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Autor Thema: Gee/sprich Ghie Rezept aus "Himmlisch Kochen....".  (Gelesen 15594 mal)
Frank W. Lotz
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« am: 29. Januar 2003, 23:14:35 »

Bedeutendstes Fett in der Ayurveda-Küche
Das Ghee (deutsche Aussprache: Ghie)
Im Ayurveda hat Ghee fast schon den Stellenwert eines Wundermittels. In alten vedischen Texten steht, dass Ghee dasjenige Produkt ist, welches in seiner Qualität der Muttermilch am nächsten kommt und in seiner Molekularstruktur den Gehirnzellen ähnlich ist. Aus Erfahrung weiß man, dass in der Zeit, in der Babys ausschließlich mit Muttermilch ernährt werden, das Verdauungssystem sehr gut funktioniert und die Ausscheidungen angenehm riechen. Auch die Babys selbst haben einen überaus angenehmen Geruch, und das Immunsystem ist in dieser Zeit so stark wie nie mehr wieder im Leben. Dies kommt dadurch, dass durch die Liebe der Mutter in der Milch alle Stoffe sind, die man braucht, um gut zu wachsen und den Körper vor Krankheiten zu schützen, insbesondere Ojas. Dieser Stoff ist in einem gesunden Baby in erhöhtem Maß vorhanden und ruft auch die starke Anziehung hervor, die Babys auf Menschen haben.

In der Milch der Kuh stecken die nahezu die gleichen wertvollen Aufbaustoffe. Um diese Qualität zu konzentrieren, geht man folgendermaßen vor: Man schöpft den Rahm von der Milch ab. Aus dem Rahm wird Butter gemacht. Im nächsten Verfeinerungsschritt wird die Butter gekocht und geklärt. Als Endprodukt entsteht reiner Butterschmalz (Ghee). Ghee ist frei von Eiweiß und Abfallprodukten und hat vor allen anderen Lebensmitteln den höchsten Anteil an Ojas.

Jedes Nahrungsmittel, das mit Ghee gekocht ist, bekommt dadurch eine Verstärkung ihrer Eigensubstanz, wird besser vom menschlichen Körper angenommen und leichter verdaut. Ghee ist der beste Katalysator, um Nahrung aufzuschließen und deren Energiegehalt zu übermitteln. Durch die Verdauung wird Ghee noch einmal so verfeinert, dass es selbst die feinsten Zellebenen durchdringt, nährt und reinigt. Darüberhinaus gilt Ghee als Verjüngungsmittel.

Auf dieser Ebene arbeitet auch das Panchakarma-System, die ayurvedische Reinigungskur. Panchakarma kann im Unterschied zu allen anderen Entgiftungsverfahren neben wasserlöslichen Eiweißschlacken auch fettlösliche Schlacken sowie Schwermetallablagerungen aus dem Körper entfernen.

Aus den genannten Gründen wird Ghee in der ayurvedischen Küche Ölen vorgezogen. Öle werden nur sparsam eingesetzt. Kaltgepreßte Öle aus Oliven und Sonnenblumen sind aus ayurvedischer Sicht die besten Öle, weil sie leicht verdaulich und nahrhaft sind. Allerdings sollte man diese Öle nicht zum Ausbacken nehmen, da sie bei hohen Temperaturen toxisch werden. Zum Ausbacken eignet sich gut Kokosnußfett. Mit Ghee kann man auch gut ausbacken, es darf jedoch nicht höher als 108 Grad erhitzt werden, da es sonst anfängt zu qualmen. Bitte benutzen Sie nur hochwertige Öle. Billige Öle sind meist aus schwer verdaulichen Erdnußölen. Schlechte Öle produzieren Blähungen. Auch Soja-Öle sind zu meiden, da sie schwerverdaulich sind und oft aus genmanipulierten Pflanzen gewonnen werden.
Herstellung von Ghee:
Ich empfehle Ihnen, gute ungesalzene Butter aus Bioläden oder dem Reformhaus zu kaufen. Oma Minna meint hingegen, die Kirche im Dorf zu lassen und auch beim Sonderangebot im Supermarkt zuzugreifen (Oma Minna im Supermarkt mit einem Korb voll Butter). Denn Ghee ist nahezu unbegrenzt haltbar. Am besten lagert man Ghee in einem abgeschlossenen Tontopf in einer kalten trockenen Vorratskammer. Im Kühlschrank kann Ghee wegen der Feuchtigkeit leichter verderben. Die einzig wichtige Regel ist, es mit einem trockenen sauberen Löffel herauszunehmen.

