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Autor Thema: Hülsenfruchtgerichte  (Gelesen 3716 mal)
Frank W. Lotz
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« am: 26. Februar 2003, 20:39:56 »

Hülsenfruchtgerichte
In Indien werden alle Hülsenfrüchte wie halbierte und geschälte Linsen oder ge-schälte halbe Mungbohnen, Kichererbsen etc. als Sammelbegriff Dhal genannt. Hülsenfrüchte sind für Vegetarier sehr wichtig, da sie der hauptsächliche Eiweiß- und Energielieferant für ihn sind. Mehrere Untersuchungen an verschiedenen U-niversitäten haben ergeben, dass eine vollwertige vegetarische Kost, die Milch-produkte und Hülsenfrüchte enthält, die gesündeste Ernährung für den Menschen ist. Menschen, die sich auf diese Weise ernährten, erfreuten sich großer Gesund-heit und bleiben weitgehend von Zivilisationskrankheiten verschont.
 Um genügend Energie zu haben, sollte ein Vegetarier daher am besten einmal am Tag ein Dhal- oder Kitcherygericht zu sich nehmen. Abgesehen davon, dass Dhal reichlich Mineralstoffe wie Eisen und Vitamine der B-Gruppe enthalten, enthal-ten bestimmte Dhalsorten mehr Proteine als Fleisch. Richtig gekocht sind sie auch leichter verdaulich.
Reis enthält etwa 60 Prozen verwertbare Proteine, wohingegen Dhal 65 Prozent enthält. Bei einem Gericht, das aus Reis und Dhal besteht, steigt der Proteingehalt laut Untersuchungen in dieser Kombination sogar auf 85 Prozent an. Daher emp-fiehlt es sich, wenn man nur wenig Zeit hat, einmal am Tag ein Kitchery zu kochen. Mit diesem Essen ist man vollständig versorgt und baut das Lang-zeitenergiereservoir auf.
Die vier bekanntesten Dhalsorten sind:
1.   Mungdhal: Die kleinen gelben Bohnen sind leicht verdaulich und nahrhaft und erhöhen Vata nur wenig. Bitte nur geschälte Mungbohnen verwenden. Ungeschälte verursachen Blähungen und brauchen mindestens die doppelte Kochzeit. Dieses Dhal schmeckt mild und leicht herb. Es empfiehlt sich, es gut zu würzen.
2.   Uriddhal: Diese kleinen grau-weißen Bohnen enthalten doppelt soviel Eiweiß wie Fleisch und sollten daher nur ein- bis zweimal pro Woche gekocht wer-den. Man kann aus ihnen wunderbare Pfannkuchen zubereiten. Mit gemahle-nen Uridbohnen als Mehl kann man Suppen und Gemüse gut binden. Dieses Dhal hat den geringsten Eigengeschmack, nimmt jedoch gut den Geschmack von Gewürzen an und ist somit ein guter Geschmacksüberträger.
3.   Thoordhal: Ist orange, rund geformt und größer als Channadhal. Oft ist die-ses Dhal mit einer Ölschicht überzogen. Es sollte so oft kalt abgewaschen werden, bis sich kein Schaum mehr bildet. Dieses Dhal schmeckt sehr würzig.
4.   Channadhal: Auch kleine halbierte Kichererbsen genannt, gehören zur Fami-lie der Kichererbsen. Sie sind sehr würzig im Geschmack und besonders nahr-haft, brauchen jedoch sehr lange, bis sie gar sind (etwa anderthalb Stunden).
5.   Masoordhal: Dies ist die bekannteste Linsensorte. Es sind kleine rote, ge-schälte Linsen, die am schnellsten von allen Dhalsorten gar sind. Sie schme-cken sehr lecker.
6.   Kichererbsendhal: Das sind die geschälten ganzen Kichererbsen. Sie sind äußerst nahrhaft und äußerst schmackhaft. Die Veden nennen sie auch das heilige Dhal. Es ist Lord Vishnu geweiht. Aus den Kichererbsen wird das oft verwendete Kichererbensmehl hergestellt. Leiden brauchen die Kichererbsen, auch wenn sie über Nacht eingeweicht wurden, ca. 2 Stunden Kochzeit.
Dhal sollte vor dem Gebrauch gründlich gewaschen und ausgelesen werden, da sich oft kleine Steine oder Pflanzenreste zwischen den Bohnen befinden. Dhal braucht immer mindestens die dreifache Menge an Wasser. Es ist fertig, wenn die Bohnen weich gekocht sind. Gegen Ende der Kochzeit muss man besonders dar-auf achten, dass das Dhal nicht ansetzt. Daher regelmäßig rühren. Zu Beginn des Kochvorganges bildet sich Schaum, der mit einer Schöpfkelle oder einem Schaumlöffel abgeschöpft werden muß. Sobald die "Dhalsuppe" kocht, bei leich-ter Temperatur weiter kochen lassen. Den Deckel nicht ganz schließen, da Dhal leicht überkocht. Am besten schmeckt Dhal, wenn es mit Salz und etwas Stein-salz abgeschmeckt wird.
Es gibt zwei Arten, Dhal zuzubereiten:
1.   Ghee erhitzen. Gewürze anschwitzen, grobe Gewürze zuerst, dann die feine-ren Gewürze folgen lassen und anschließend das Dhal kurz mit anschwitzen. Heißes vorgekochtes Wasser hinzugeben und leicht kochen lassen, bis das Dhal gar ist. Diese Art zu kochen kann man nur dann anwenden, wenn das Dhal zuvor gut gewaschen, gereinigt und getrocknet worden ist.
2.    Dhal reinigen, gründlich mit kaltem Wasser durchspülen, bis kein Schaum mehr kommt. Dann in tiefem Topf bei mittlerer Temperatur kochen lassen. Gegen Ende Ghee in Extra-Pfanne erhitzen, Gewürze anschwitzen und eine Kelle Dhal in die Pfanne geben und ebenfalls kurz anschwitzen lassen. An-schließend alles in den Dhaltopf geben und mit Salz und Kräutern abschme-cken.
Dhal eignet sich besonders für Menschen mit Pitta- und Kapha-Konstitution. Menschen mit Vata-Dominanz sollten Dhal nur in kleinen Mengen essen.
Copyright A.Schulte- Franks Spice Shop & Verlag.
Zur privaten Nutzung freigegeben; aus "Himmlisch Kochen..." von Frank Lotz
« Letzte Änderung: 15. Oktober 2007, 10:46:54 von Ursula » Gespeichert

Frank W. Lotz Maharishi Ayurveda Experte & Autor von "Himmlisch Kochen..."
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