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Autor Thema: Ayurveda Herbstrezepte von Frank Lotz  (Gelesen 11555 mal)
Frank W. Lotz
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« am: 31. August 2003, 14:55:12 »

Ayurvedische Kürbisgerichte für die "Kürbiszeit" und Rezepte zur Stärkung des Immunsystems!
 :oops:
Liebe Freunde der (Ayur) Vedischen Koch- und Lebensweise.
Nun beginnt die Zeit des Herbstes; d.h. die Zeit des Erntens, die Fülle von Mutter Natur.
Es ist die Zeit, wo Mutter Natur uns mit unendlich vielen Gaben aus „Ihrem Reich“ beschenkt. Es ist eine sehr schöne und wertvolle Zeit. In dieser Zeit wandelt sich langsam das „Pitta-Wetter“/die heiße Jahreszeit in die Zeit von Vata; wo die Elemente von Luft und Raum; (Kälte, Feuchtigkeit und Sturm) beginnen langsam zu dominieren. Manchmal kommen auch noch einige schöne Tage aus „der Sommerzeit“ dazwischen, aber nun ist es besonders wichtig sich nicht zu dünn zu kleiden, und besonders auf frische sattwische (siehe meinen Bericht im „Ayurvea-Portal“ über sattwische Ernährung) und leichte Kost zu achten! Auch sollte man nun mehr mit Ghee/dem Reinem Butterschmalz kochen. )Siehe meinem Rezept im „Ayurveda-Portal“, oder in meinem Buch „Himmlisch Kochen...“)
Die Stabilität des Immunsystems sollte nun besonders gestärkt werden; wie durch das Trinken von ayurvedischem Wasser und oder dem Ingwerwasser (siehe mein Rezept im Anhang) und Nahrungsergänzungen mit Guggulu und Triphalla. Meine Empfehlung: Achten Sie nun besonders auf eine gute Ernährung und eine Panchakarma Kur wäre nun besonders günstig!!! Viel Freude beim Nachkochen, oder einfach als Inspiration für eine sattwische Ernährung,
herzlichst Ihr
Frank W. Lotz  TM-Lehrer Autor und
Experte für Maharishis Vedisches Gesundheitssystem

Vedische Kürbiscremesuppe
Für 2 Personen
Zubereitungszeit 35 Minuten
Zutaten:
300 g Kürbis (jede Art von Kürbis eignet sich) z.B. den Okaido Kürbis
1 kleine Süßkartoffel (oder Kartoffel)
1 Karotte
1/2 Tasse Sellerieknollen
3 TL Ghee
1 EL frische Petersilie fein gehackt-f.g.
1 EL Corianderkraut f.g./Als Alternative frisches Dillkraut
3 EL süße Sahne
½ TL Ingwerwurzel f.g.
½ TL Senfkörner
¼ TL schwarzer Pfeffer
¼ TL Cumin ganz
¼ TL Zimt
3-4 Msp. Asafoetida
¼ TL Rosmarin gerebelt/am besten frischen
1 Lorbeerblatt
1 Nelke
2 Pimentbeeren
2 Prisen Muskatnuss
Salz und etwas braunen Zucker oder Jaggery