Rezept für ca. 1 Kg Butter:

-         Man schmelze gute ungesalzene & Bio- Butter (die Demeterbutter ist die „Beste“) in einem ausreichend tiefen Topf ohne Deckel und lasse sie dann bei mittlerer Hitze leicht köcheln (Sie darf dabei nicht anbrennen!).

-         Während der nächsten 15Minuten scheidet sich das Eiweiß vom Fett, geronnenes Milcheiweiß sammelt sich an der Oberfläche und in der Butter enthaltenes Wasser verdunstet. Butter besteht aus etwa 12-14 %  aus Wasser und ca. 10 %aus Eiweiß , der Rest ist reines Butterreinfett.

-         Hat sich nach weiteren zehn Minuten das Eiweiß vollkommen von der Butter getrennt, schöpft man es mit einem feinsiebigen Schaumlöffel ab. Dieser Vorgang wird so lange fortgesetzt, bis das Ghee goldgelb und glasklar ist. Man sollte während des ganzen Prozesses nicht rühren und die Temperatur nie über 108 Grad steigen lassen.

-         Nach einiger Zeit ist die Flüssigkeit völlig durchsichtig geworden, nur am Boden haben sich einige Schlacken abgesetzt, deshalb nicht umrühren.

-         Den Herd ausschalten, 15 Minuten stehen lassen und mit einem feinen Sieb und Küchenkrepp in den Tontopf durchfiltern. Wenn das Ghee kalt geworden ist, Deckel auf den Topf, (oder ein festes Marmeladenglas verwenden).

Immer das Ghee mit einem trockenen und sauberen Löffel aus dem Topf; Glas herausnehmen. Kommt Wasser ins Ghee, kann es ranzig werden!!!

Zu Ihrer Sicherheit: Lassen Sie den Topf nie unbeaufsichtigt und seien Sie vorsichtig beim Abfüllen, da heiße Fette gefährliche Verbrennungen verursachen können.

Nehmen Sie nur ungesalzene Butter aus den Bio-Läden; Reformhäusern, etc.!

Copyright A.Schulte- Franks Spice Shop Verlag-Sundern-.

Auszugsweise aus "Himmlisch Kochen..." von Frank W. Lotz
Zum privaten Gebrauch gerne frei gegeben!
Copyright Andrea Schulte- Franks Spice Shop & Verlag-
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Frank W. Lotz Maharishi Ayurveda Experte & Autor von "Himmlisch Kochen..."
Frank W. Lotz
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« Antwort #1 am: 01. Februar 2003, 18:30:27 »

Chinakohl "ayurvedisch-chinesisch"
für 2-4 Personen
Zubereitungszeit 20-25 Minuten
Zutaten:
500 g Chinakohl/Broccoli etc.
1 ½ EL Sonnenblumenöl/Sesamöl
1 EL Ghee
1 ausgepresste Orange
1/2 ausgepresste Zitrone
2-3 TL brauner Zucker
½ TL frischer Ingwer f.g.
¼ TL schwarzer Pfeffer
¼ TL Sternanis
3 Msp. Asafoetida
Salz und 1 TL. Bio-Sojasoße bei Kapha- und Vata Konstitution
 
