sinn des Lebens war völlig in Vergessenheit geraten. Aus Ausdehnung von Freude, wurde „Das Leben ist Kampf“, oder Irren ist menschlich.
 Durch all diese Zeiten hindurch senkte sich das durchschnittliche Lebensalter der Menschen immer mehr ab. Zu Beginn des Vierten Zeitalters wurden die Menschen noch etwa 120 Jahre, in der Mitte zu Lebzeiten von Jesus Christus war die durchschnittliche Lebenserwartung mit 30 Jahren auf dem tiefsten Punkt angelangt, um bis zum heutigen Tage wieder auf etwa 75 Jahre anzusteigen.
Heute, gegen Ende des Vierten Zeitalters wird mit einem „Quantensprung“ wieder ein Goldenes Zeitalter beginnen. Mit Beginn des Ditten Jahrtausends unserer Zeitrechnung befinden wir uns mitten im Übergang zu diesem Goldenen Zeitalter, das die Veden auch Ram- Raj , oder auch „Himmel auf Erden“ nennen. ( siehe Anhang )
Wie wir anhand der Geschichte der Erde gesehen haben, ist Nahrung göttlicher Natur. Ursprünglich ernährten sich Lebewesen direkt von der Quelle, dann wurde die Nahrung zunehmend grobstofflich. Doch ob grob- oder feinstofflich, die göttliche Energie ist in jeder Nahrung. Über die Nahrung integrieren wir die Sonnenenergie in unseren Körper. Von dieser Sonnenenergie stammt alles Leben auf dieser Erde ab.
Möge dieses Buch Ihnen helfen, die vedischen Lebensprinzipien in Ihrem täglichem Leben zu integrieren und zu erkennen, dass Nahrung göttlich ist!
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Frank W. Lotz Maharishi Ayurveda Experte & Autor von "Himmlisch Kochen..."
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« Antwort #5 am: 22. März 2003, 01:41:54 »