Den Kürbis mit einem scharfen Messer schälen, waschen und innere Kerne auskratzen.
Kürbis und das restliche Gemüse in Würfel schneiden (Sellerie und Kartoffel natürlich vorher schälen).
Ghee in einem tiefen Topf erhitzen, die zuvor in Kaffeemühle oder Mörser zerkleinerter Gewürze hinzufügen und bei mittlerer Hitze mit dem ganzen Gemüse und dem Ingwer unter ständigem Rühren 5 Minuten anschwitzen. Dann 5 Tassen heißes Wasser hinzugeben, umrühren und bei geschlossenem Deckel leicht weiterkochen lassen. Eventuell nach 10 Minuten noch etwas Wasser nachgeben. Wenn das Gemüse gar ist, alles mit dem Mixstab pürieren.
Nun die fein gehackten Kräuter dazugeben. Mit Salz und Zucker bzw. Jaggery (oder Palmzucke von Franks Spice Shop) abschmecken. Sahne unterziehen und 2 Prisen Muskat zugeben und noch einmal aufkochen lassen. Die Suppe in schönen Suppentassen servieren und mit etwas klein gehackter Petersilie bestreuen.
Als Variation können Sie einen Tropfen Schlagsahne auf die Suppe in der Tasse geben und mit frischer Petersilie verzieren. Diese Suppe ist leicht am Abend oder eine Vorspeise zur Mittagszeit.
Tipp: Kerne aufheben, im Backofen kurz anrösten. Sie schmecken lecker und sind sehr gesund für Blase und Niere sowie beim Mann für die Prostata
V – P – K zart anregend +
Kürbis aus Omas Backofen
für 4 Personen
Zubereitungszeit:  25  Minuten
Backzeit: 10 – 12  Minuten
Zutaten:
600-800 g geschälter und in mittelgroße Stücke geschnittener Kürbis
3 EL Ghee
Kräutersalzmischung aus:
Je 1 TL getrocknete Petersilie, Majoran, Liebstöckel
½ TL Coriander
¼ TL Kala Jeera
¼ TL Gelbwurz
½ TL Asafoetida
3 Msp. Muskat
3 Msp. schwarzer Pfeffer
½ TL Stein- und 1 TL Salinensalz

Okaido-Kürbis oder irgendeine andere Kürbissorte schälen und in schöne mundgerechte Stücke schneiden. Backofenblech mit Ghee ausstreichen. Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze stellen. Gewürze mahlen und mit dem Salz und den getrockneten Kräutern gut vermischen. Kürbis auf dem Backblech verteilen und die Kräutersalzmischung drüberstreuen. (Die Kräutersalzmischung eignet sich auch gut für Suppen und andere auszubackende Gemüse.)
Nach ca. 10 - 12 Minuten Garzeit den Ofen ausstellen und den Kürbis so lange im Backofen lassen, bis er schön weich ist. Aus dem Ofen nehmen und mit Ghee bestreichen. Guten Appetit!
Dieses Gericht passt gut zu Kartoffeln, Reis, Linsen, Fladenbrot und Chutneys.
Tipp: Dieses Rezept können Sie auch für Zucchinis verwenden. Zum Schluß noch 1 EL frischen Basilikum drüberstreuen.
V – P –K +.

Ayurvedisches Wasser
Abgekochtes Wasser ist nach Ghee eine weitere Säule des Ayurveda. Im Ayurveda weiß man, dass Wasser, welches mindestens zehn Minuten abgekocht wurde, einen Umwandlungsprozess durchläuft und eine höhere Qualität bekommt, die hilft, Schlacken aus dem Körper herauszuspülen. Dieses Wasser, dass den Tag über heiß getrunken wird bezeichnet man als Ayurvedisches Wasser. Durch den zehnminütigen Kochprozess findet eine Veränderung der molekularbiologischen Struktur statt, das heißt, das Wasser wird sanfter und weicher und kann so ungehindert durch das gesamte Körpergewebe fließen und Schlacken herausschwemmen. Auch durch den Kochprozess – nach dem Aufkochen auf leichter Flamme bei offenem Deckel weiterkochen lassen – wird das Wasser gereinigt. Dabei werden Giftstoffe im Wasser neutralisiert, isoliert und beseitigt. Deshalb sollte man im Wasserkochtopf immer einen Rest übrig lassen, wenn man es nach dem Kochvorgang in eine gute Thermoskanne abfüllt. Zur Erinnerung: Das Wasser ist am besten, wenn man es möglichst warm schlückchenweise trinkt. Ein kleiner Hinweis: Ein Liter pro Tag genügt. Sie werden feststellen, dass auf diese Weise zubereitetes Wasser gar nicht schlecht schmeckt. Es ist mild und leicht süß. Dieses Wasser dient nicht dazu, andere gesunde Getränke zu ersetzen wie stille Mineralwasser guter Qualität, Kräutertees und in Maßen frische Fruchtsäfte...
Oma  Minna findet das kalten Kaffee: Ihre Großmutter hatte wie viele andere Leute im Dorf immer einen Kessel Wasser auf dem Ofen stehen. Dieses Wasser wurde ohne viel Aufhebens regelmäßig getrunken. Das alte Wissen der Veden scheint es in allen Kulturen zu geben.