Chinakohl/Broccoli waschen und in feine Streifen schneiden. Vorteil dieser Schnitttechnik ist, dass die Garzeit erheblich verkürzt wird. Nun das Sonnenblumenöl/Sesamöl in einem Wok oder in einer Pfanne zusammen mit dem Ghee erhitzen. Ingwer gehackt, schwarzer Pfeffer, Sternanis und Asafoetida gemahlen der Reihe nach zufügen, anschließend Zucker, Gemüse und Orangen- und Zitronensaft beifügen.
Orangen- und Zitronensaft helfen, den Zucker besser im Verdauungssystem umzuwandeln und wirken der Entstehung "Freier Radikaler" entgegen. Außerdem erleichtert der Saft die Arbeit der Bauchspeicheldrüse und spendet auf natürliche Weise Vitamin C. Magenempfindliche brauchen mit der vedischen Kochkunst keine Angst vor der Verwendung von Zitrusfrüchten zu haben: Durch den Kochprozess wird die Zitronensäure ein Helfer zur Regulierung der Magensäure und gleicht den Säurehaushalt im Körper aus.
Bei offener Pfanne und starker Hitze unter ständigem Umrühren mit einem Holzlöffel weiter dünsten, bis der Chinakohl nach etwa 6 Minuten gar ist. Eventuell 1 - 2 EL heißes Wasser zugeben. Zum Schluss mit Salz den Geschmack abrunden.
Tipp 1: Als Variation eignen sich alle Kohlsorten, besonders Broccolie, wenn sie ganz dünn und stäbchenartig geschnitten werden, wie auch Paksoi, ein typisches chinesisches Gemüse, welches stark kaphareduzierend wirkt und gut für Lunge und Magen ist. Bei diesem Gemüse braucht man meistens kein zusätzliches Wasser hinzugeben.
Tipp 2: Am Anfang, wenn das Öl heiß ist kurz Cashewnüsse goldgelb anrösten, mit dem Sieb vorsichtig aus dem Fett holen, und zum Schluss unter das Gemüse ziehen! Auch jede Art von Trockenfrüchte, wie Rosinen, Pflaumen mitkochen; das verfeinert den Geschmack!
Tipp 3: Vata- und Kapha "Typen", wie auch zur kalten Jahreszeit, können 1 kleine und fein geschnittene Zwiebel/Knoblauch mitdünsten!
Lieber Udo & liebe Frauke: der Abschnitt über traditionell...., falls Platzmangel  herrscht, bitte weglassen!
Traditionell isst man zu diesem Gemüsegericht Reis oder chinesische *ln. Italienische Pasta passen auch gut. Dies ist ein schnelles Gericht für Leute, die es eilig haben. Es ist sehr nahrhaft und kann auch abends gegessen werden.
Rezept variiert aus "Himmlisch Kochen..." von Frank W. Lotz-
Copyright- Franks Spice Shop-  www.ayurveda-gewuerze.de
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Frank W. Lotz Maharishi Ayurveda Experte & Autor von "Himmlisch Kochen..."
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« Antwort #2 am: 17. Februar 2003, 00:04:23 »

REZEPTE
Das folgende Fenchel-Gericht eignet sich sowohl für den Frühling als auch für den Sommer, da es sowohl Kapha als auch Pitta reduziert. Fenchel zählt im Ayur-Veda zu den sattwischen/lichtgebenden Gemüsesorten. Sattwische Nahrung besteht aus frischen, gesunden und naturbelassenen Lebensmitteln, die "erhebend und erfreu-end" wirken und die Langlebigkeit und Freude des Menschen fördern.

Fenchel nach Radha Ranis Art
Zutaten für 2 Personen:
2 Fenchelknollen
2 TL Ghee (besonders reines Butterschmalz) Vegana: 1 EL Sonnenblumenöl oder Olivenöl, ½ Chilischote (bei Kapha-Konstitution), 1 rote oder grüne Pfefferschote, je ¼ TL braune Senfkörner, Cumin (Kreuzkümmel), Coriander, Kardamom, Zimt, Stern-anis und Gelbwurz, 2 Msp. Asafoetida, 3 Msp. schwarzer Pfeffer, ½ Tasse Wasser
1 reife Mango (oder 1 Dose eingelegte Bio-Mangos), 1 TL brauner Rohrzucker, 1 ausgepresste Orange
Steinsalz
1 EL glatte Petersilie zum Garnieren
1-2 EL Schmand oder Sahne zum Verfeinern/für die Vegana: 1-2 EL Kokoscreme
Den Fenchel putzen, die äußeren 2 harten Schalenblätter entfernen, Knollen wa-schen und vierteln.
Ghee in einer tiefen Pfanne oder einem tiefen Topf erhitzen, die Gewürze anschwit-zen, Wasser hinzufügen und bei kleiner Temperatur mit Deckel weiter kochen las-sen.
Die Mango waschen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Orangensaft und Zucker hinzufügen, alles zusammen im Mixer pürieren und über den Fenchel gießen, verrühren und diesen weiter kochen lassen, bis er gar ist. Anschließend mit Stein- und Salinensalz abschmecken.
Mit glatter Petersilie auf Tellern garnieren. 1-2 EL Sahne oder Schmand, zum Schluss untergezogen, verfeinern den Geschmack.
Zusammen mit Basmatireis und Chapatis (indische Fladenbrote) ergibt dieses Gericht ein einfaches, schmackhaftes Mittag- oder Abendessen.
Zubereitungszeit: 45 Minuten
Vata - Pitta - & Kapha -

