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Autor Thema: regelmäßig zur Mammografie?  (Gelesen 21351 mal)
Ursula
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« am: 17. Februar 2010, 12:11:49 »

zuviel Brustkrebsvorsorge?

Schwedische Wissenschaftler überprüften die Wirksamkeit der so genannten Brustkrebsprophylaxe für Frauen mit hohem Brustkrebsrisiko. 1000 Frauen wurden mit zwei Mammographien pro Jahr versorgt, weitere 1000 nur mit konventionellen Früherkennungsmaßnahmen. Im Beobachtungszeitraum von 12 Jahren konnte in der Mammographiegruppe einer Frau das Leben gerettet werden durch diese Früherkennungsmaßnahme, 6 aber starben an den Folgen der vielen Mammographien!

Laut Prof. Mühlhauser „muss man bei der Brustkrebsuntersuchung davon ausgehen, dass mindestens 30 von 100 Diagnosen Überdiagnosen sind.“ Mit Überdiagnosen sind solche gemeint, die einen Krebs diagnostizieren, der nie zu einem Problem geworden wäre, wenn man ihn nicht gefunden hätte. Die Entdeckung aber führt zu einem enormen schulmedizinischen Einsatz von Operationen über Bestrahlungen bis zu Chemotherapien.
 
Laut dem Münchner Gynäkologen Prof. Volker Zahn ist jede Mammographie ohne ernsten Krebsverdacht ein Kunstfehler. Der Strahlenmediziner Prof. Lengfelder hält in Deutschland jedes zweite Röntgenbild für überflüssig insbesondere viele Mammographien. Er schätzt die Todesrate aufgrund dessen auf 20 bis 30 000 pro Jahr - im wesentlichen Frauen. Angeblich gibt es in Berlin mehr Radiologen als in ganz Italien und alle wollen natürlich photographieren....

Quelle: Auszug aus DAHLKE-Info 3/07
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Konfuze sagt: Wenn dir ein Vogel aufs Hemd kackt, ärgere dich nicht. Freue dich, dass Kühe nicht fliegen können.
Angel95
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« Antwort #1 am: 18. Februar 2010, 09:40:41 »

Ich lasse nur einmal im Jahr einen Ultraschall machen, aber auch erst, seit ich über 40 bin Zwinkernd, ich habe schon ziemlich Angst vor Brustkrebs, weil die Frau meines Cousins daran gestorben ist und die Mutter eines Klassenkameraden meines Sohnes gerade damit kämpft.
Einmal war ich zur Mammografie, weil längere Zeit nach der Stillzeit doch Auffälligkeiten zu tasten waren, die Radiologin hat danach *zur Sicherheit* noch einen Ultraschall gemacht Huch Wieso sie nicht gleich nur einen Ultraschall und dann eventuell zur Sicherheit noch ein Röntgenbild gemacht hat, entzieht sich meinem Verständnis.
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Ursula
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« Antwort #2 am: 15. April 2010, 14:03:09 »

Vorsorge von zuhause aus:

regelmässiges abtasten der Brust nach Knötchen oder Veränderungen. Der günstigste Zeitpunkt dafür: monatlich nach der Periode. Der Grund: Nach der Regelblutung ist der Busen meistens weniger gespannt und damit unempfindlicher - das Abtasten ist jetzt leichter.

Sind kleine Veränderungen tastbar, ein Druck- oder Spannungsgefühl in der Brust zu spüren, dann die Ursache von einem Arzt klären lassen.

Nicht jede Veränderung bedeutet gleich eine Brustkrebsdiagnose. Oft treten Verdickungen oder Schmerzen in der Brust auch bei Frauen auf, die ihr Periode bekommen oder in den Wechseljahren sind.

Das Abtasten der Brust dauert nur wenige Minuten. Dabei ist es wichtig, beide Brüste zu untersuchen und auf alle Auffälligkeiten zu achten.
 
Frauen, die in den Wechseljahren sind und keine Periode mehr haben, sollten einen bestimmten Termin für das Abtasten festlegen, beispielsweise jeden ersten Tag im Monat.

Die Ursache für Brustkrebs ist nur selten ein vererbter Gen-Defekt, hier wird von max. 10 % der Erkrankten ausgegangen. In den meisten Fällen - davon geht man heute aus - lösen Übergewicht, fettes Essen, Alkohol, eine Hormontherapie und zu wenig Bewegung Brustkrebs aus.
 

