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Autor Thema: Familienstellen - Familienaufstellen  (Gelesen 3804 mal)
Ursula
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« am: 29. März 2010, 18:27:15 »


Familienaufstellen, was ist das?

Das Familienaufstellen ist eine Methode zur Klärung von Beziehungsmustern. Dazu stellt der Klient sein Beziehungsnetz in einem Raum nach dem eigenen, inneren Bild mit Stellvertretern auf. Dabei werden Bindungen, Verstrickungen und Botschaften für Therapeut und Klient sichtbar und zugänglich.

Jeder Mensch ist innerlich mit den Verhaltens- und Fühlweisen seiner Herkunftsfamilie oder auch des Partners bzw. der Partnerin verbunden. Familienaufstellen geht davon aus, dass auch die Handlungsmöglichkeiten der jeweiligen Person durch die Geschichte und die Regeln der der Familie mitgeprägt sind. Dadurch kann der persönliche Handlungsspielraum eingeengt sein.

 

Familienaufstellen und sein Ziel

Das Familienaufstellen ist eine Methode zum Erkennen und Lösen negativer Lebensmuster, mit dem Ziel, einen guten und angemessenen Platz im System einzunehmen und auf diese Weise zu Glück und Zufriedenheit zu finden. Scham und Schuldgefühle sollen weichen, Traumata sollen beseitigt werden. Es müssen keine negativen Gefühle mehr unterdrückt werden, so dass Energie für neues Fühlen und Handeln frei werden kann. Familienaufstellen ermöglicht unter Umständen auch Versöhnung und Dankbarkeit. Negative Symptome und auffällige Verhaltensweisen, die durch die Verhältnisse entstanden sind, sollen nach der Klärung oft von selbst verschwinden.

Bewertung

Familienaufstellung, bei der Klienten ihre Herkunftsfamilie in einem Raum nach ihren eigenen Empfindungen gruppieren, dient einem ausgebildeten Therapeuten als diagnostisches Hilfsmittel, um die Beziehungen der Betroffenen zu verstehen und auflösend einzugreifen.

Die Deutsche Gesellschaft für systemische Therapie und Familientherapie weist darauf hin, dass es öfters Missbräuche und umstrittene Anwendungen des Familienstellens gegeben hat. Hier könnte es sein, dass Menschen psychischen Schaden erleiden. Dabei wird Familienstellen als Laienspiel inszeniert, das von einem Therapeuten - teilweise übertrieben autoritär - dominiert wird. Zudem werden verstorbene Generationen und deren Gedanken und Wünsche miteinbezogen sowie Unterwerfung unter andere Personen gefordert.

Es wird daher empfohlen, zu prüfen, ob der Therapeut eine solide Ausbildung (in systemischer Therapie) besitzt und den Prozess mit Fachkunde begleiten kann.

    *  Gedanken und Wünsche von Verstorbenen in das Familienstellen miteinzubeziehen gilt als unseriöse Praktik.
    * Der Therapeut sollte sich bewusst sein, dass er die "Wahrheit" nicht kennen kann.  Meist gibt es auch nicht eine Wahrheit, sondern verschiedene Sichtweisen auf Geschehnisse. Er sollte beim Familienstellen neutral sein und den KlientInnen und ihrer Sichtweise mit Einfühlungsvermögen und Respekt begegnen, sie nicht dominieren oder gar unterwerfen.
    * Ein guter Therapeut übernimmt Verantwortung für sein eigenes methodisches Vorgehen.
    * Eine seriöse Therapie basiert auf einer persönlichen Beziehung von Therapeut und dem Klienten.
     

Werden diese Punkte berücksichtigt, kann das Familienstellen als sinnvolle Therapieergänzung gewertet werden.

Anwendungsgebiete und Erkrankungen

   1. autoaggressive Erkrankungen
   2. Eltern-Kindkonflikte
   3. Gewalt und Missbrauch, Bewältigung
   4. Partnerschaftskonflikte: Paartherapie
   5. Probleme bei der Selbstverwirklichung
   6. psychische Erkrankungen: Depressionen, Panikattacken
   7. psychosomatische Beschwerden: Asthma bronchiale, Neurodermitis, ADHS, Magersucht, Bulimie, Migräne, Schlaflosigkeit
   8. Schuldgefühle
   9. Stress
  10. Verhaltensauffälligkeiten

Quelle: newsletter - phytodoc.de
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Konfuze sagt: Wenn dir ein Vogel aufs Hemd kackt, ärgere dich nicht. Freue dich, dass Kühe nicht fliegen können.
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