P.S. Herr Frank W. Lotz empfiehlt, dass die Lebensmittel aus biologisch (k.b.A.) An-bau stammen, und nicht genetisch verändert sind! (Bio-Bauer & Bio-Läden)
Text und Rezepte aus der bereits 4. aktualisierten Auflage von: "Himmlisch Ko-chen und Leben im Einklang mit dem Veda. Ein ayurvedisches Kochbuch mit aus-führlichem Kräuter- und Gewürzteil. Mit Extra Poster.", von Frank W. Lotz-


Dieser Auschnitt des Artikels erschien in der ersten Ausgabe 2003 von "natürlich vegetarisch", dem Magazin des "Vegetarier Bund Deutschlands e.V.,; in der nächsten Ausgabe erscheint teil 2.
Copyright Frank's Spice Shop-Verlag. Abdruck mit freundlicher Genehmigung.
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« Antwort #3 am: 08. März 2003, 14:35:53 »

:lol:
Mahanna AnnachannaDal
Für 2 Personen
Zubereitungszeit 1 Stunde
Zutaten:
2 Tassen Channadal (halbe kleine geschälte Kichererbsen)
5 Tassen Wasser
3 EL Ghee
1 kleine Zucchini (in kleine Würfel geschnitten)
3 reife Tomaten (püriert)
½ Tasse Blumenkohlröschen
½ TL Ingwer f.g.
½ TL braune Senfkörner
½ TL Coriander
½ TL Fenchel
¼ TL schwarzer Pfeffer
¼ TL Gelbwurz
¼ TL Asafoetida
¼ TL Kalajeera
Salz und 3 Prisen Steinsalz
1 EL Schmand oder Joghurt (Kapha-Menschen lassen diese Sauermilch-produkte besser weg!)

Das Dal über Nacht in vierfacher Menge Wasser einweichen, zuvor Steine und Unreinheiten entfernen (Einweichzeit ca. 8 Stunden). Danach Wasser durch Sieb abschütten und das Dal gut mit Wasser durchspülen, abtropfen lassen.
Ghee in einem tiefen Topf erhitzen, Senfkörner anschwitzen und anschließend die übrigen, zuvor frisch gemahlenen Gewürze und den gehackten Ingwer dazu-geben. Channa-Dal mitanschwitzen und bei mittlerer Temperatur 5 Minuten unter ständigem Rühren andünsten. Nun das kleingeschnittene Gemüse dazugeben und nochmals 5 Minuten bei mittlerer Temperatur anschwitzen. Fünf Tassen heißes Wasser dazugeben, gut umrühren und bei geschlossenem Deckel weiterkochen lassen. Alle 5 Minuten umrühren und solange kochen, bis die halben Kichererb-sen gar sind. Eventuell noch etwas Wasser nachgeben. Dieses Dalgericht passt zu jedem Reis- und Gemüsegericht.
Tipp: Zur Verfeinerung am Ende 1 EL Schmand oder Joghurt hinzufügen. Das empfiehlt sich allerdings nur mittags. (Kapha-Typen sollte wenig Milchprodukte verwenden).
Tipp: Für alle 3 Doshas gilt: Zum Schluß frische Kräuter zufügen, & unterzie-hen und sofort servieren! Es passen zu Dal: Petersilie, Majoran, frisches Corian-derkraut, frische Curryblätter oder Basilikum. Variiere jedes mal mit einem an-dern feingehackten Kraut (ca. 1-2 TL.)!
Dal ist außer Mungdal immer leicht Vata erhöhend/empfehle ich deshalb den
„Vata-Menschen“ anstatt Channadal hier Mungdal geschält zu nehmen; Pitta & Kapha reduzierend.
Ein vollständigen Menü wäre 1.) frischer Obstsalat. 2.) Mittags ein leckerer frischer Frühlingssalat. 3.) Hauptgericht aus
a.)   Reisgericht/Gertreidegericht, b.) Hülsenfruchtgericht, siehe oben, und
b.)   einem Gemüsegericht der Session entsprechend. Dann sind nicht nur alle Sinne befriedigt/ganz wichtig, sondern man besitzt die besten Nährwerte für den gesamten Körper. Mit dieser Ernährung ist die vegetarische Ernäh-rung auf allen Ebenen der Fleischküche min. 3 Schritte voraus-gesundheitlich wie ethisch!
Auzugsweise aus "Himmlisch Kochen..." von Frank W. Lotz
TM-Lehrer & Experte für maharishis Vedisches Gesundheitssystem
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« Antwort #4 am: 11. April 2003, 12:18:32 »