Schockiert
Natürlich sind die vedischen Suppen schmackhaft, und nicht "schckhaft"!
Es war schon ein bisschen spät, sorry!
LOVE, PEACE, HEALTH & 24 HOURS OF BLISS FOR EVERYBODY!
Frank W. Lotz
TM-Lehrer & Experte für Maharishis Vedisches Gesundheitssystem-Bereich Ernährung
Hier eine Rezension über "Himmlisch Kochen..." aus "natürlich vegetarisch", dem Magazin des "Vegetarier Bund Deutschlands e. V." und als "Buch des Monats" Oktober 2001 gekürt:
„Himmlisch Kochen und Leben im Einklang mit dem Veda. Ein ayurvedisches Kochbuch mit ausführlichem Kräuter- und Gewürzteil. Mit Extra-Poster.“
Franks Spice Shop & Verlag, 264 Seiten. ISBN 3-930264-34-X, 4. und aktualisierte Auflage 2003, 30,10 €
Ayurveda bedeutet: Wissenschaft vom Leben. Der Titel des Buches könnte auch heißen: ”Himmlisch kochen und leben im Einklang mit dem Wissen”, wobei das Wissen gemeint ist, auf dem der Veda, die Hochkultur Indiens, die bereits vor dem Aufkommen des Buddhismus im 5. Jahrhundert v. Chr. eine lange Tradition hatte, aufbaut.
Der Autor hat, nach eigenem Bekunden, den Zugang zu dem alten indischen Wissen durch Maharishi Mahesh Yogi erhalten, der im Westen in den sechziger Jahren mit seinem spirituellen Weg der Transzendentalen Meditation sehr großen Zulauf hatte. Vor diesem Hintergrund einer langen, ehrwürdigen Tradition soll die Nahrung nicht nur dem Genuss dienen, der natürlich nicht zu kurz kommt, sondern hauptsächlich als wichtigste, vorbeugende Medizin verstanden werden.  Die ayurvedische Ernährung soll die Kräfte in unserem Leben ins Gleichgewicht bringen, ohne das eine ganzheitliche Gesundheit nicht möglich ist.
Grob vereinfacht kann gesagt werden, dass im Ayurveda drei energetische Grundtypen unterschieden werden: Vata, Pitta, Kapha. Am Schluss des Buches kann man über einen leichten Test herausfinden, zu welchem Grundtyp man selbst gehört. Jedes Rezept ist mit der Kennzeichnung versehen, für welchen Grundtyp es geeignet ist.
Bei dieser Betrachtungsweise spielt natürlich die gesamte Lebensführung eine wichtige Rolle. Da der Schwerpunkt des Buches auf der Kochkunst liegt, kann der Autor dieses Thema selbstverständlich nur kurz ansprechen. Er macht aber deutlich, dass zur ayurvedischen Lebensweise die Gesamtsicht auf das tägliche Leben gehört.
Die überaus leckeren Rezepte lassen sich aber auch hervorragend genießen, ohne gleich den gewohnten Lebensrhythmus ändern zu müssen. Sonst müsste man sicher auch zu lange warten, bis man den Fenchel in Mangosauce oder ”Humphrey Bogarts” Orangensorbet Casablanca genießen dürfte, nicht wahr?
In den Rezepten wird die in der ayurvedischen Küche obligatorische geklärte Butter benutzt (Ghee). Sahne, Milch und Käse finden in einigen Rezepten auch Verwendung. Es wird aber sicher den Genuss am Blumenkohlgemüsecurry nicht schmälern, wenn es mit einem guten pflanzlichen Öl zubereitet wird.
Einige Grundprinzipien der ayurvedischen Küche stehen im Widerspruch zu anderen Ernährungsprinzipien, doch modernste wissenschaftliche Erkenntnisse scheinen dies zu bestätigen. So wird z.B. empfohlen, wenig Rohkost und  Vollwertkost (außer den sogenannten „Kapha-Typen“ empfiehlt man mehr „vollwertig“ zu essen) zu essen; mit der Begründung, dass sich das Verdauungssystem bei zu viel Roh- und Vollwertkost, besonders am Abend, zu sehr anstrengen muss, um die Nahrung aufzuschließen, was auf die Dauer Probleme im Magen-Darmtrakt hervorruft. Deshalb wird nur mittags, vor der Hauptmahlzeit, Rohkost empfohlen. Milch gilt als wertvolles Nahrungsmittel. Ihr wird die Fähigkeit zugeschrieben, Intelligenz, Intuition und  Aufnahmebereitschaft des Geistes zu fördern.
Sie sollte allerdings nie  zu den Mahlzeiten getrunken werden.
Aber nun ein paar Worte zur Aufmachung des Buches:
Der Gesamteindruck ist phantastisch. Das Buch ist großartig gestaltet, mit wunderschönen Fotos von bester Qualität.
Jedes Kapitel des Buches wird durch ein Foto am oberen Seitenrand gekennzeichnet. Mein Favorit ist das Foto der Seerose, die den Leser vierzig Seiten lang begleitet in dem einführenden Kapitel über die vedischen Gesundheitsprinzipien.
Begeistert bin ich auch von den Kapiteln über Gewürze und Kräuter, die immerhin fünfzig Seiten des Buches einnehmen. Man erfährt für alle Kräuter und Gewürze nicht nur die Verwendbarkeit in einer Speise, sondern auch die Anwendungsmöglichkeit als Heilmittel.
Regina Mußmann
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Frank W. Lotz Maharishi Ayurveda Experte & Autor von "Himmlisch Kochen..."
Candra
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« Antwort #6 am: 14. September 2004, 15:16:28 »

Hi,

Eine gute, kurze Beschreibung zu ayurveda habe ich unter http://www.enjoyliving.at/well/magazin_d.php?id=224&channel=10 gefunden.

tschü,
Candra
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Amber
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« Antwort #7 am: 13. Juli 2011, 17:21:22 »

Die Infos sind echt der Wahnsinn und super hilfreich und umfangreich.
Vielen, vielen Dank.
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Sonnenschein
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« Antwort #8 am: 09. September 2011, 16:47:08 »

@ Fank.. Noch kürzer wärs nicht gangen oder Zunge
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Angel95
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« Antwort #9 am: 10. September 2011, 12:16:25 »

Ist doch ein komplexes Thema und niemand wird hier gezwungen, Beiträge zu lesen, die ihm zu lang erscheinen Zwinkernd.
Ich finde es klasse, wenn jemand sich die Mühe macht, so etwas mal auf zu drösseln und nicht nur Halbsätze in Foren schmeißt!
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heilendehand
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Auf der Langen Nacht der Museen Berlin


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« Antwort #10 am: 01. Mai 2012, 14:35:05 »

Ich finde es immer wieder spannend, wie sehr sich die Anfänge von Ayurveda und TCM gegenseitig befruchtet hatte.
Wer immer von den beiden Richtung immer wieder von sich behauptet, seine Richtung wäre zuerst da gewesen, der möchte immer wieder die Augen verschießen, dass es beides Betrachtungen sind, welche erst über die Jahrhunderte gewachsen sind und sich immer weiter von einander weg bewegt hatten.
Wenn man es zusammen betrachtet, so ist es einer Gegend entsprungen, welche sehr viel bewegt hat und ich hoffe noch viele Dinge bewegen wird.

amad
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Was immer man bewegt, es bewegt sich auch immer etwas anderes mit.
Der Zu- sammen- hang verdeut- licht erst das Handeln.
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