Ingwerwasser
Ein Liter Wasser mit vier Scheiben gewaschenen und geschälten frischen Ingwerscheiben à 5 mm auf einen halben Liter bei offenem Deckel einkochen. Das Ingwerwasser kann man auch im Laufe des Tages trinken. Es hilft bei Erkältungskrankheiten, die aus überhöhtem Kapha oder Vata resultieren.
Mein Gheerezept; siehe Rezeptensammlung im Ayurveda Portal

Meine Empfehlung:
 Kochen Sie nur mit Lebensmitteln, wie Gemüse Obst , Gewürzen und Kräuten, Getreide- und Milchprodukten aus kontrolliert biologischem Anbau!
Alle Rezepte stammen aus dem Ayurveda Bestseller Buch von Frank W. Lotz:
„Himmlisch Kochen und Leben im Einklang mit dem Veda.“
„Der Mercedes unter den Ayurveda Kochbüchern“, laut Rezension bei www.amazon.de
Copyright Andrea Schulte, Franks Spice Shop
Zum privaten Gebrauch freigegeben!
Gespeichert

Frank W. Lotz Maharishi Ayurveda Experte & Autor von "Himmlisch Kochen..."
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« Antwort #1 am: 27. September 2005, 11:42:46 »

Leckere Herbst - Rezepte
und Tipps zur Stärkung des Immunsystems

von Frank Lotz

Nun beginnt die Zeit des Herbstes; d.h. die Zeit des Erntens, die Fülle von Mutter Natur. Es ist die Zeit, wo Mutter Natur uns mit unendlich vielen Gaben aus „Ihrem Reich" beschenkt. Es ist eine sehr schöne und wertvolle Zeit.

Es ist die Herbstzeit, die Zeit der Stürme, des Windes. In dieser Zeit wandelt sich langsam das „Pitta-Wetter"/die „heiße“ (obwohl dieses Jahr wenig davon zu „sehen“ war!) Jahreszeit in die Zeit von Vata; wo die Elemente von Luft und Raum; (Kälte, Feuchtigkeit und Sturm) beginnen langsam zu dominieren.

Manchmal kommen auch noch einige schöne Tage aus "der Sommerzeit" dazwischen, aber nun ist es besonders wichtig, sich nicht zu dünn zu kleiden, und besonders auf frische sattwische (naturbelassene, frische und sonnenaufgeladene Lebensmittel in bester Bio.-Qualität und zu 100 % schmerzfrei) und leichte Kost zu achten! Auch sollte man nun mehr mit Ghee oder guten Pflanzenölen, wie Bio. Olivenöl/Sonnenblumenöl kochen. Die Stabilität des Immunsystems sollte nun besonders gestärkt werden; wie durch das Trinken von ayurvedischem Wasser oder dem Ingwerwasser (siehe Rezepte im Anhang), wenn es zunehmend kälter wird.

Meine Empfehlung: Achten Sie nun besonders auf eine gute Ernährung!

Viel Freude beim Nachkochen, oder einfach als Inspiration für eine gesunde und wohlschmeckende Ernährung,
herzlichst Ihr
Frank W. Lotz TM-Lehrer Autor und Experte des Maharishi Ayurveda Gesundheitssystems



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„Himmlische“ Kürbiscremesuppe



Für 2 Personen
Zubereitungszeit 35 Minuten

Zutaten:

300 g Kürbis (jede Art von Kürbis eignet sich) z.B. den Okaido Kürbis
1 kleine Süßkartoffel (oder Kartoffel)
1 Karotte
1/2 Tasse Sellerieknollen
3 TL Ghee (Aussprach Ghie), Veganer: Bio.- Olivenöl
1 EL frische Petersilie fein gehackt (f.g.)
1 EL Korianderkraut f.g./als Alternative frisches Dillkraut
3 EL süße Sahne
½ TL Ingwerwurzel f.g.
½ TL Senfkörner
¼ TL schwarzer Pfeffer
¼ TL Kreuzkümmel ganz
¼ TL Zimt
3-4 Msp. Asafoetida
¼ TL Rosmarin gerebelt/am besten frischen
1 Lorbeerblatt
1 Nelke
2 Stück Pimentsamen
2 Prisen Muskatnuss
Salz und etwas braunen Zucker oder Jaggery
Den Kürbis mit einem scharfen Messer schälen, waschen und innere Kerne auskratzen.
Kürbis und das restliche Gemüse in Würfel schneiden (Sellerie und Kartoffel natürlich vorher schälen).

Ghee/Olivenöl in einem tiefen Topf erhitzen, die zuvor in Kaffeemühle oder Mörser zerkleinerter Gewürze hinzufügen und bei mittlerer Hitze mit dem ganzen Gemüse und dem Ingwer unter ständigem Rühren 5 Minuten anschwitzen. Dann 5 Tassen heißes Wasser hinzugeben, umrühren und bei geschlossenem Deckel leicht weiterkochen lassen. Eventuell nach 10 Minuten noch etwas Wasser nachgeben. Wenn das Gemüse gar ist, alles mit dem Mixstab pürieren.

Nun die fein gehackten Kräuter dazugeben. Mit Salz und Zucker bzw. Jaggery (oder Palmzucke von Franks Spice Shop) abschmecken. Sahne unterziehen und 2 Prisen Muskat zugeben und noch einmal aufkochen lassen. Die Suppe in schönen Suppentassen servieren und mit etwas klein gehackter Petersilie bestreuen.

Als Variation können Sie einen Tropfen Schlagsahne auf die Suppe in der Tasse geben und mit frischer Petersilie verzieren. Diese Suppe ist leicht am Abend oder eine Vorspeise zur Mittagszeit.

Tipp: Kerne aufheben, im Backofen kurz anrösten. Sie schmecken lecker und sind sehr gesund für Blase und Niere sowie beim Mann für die Prostata

Vata & Pitta reduziernd, Kapha leicht anregend

Wenn etwas schärfer gewürzt (mehr Schwarzen Pfeffer und Ingwer/oder etwas frische Chillies), dann ist dies Rezepte auch Kapha freundlich!)


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Kürbis aus Oma Minnas (Franks Großmutter) Backofen



für 4 Personen
Zubereitungszeit: 25 Minuten
Backzeit: 10 - 12 Minuten

Zutaten:

600-800 g geschälter und in mittelgroße Stücke geschnittener Kürbis
3 EL Ghee/ Veganer: Bio. Olivenöl
Kräutersalzmischung aus:
Je 1 TL getrocknete Petersilie, Majoran, Liebstöckel
½ TL Koriander
¼ TL Kreuzkümmel/Kümmel
¼ TL Gelbwurz
½ TL Asafoetida
3 Msp. Muskat
3 Msp. schwarzer Pfeffer
½ TL Stein- und 1 TL Salinensalz

Okaido-Kürbis oder irgendeine andere Kürbissorte schälen und in schöne mundgerechte Stücke schneiden. Backofenblech mit Ghee/Olivenöl ausstreichen. Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze stellen. Gewürze mahlen und mit dem Salz und den getrockneten Kräutern gut vermischen. Kürbis auf dem Backblech verteilen und die Kräutersalzmischung drüberstreuen. (Die Kräutersalzmischung eignet sich auch gut für Suppen und andere auszubackende Gemüse.)

Nach ca. 10 - 12 Minuten Garzeit den Ofen ausstellen und den Kürbis so lange im Backofen lassen, bis er schön weich ist. Aus dem Ofen nehmen und mit Ghee bestreichen. Guten Appetit!

Dieses Gericht passt gut zu Kartoffeln, Reis, Linsen, Fladenbrot und Chutneys.