Willy-Chillies-Rettichgericht
Inspiriert von meinen Freund Willi Kempe
Für 4 Personen
Zubereitungszeit 35 Minuten
Zutaten:
800 g Rettich
4TL Ghee
1TL Nigella
4 Msp.schwarzer Pfeffer
2 Msp. Asafoetida
4TL Jaggeryzucker
Salz

Willi erzählte mir einmal, dass er mit Maharishi in Japan war. Dort ging Maharishi mit seinen Schülern in einem Supermarkt einkaufen. Als sie dann in die Gemüseabteilung kamen, holte er sich von der Gemüsetheke einen schönen Rettich. Ein Schüler sagte zu ihm:“Aber Maharishi , Rettich ist doch tamasisch.“ Darauf antwortete Maharishi:“Oh no, very healthy.“ Seitdem kenne ich und schätze dieses leckere Gemüse.
Zubereitung:
Rettich waschen und schälen und mit einem Gurkenhobel fein raspeln. Ghee in einer tiefen Pfanne erhitzen und Gewürze mit dem Jaggery für ½ Minute gut anschwitzen. Nun den geraspelten Rettich zufügen und alles zusammen bei mittlerer Temperatur für ca. 3 Minuten gut anbraten. Ständig dabei mit einem Holzlöffel wenden. Eventuell etwas Wasser zugeben und nun Pfanne mit Deckel schließen. Ab und an mit einem Holzlöffel rühren und weiter dünsten lassen, bis das Gemüse nach ca. 20 Minuten gar ist. Zum Schluss mit Salz abschmecken und eventuell mit frisch gehackter Petersilie bestreuen.
Fertig ist das leckere, gesunde und schmackhafte Gericht.
V+ P + angenehm erhöhend K –
Tipp: Rettich ist ein natürliches Antibiotikum. Dieses Gemüse tötetet Bakterien im Darm, die gefährlich für die Gesundheit sind. Rettich stellt die gesunde Darmflora wieder her. Als ich Chefkoch von Purusha war, musste ich nach Angaben der Ärzte ein halbes Jahr lang jeden Mittag frischen Rettichsalat zubereiten, damit bei keinem, der aus Indien zurückgekehrten Purushas Hepatitis B ausbrach. Alle 100 Purushas, die in Indien waren, blieben gesund und bei keinem brach die Gelbsucht aus.

P.S. Herr Frank W. Lotz empfiehlt, dass die Lebensmittel aus biologisch (k.b.A.) Anbau stammen, und nicht genetisch verändert sind! (Bio-Bauer & Bio-Läden)
Text und Rezepte aus der bereits 4. aktualisierten Auflage von: „Himmlisch Kochen und Leben im Einklang mit dem Veda. Ein ayurvedisches Kochbuch mit ausführlichem Kräuter- und Gewürzteil. Mit Extra Poster.”, von Frank W. Lotz-

Frank W. Lotz  ist einer der bekanntesten Ayur-Veda-Köche Deutschlands. Er arbeitete u.a. für die Maharishi Ayur-Veda Klinik in Bad Ems, und ist seit über 30 Jahren *Vegetarier. *(Seit dem 18. Lebensjahr)
Kontakte, Infos, Bestellungen: Frank‘s Spice Shop, Buchweg 59, D-59846 Sundern, Tel. 0 29 32 / 898295, Fax 0 29 32 / 898294, e-Mail: frandra@t-online.de oder info@ayurveda-gewuerzshop.de, Homepage: www.ayurveda-gewuerzshop.de

Copyright Frank‘s Spice Shop-Verlag. Abdruck mit freundlicher Genehmigung.
Zur privaten Nutzung freigegeben!
Herzlichst Ihr Frank W. Lotz Heute zum Geburtstag, am 11.4.2003 von Shri RAAM (Maha-Wishnu), dem Beschützer & Bewahrer der ganzen Welt.
Herzlichst Ihr Frank W. Lotz
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« Antwort #5 am: 21. Mai 2003, 12:35:39 »