Ursula
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Angel95
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« Antwort #3 am: 15. April 2010, 14:22:26 »

Ich habe morgen einen Termin Zunge, lange habe ich mit mir gerungen, aber schon wieder ist eine recht junge Frau in unserem Bekanntenkreis an Brustkrebs erkrankt und der wurde auch *nur* bei einer vorsorglichen Mammografie entdeckt...
Mein Gyn bietet ja einmal jährlich den Ultraschall an und hat mir nun auch gut zugeredet, einmal VOR dem 50igsten Geburtstag hin zu gehen und hat auch eine entsprechende Überweisung getätigt.
Wenn sie da nichts finden, dann brauche ich auch frühstens wieder hin, wenn der Ultraschall was anderes sagt.
Eine jährliche Kontrolle halte ich aber auch für viel zu viel, da bekommt man ja *Röntgenkrebs* Augen rollen
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Ursula
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« Antwort #4 am: 22. April 2010, 16:16:45 »

Zitat von: Angelika
Ich habe morgen einen Termin...

...alles im grünen Bereich?

Ursula
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Angel95
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« Antwort #5 am: 26. April 2010, 18:57:18 »

Ja, alles gut, es ist keinerlei andersartiges Gewebe vorhanden, also auch nichts, was nun beobachtet werden müsste.
Es war auch ganz gut, dass ich hin gegangen bin, schon um meinen Mann zu beruhigen, der hatte da wohl mehr Ängste aufgebaut, als ich so dachte.
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Veronika Lederer
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« Antwort #6 am: 06. Dezember 2011, 21:34:24 »

Bei meiner letzten Mammographieuntersuchung mussten alle Röntgenbildern aufgrund eines technischen Fehlers gleich noch einmal gemacht werden. Selbst die Ärztin entschuldigte sich bei mir und meinte, dass sie den Ultraschall nicht mehr machen wolle, da ich ohnehin zu vielen Röntgenstrahlen ausgesetzt wurde.
Wenn ich jetzt überlege, welcher Dosierung ich vor zwei Jahren ausgesetzt war, dann will ich meinem aktuellen Rat meines Frauenarztes nicht folgen und wieder eine Röntgenflut über mich ergehen lassen. Wo ich wieder zum Zahnarzt muss und dieser ebenfalls ein Panorama und noch einzelne Bilder schießen wird.

Angenehme Adventzeit wünscht
Veronika Küsschen
 
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Angel95
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« Antwort #7 am: 07. Dezember 2011, 12:09:39 »

Ultraschall hat aber so gar nichts mit Röntgenstrahlen zu tun, das ist ein Geräusch, welches wir nicht hören und was von unseren Organen wieder als eine Art Echo zurück geworfen wird und das kann man bildlich dar stellen.
Da bei der Mammografie ja nur der Teil geröntgt wird, den sie zwischen die Platten drücken können, man bzw. Frau aber Brustgewebe bis hoch zu den Schultern und bis weit unter die Arme haben kann, füllt Ultraschall hier die Lücke und ist eben NICHT belastend wie Röntgen!
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trepti
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« Antwort #8 am: 08. Dezember 2011, 13:01:10 »

Sagt mal, ab wann würdet ihr denn empfinden dass man das mal machen sollte, das ist ja auch sehr unklar. so ab 30 oder früher?
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Angel95
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« Antwort #9 am: 08. Dezember 2011, 14:35:41 »

Also eine generelle Untersuchung der Brust sollte meiner Meinung nach schon früh erfolgen, ich weiß jetzt gar nicht, ab wann die Krankenkasse zahlt, ich muss mit meinen 44 immer noch den Ultraschall selber zahlen Zunge. Das macht auch nicht jeder Gyn, aber ich finde, das kann man ruhig schon mal zeitig machen lassen, auch ab 30, wenn alles unauffällig ist, dann kann man ja in größeren Abständen wieder hin.
Wegen Mammografie würde ich mich auf die Empfehlungen den Gyn verlassen, da gibt es ja auch viele Faktoren, wenn z.B. in der Familie schon häufiger Krebs auftrat, ist das sicher wichtig, frühzeitig zu gehen, ebenso bei großer Brust, die sich nur schwer gut abtasten lässt usw.
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lalife
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« Antwort #10 am: 09. Mai 2014, 17:44:39 »

Also ich denk 2mal im Jahr wenn man KEINE Vorgeschichten oder sonstige Genetische beweise das die Krankheit in der Familie Präsent ist würde ich höchstens einmal im Jahr gehen.
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« Antwort #11 am: 18. August 2014, 15:52:59 »

Sollte man machen, zweimal pro Jahr halte ich für übertrieben, aber naja. Das muss jeder selber wissen ab so ab 30 spätestens 35 sollte das mal ein Thema sein.
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Julia84
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« Antwort #12 am: 21. Februar 2015, 20:13:11 »

Für mich wichtig und keinesfalls ein Thema, mit dem man leichtfertig umgehen sollte... ich nehme die Diagnosemöglichkeiten durch meine Ärzte gerne mit, wenn meine Ärzte mir sagen, dass es sich um eine sinnvolle Vorsorge handelt. Im Zweifelsfall lieber einmal zuviel, als einmal zuwenig, ist dort meine Divise.
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