Tipp: Dieses Rezept können Sie auch für Zucchinis, Auberginen, Süßkartoffeln etc. verwenden. Zum Schluß noch 1 EL frischen Basilikum drüberstreuen.

Vata & Pitta reduziernd, Kapha leicht anregend.

Wenn etwas schärfer gewürzt (mehr Schwarzen Pfeffer und Ingwer/oder etwas frische Chillies), dann ist dies Rezepte auch Kapha freundlich!)


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Ayurvedisches Wasser
Abgekochtes Wasser ist nach Ghee eine weitere Säule des Ayurveda. Im Ayurveda weiß man, dass Wasser, welches mindestens zehn Minuten abgekocht wurde, einen Umwandlungsprozess durchläuft und eine höhere Qualität bekommt, die hilft, Schlacken aus dem Körper herauszuspülen. Dieses Wasser, dass den Tag über heiß getrunken wird bezeichnet man als Ayurvedisches Wasser. Durch den zehnminütigen Kochprozess findet eine Veränderung der molekularbiologischen Struktur statt, das heißt, das Wasser wird sanfter und weicher und kann so ungehindert durch das gesamte Körpergewebe fließen und Schlacken herausschwemmen. Auch durch den Kochprozess - nach dem Aufkochen auf leichter Flamme bei offenem Deckel weiterkochen lassen - wird das Wasser gereinigt. Dabei werden Giftstoffe im Wasser neutralisiert, isoliert und beseitigt. Deshalb sollte man im Wasserkochtopf immer einen Rest übrig lassen, wenn man es nach dem Kochvorgang in eine gute Thermoskanne abfüllt. Zur Erinnerung: Das Wasser ist am besten, wenn man es möglichst warm schlückchenweise trinkt. Ein kleiner Hinweis: Ein Liter pro Tag genügt. Sie werden feststellen, dass auf diese Weise zubereitetes Wasser gar nicht schlecht schmeckt. Es ist mild und leicht süß. Dieses Wasser dient nicht dazu, andere gesunde Getränke zu ersetzen wie stille Mineralwasser guter Qualität, Kräutertees und in Maßen frische Fruchtsäfte...

Oma Minna findet das kalten Kaffee: Ihre Großmutter hatte wie viele andere Leute im Dorf immer einen Kessel Wasser auf dem Ofen stehen. Dieses Wasser wurde ohne viel Aufhebens regelmäßig getrunken. Das alte Wissen der Veden scheint es in allen Kulturen zu geben.

Ayurvedisches Wasser ist alle 3 Doshas ausgleichend.


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Ingwerwasser

Ein Liter Wasser mit vier Scheiben gewaschenen und geschälten frischen Ingwerscheiben à 5 mm auf einen halben Liter bei offenem Deckel einkochen. Das Ingwerwasser kann man auch im Laufe des Tages trinken. Es hilft bei Erkältungskrankheiten, die aus überhöhtem Kapha oder Vata resultieren.
Ingwerwasser ist Vata und Kapha reduzierend und Pitta anregend.


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Herstellung von Ghee:

Ich empfehle Ihnen, gute ungesalzene Butter aus Bioläden oder dem Reformhaus zu kaufen. Denn Ghee ist nahezu unbegrenzt haltbar.

Am besten lagert man Ghee in einem abgeschlossenen Tontopf in einer kalten trockenen Vorratskammer. Im Kühlschrank kann Ghee wegen der Bildung von Kondenswasser leichter verderben. Die einzig wichtige Regel ist, es mit einem trockenen sauberen Löffel herauszunehmen.

Zubereitung:
Die Zeitangaben gelten für ca. 1 kg Butter. Bei anderen Mengen verkürzen bzw. verlängern sich die Zeiten entsprechend.

-Man schmelze gute ungesalzene Butter in einem ausreichend tiefen und breitem Topf ohne Deckel und lasse sie dann bei mittlerer Hitze leicht köcheln (Sie darf dabei nicht anbrennen!) Tipp: Kontrollieren Sie die Temperatur mit einem Thermometer.