:lol:
Kaiserschoten nach französischer Art

Zubereitungszeit 15 Min.
Zutaten für 4 Personen:
(als Beilage gedacht):
400 g Kaiserschoten
1 TL Ghee oder 1 EL Bio-Olivenöl/erste Pressung
1/2 TL Fenchel
3-4 Msp. schwarzer Pfeffer
3 Msp. Muskat oder Mazisblüte
3 Msp. Asafoetida
Salzen mit Steinsalz nach Bedarf

Kaiserschoten sind eine ideale Beilage. Sie sind einfach zuzubereiten und innerhalb weniger Minuten gekocht. Kaiserschoten waschen und die Enden etwas abschneiden. Ghee oder Olivenöl in einer Pfanne heiß werden lassen, die gemahlenen Gewürze zugeben. Dann die Kaiserschoten zufügen und mit den Gewürzen kurz anschwitzen. Etwas heißes Wasser (2-3 EL) zugeben und die Schoten ungefähr 3-5 Minuten dünsten. Ab und zu umrühren. Mit einer Prise Salz abschmecken. Fertig!
V + leicht anregend P – K –
Tipp 1:
Zum Schluß 1-2 EL. Sahne, Creme Frâiche, Saure Sahne oder frischen Yogurt zufügen, und nochmals 1 Minute mit köcheln lassen, das verfeinert den Geschmack. Wenn Sie die Sauermilchprodukte benutzen, mit ¼ TL. Sharkara-Zucker verfeinern!
Tipp 2:
4 Bio-Tomaten blanchieren, Strunkansatz herausschneiden, filetieren, den Kaiserschoten unterziehen und nochmals 3 Min. mitkochen lassen mit 1 Tl.. Frischem Basilikum und 1/3 Tl. Sharkara-Zucker verfeinern.

P.S. Alle ayurvedischen Gewürze und den Sharkara-Zucker gibt’s bei Franks Spicke Shop, siehe unsere Anzeige im „Veda“!

Das ideale Sommer-Menü:.
"Weiße Himalaya Wolken-Duftreis“, „Gurken-Raita Shambu“, „Brindaban Bananenchutney“, „Zucchini a la Venezia“, Shri Keshavas Masuurdal, frische Chapaties und einem sattwischen „Safranlassi-superb“. Bon Appetit


Copyright Andrea Schulte-Franks Spice Shop & Verlag Sundern
Rezept von Frank W. Lotz, Autor des Ayurveda-Bestsellers „Himmlisch Kochen...“
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« Antwort #6 am: 28. Januar 2004, 23:31:22 »

von Frank Lotz
Wegen seiner stärkenden Eigenschaften darf man den Rosenkohl wahrhaftig die Rose (den König) unter den Kohlgemüsen nennen. Und passend dazu einen leckeren Ayurveda Kartoffelbrei!  



Rosenkohl "Belladonna"
Für 4 Personen

Zubereitungszeit: ca. 40 Min.

Zutaten:
800 g Rosenkohl
Saft einer Orange
Saft einer Zitrone
3 Liter Liter Wasser
2 EL Ghee
1 EL glatte Petersilie fein gehackt f.g.
1 EL Majoran f.g.
1 TL Salz, 2 TL brauner Zucker

Soße:
4 EL Vollkornmehl frisch gemahlen
1 EL Kichererbsenmehl
2 ½ - 3 Tassen "Rosenkohlwasser"
1 EL Petersilie f.g.
1 EL Majoran f.g.
3-4 EL Ghee
¼ Liter Sahne oder Kokosmilch
3 Msp. Muskat frisch gemahlen
3 Msp. schwarzer Pfeffer
3 Msp. Bockshornkleesamen
2 Msp. Asafoetida
Stein-Salz nach belieben

Wasser in einem großen Topf aufsetzen, Ghee und Salz zufügen. In der Zwischenzeit Rosenkohl putzen, die äußeren Blätter entfernen und den Wurzelansatz um 1 cm kürzen und kreuzweise mit einem Messer einkerben. Zitronen- und Orangensaft mit 2 TL Zucker und 1 TL Salz ins Wasser geben. Die Kräuter fein hacken und ebenfalls ins Wasser geben. Rosenkohl vorsichtig mit einem Schaumlöffel ins leicht kochende Wasser geben und bei geschlossenem Deckel und mittlerer Temperatur ca. 25 Minuten gar kochen lassen.
In einer tiefen Pfanne Ghee erhitzen, frisch gemahlene Gewürze hinzufügen und das mit dem Kichererbsenmehl vermengte Vollkornmehl anschwitzen, bis es goldgelb geworden ist. Sahne hinzugeben und ständig mit dem Schneebesen rühren. Das Gemüsewasser zufügen und so lange rühren, bis eine feine Sauce ent-steht. Zum Ende die frisch gehackten Kräuter zugeben und eventuell noch etwas Pfeffer, Muskatnuß und Salz zufügen.
Rosenkohl mit Schaumlöffel aus dem Wasser holen, auf einem Teller schön anrichten und Sauce darüber gießen. Mit frischen Kräutern garnieren. Fertig!
Tipp: Zu diesem Rosenkohlgericht passen ausgezeichnet ayurvedische Bratkartoffeln sowie Apfelchutney, Mungdhal und Mangolassi. Als Vorspeise eignet sich Aprikosen- oder Pfirsichsorbet und anschließend ein bunter Salat. Anstelle Rosenkohl können Sie natürlich auch einmal Weißkohl, Kohlrabi oder Blumenkohl ausprobieren. Schon haben Sie gleich ein anderes Gericht kreiert.
Menschen mit Kapha-Konstitution sollten nur wenig Sauce nehmen, da sie Kapha erhöht und Vata sowie Pitta reduziert.

V + P – K -

Bad Emser Kurhaus Kartoffelbrei Ayurvedisch


Für 4 Personen


Zubereitungszeit:

40 Minuten


Zutaten:
12 mittelgroße Süßkartoffeln oder weichkochende Kartoffeln
2-3 Liter Wasser
½ Tasse Kokoscreme
½ Tasse Sahne
1 Tasse Kartoffelwasser ca.
3 EL Ghee
¼ TL Koriander
3 Msp. Asafoetida
1 TL glatte Petersilie f.g.
¼ TL Dill getrocknet
4-5 Msp. Muskatnuss
2 Msp. schwarzer Pfeffer
Salz und 1 Msp. Kräutersalz

Kartoffeln schälen, waschen und mit getrocknetem Dill in einem Topf mit Salzwasser ca. 20 – 30 Minuten kochen. Wenn die Kartoffeln gar sind ausstellen. In einem Topf Kartoffelwasser, Sahne und Kokoscreme mit einem Schneebesen vermischen, bis alles eine sahneähnliche Konsistenz hat. Kartoffeln mit einem Schaumlöffel aus dem Topf holen und zu der Kokosnussmilch geben. Restliches Ghee und fein gehackte Kräuter mit frischem gemahlenen Muskat, Pfeffer und Salz drüberstreuen und alles mit einem Kartoffelstampfer klein stampfen. Eventuell dem Kartoffelbrei noch etwas Kokosnusscreme beigeben und solange mit einem Schneebesen verrühren, bis ein weicher Brei entstanden ist. Wenn die Kartoffeln gut gar sind, entsteht beim Verrühren sehr schnell ein sehr zarter und gut schmeckender Kartoffelbrei. Anschließend mit etwas getrockneter Petersilie auf dem Teller schön anrichten. Tipp: Für Kapha Konstitutionen empfehle ich 4 Msp. Cayennepfeffer zusätzlich zu den o.a. Gewürzen zu nehmen.

Noch etwas über den Rosenkohl: Für mich das Winter-Gourmet Gemüse überhaupt. Dazu Ayurvedischer Kartoffelbrei oder Himalayawolken Duftreis, ein Mung-Dalgericht sowie einem leichten Bananenchutney mit abschließendem Vanille-Lassi Aphrodite.

V – P – K +, bei Kapha-Konstitution etwas schärfer würzen!

Rezept aus dem Ayurveda Bestseller "Himmlisch Kochen..." von Frank Lotz P.S. Bestellen Sie die gerade erschienene 5. & aktualisierte Auflage von "Himmlisch Kochen..." mit schöner & persönlicher Widmung des Autors!

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Frank W. Lotz Maharishi Ayurveda Experte & Autor von "Himmlisch Kochen..."
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« Antwort #7 am: 06. November 2004, 03:00:59 »

Lieber Ayurveda Freund,
im Ayurveda benutzt mann/frau eigentlich keine Instandprodukte, sie sind von Natur aus tamasisch (Schwer verdaullich & produzieren Schlacken).
Herzlichst Frank Lotz
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