-Während der nächsten 10 bis 15 Minuten scheidet sich das Eiweiß vom Fett, geronnenes Milcheiweiß sammelt sich an der Oberfläche und in der Butter enthaltenes Wasser verdunstet. Butter besteht etwa zu 1/8 aus Wasser.

-Hat sich nach weiteren 5 Minuten das Eiweiß von der Butter getrennt, schöpft man es mit einem Schaumlöffel vorsichtig von der Oberfläche ab. Dieser Vorgang wird solange fortgesetzt, bis das Ghee goldgelb und glasklar ist. Man sollte während des ganzen Prozesses nicht rühren und die Temperatur nie über 108 Grad steigen lassen. (Thermometer)
-Nach einiger Zeit ist die Flüssigkeit völlig durchsichtig geworden, nur am Boden haben sich einige Schlacken abgesetzt, deshalb nicht umrühren.

-Den Herd ausschalten, 20 Minuten stehen lassen und anschließend mit einem feinen Sieb und Küchenkrepp in einen Tontopf oder ein Edelstahl-Kännchen durchfiltern. Wenn das Ghee kalt geworden ist, können Sie den Topf mit einem Deckel schließen.

Zu Ihrer Sicherheit: Lassen Sie den Topf nie unbeaufsichtigt und seien Sie vorsichtig beim Abfüllen, da heiße Fette gefährliche Verbrennungen verursachen können.

GHEE ZÄHLT ZU DEN SATTWISCHSTEN LEBENSMITTELN!
Frank W. Lotz, auszugsweise für das Ayurveda-Portal aus "Himmlisch Kochen..."


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Meine Empfehlung:
Kochen Sie nur mit Lebensmitteln, wie Obst und Gemüse, Gewürze und Kräutern, Getreide- und Milchprodukten aus kontrolliert biologischem Anbau!
Alle Rezepte stammen aus dem Ayurveda Bestseller Buch von Frank W. Lotz
"Himmlisch Kochen und Leben im Einklang mit dem Veda." 6. und aktualisierte Auflage
Copyright Andrea Schulte, Franks Spice Shop




Copyright- Frank Lotz, Lehrer für Maharishis Transzendentale Meditation
Vedischer Ernährung*perte und Autor von „Himmlisch Kochen und Leben im Einklang mit dem Veda.“,


in der bereits 6. und aktualisierten Auflage!
http://www.maharishi-veda-kochschule.com/

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Frank W. Lotz Maharishi Ayurveda Experte & Autor von "Himmlisch Kochen..."
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« Antwort #2 am: 02. November 2008, 10:42:41 »


Herbst und Winter

In der kalten Jahreszeit Herbst und Winter kann man ruhig etwas reichhaltiger essen , denn aufgrund der äußeren Kälte ist das innere Agni – die Verdauungskraft – normalerweise stärker als zu den anderen Jahreszeiten.

Zu leichte Nahrung würde bewirken, dass das starke Verdauungsfeuer Körper-Gewebe abbaut und Vata aus dem Gleichgewicht gebracht wird.

Ebenso bewirken Wind und Kälte eine Erhöhung des Vata-Doshas, da dieses die Haupteigenschaften luftig, trocken, kalt und unregelmäßig besitzt. Deshalb sind im Herbst und Winter Vata-reduzierende Maßnahmen angezeigt.

Zu den Vata-beruhigenden Gewürzen zählen:
Zimt, Fenchel, Anis, Muskat, Kümmel, Kardamom, Süßholz, Nelken, frischer Ingwer, Petersilie und Basilikum.

Zu bevorzugen sind warme und nahrhafte Speisen wie z.B. Eintöpfe, Milchprodukte wie z.B. Milchreis und Nüsse und Mandeln.

Reduzieren sollte man Rohkost und Salat und statt eiskalter Getränke lieber etwas Warmes trinken.
Dabei ist dass regelmäßige Trinken von heißem Wasser sehr empfehlenswert .

Ursula

 


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