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Autor Thema: schlechte Schulleistungen durch zuviel Fernsehen  (Gelesen 12013 mal)
Ursula
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« am: 06. Dezember 2007, 15:46:58 »


Schlechte Schulleistungen durch viel Fernsehen

Teenager, die täglich drei Stunden und länger fernsehen, sind schlechter in der Schule und machen seltener ihren Hochschulabschluss.

Auch die Wahrscheinlichkeit, dass sie nach der Schule nicht studieren, ist um 82 Prozent höher als bei Jugendlichen, deren Fernsehkonsum deutlich geringer ist. Das ist das Ergebnis einer Studie des New York State Psychiatric Institute mit Kindern aus mehr als 700 Familien. Die Probanden wurden dabei über 20 Jahre, jeweils im Alter von 14, 16, 22 und 33 Jahren, zu ihren Fernsehgewohnheiten und schulischen Leistungen befragt. 30 Prozent der Kinder, die mit 14 Jahren bereits zwischen einer und drei Stunden vor dem Fernseher saßen, litten in den folgenden Jahren unter Konzentrationsstörungen. Bei denen, die weniger als eine Stunde fernsahen, hatten hingegen nur 15 Prozent ähnliche Probleme. Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich Jugendliche an die passive Haltung beim Fernsehen gewöhnen und sich deshalb im Schulunterricht langweilen.

Je jünger die Kinder, desto weniger sollten sie fernsehen. Weitere Studien belegen, dass Fernsehen im Kleinkindalter später nicht nur die Schulleistungen, sondern die gesamte kognitive Entwicklung negativ beeinflusst. Wissenschaftler stellten bei Vorschulkindern, die in einem Alter unter zwei Jahren täglich etwa eine Stunde ferngesehen hatten, deutliche Beeinträchtigungen der Wahrnehmungsfähigkeit fest. Der Rat der Experten: Je jünger die Kinder, desto weniger sollten sie fernsehen. Außerdem sollten feste Zeiten vereinbart werden und Eltern über den Inhalt der Programme informiert sein.

Quelle: New Scientist
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Konfuze sagt: Wenn dir ein Vogel aufs Hemd kackt, ärgere dich nicht. Freue dich, dass Kühe nicht fliegen können.
woodi
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« Antwort #1 am: 11. Februar 2008, 21:11:38 »

Ich bin ganz Deiner Meinung. Die Kinder verblöden doch nur vor dem Fernseher. Sie sollen doch lieber Draußen mit anderen Kindern spielen.
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Gunnar
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« Antwort #2 am: 16. März 2008, 19:54:07 »

Nicht so wirklich überraschend. Wer nur passiv konsumiert, hat später Schwierigkeiten aktiv zu werden.
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Lümmel
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« Antwort #3 am: 29. September 2010, 16:55:42 »

Das stimmt auf jeden Fall, denke ich. Wir haben früher noch draussen gespielt, während heutzutage die Kinder lieber vorm Fernseher sitzen oder schlimmer noch, den ganzen Tag vorm Computer (mir kommt es so vor). Wundert mich dann auch nicht das die Sozialkompetenzen nicht ganz so ausgeprägt sind/werden, wenn man die ganze Zeit nur vor der Glotze hängt.
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Ursula
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« Antwort #4 am: 10. November 2010, 15:14:42 »

Jugendliche und die neuen Medien

der deutsche Neurobiologe Gerald Hüther erklärt in einem Interview, welche Folgen es seiner Meinung nach vor allem für junge Menschen hat, die immer mehr Zeit online verbringen, indem sie Videos laden, twittern, chatten und versuchen, in ihren sozialen Netzwerken nichts zu verpassen:

"Wenn Jugendliche den ganzen Tag mit großer Begeisterung SMS-Botschaften verschicken, führt das dazu, dass im Gehirn aus den kleinen Wegen und Nervenverbindungen Straßen werden, auf denen genau dieser Prozess immer flüssiger abläuft. Wir wissen, dass die Hirnregion, die den Daumen steuert, bei Jugendlichen in den vergangenen zehn Jahren viel größer geworden ist."

Die intensive Beschäftigung mit dem Internet begünstigt die Fähigkeit, schnell Bildmuster zu erkennen, trainiert das Bewegen der Maus die Kopplung zwischen Auge und Hand wer viel fernsieht, ist in der Lage, schnelle Szenenwechsel zu begreifen.

"Um die Aufmerksamkeit der Zuschauer weiter zu fesseln, ist das Fernsehen in den vergangenen 20 Jahren immer schneller und bunter geworden. Die Jugendlichen, die nur das kennen gelernt haben, können heute keinen Film mehr aus den 50er Jahren ertragen. Ihr Gehirn hat sich an die schnellen Sequenzen angepasst. Mehr als drei Seiten in einem Buch zu lesen, überfordert sie - weil sie verlernt haben, selbst Bilder im Kopf entstehen zu lassen. Schneller, bunter und aufregender als das Fernsehen kann für sie nur noch ein interaktives Medium sein."

Ursula
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Susi Sorglos
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« Antwort #5 am: 09. März 2011, 14:04:04 »

Natürlich sollten Kinder und Jugendliche nicht den ganzen Tag vor der Glotze hängen und sich einfach berieseln lassen. Auf Arte lief dazu eine tolle Dokumentation "Fernsehen aus dem Fläschchen" Da ging es um die Aufnahmefähigkeit und den angeblichen Lernerfolg durch das Fernsehen bei Kleinkindern. Die Amis scheinen da ja eh wieder viel krasser zu sein und die Sender tun natürlich ihr übriges. Da machen die Eltern echt die Glotze an, weil das Kind sonst nicht mehr schlafen kann.

Aber ich finde schon, dass Jugendliche mit dem Internet vertraut sein sollten und ein bisschen zu chatten oder sich Foren auszutauschen kann ja nicht schlecht sein. Es sollte natürlich alles im Rahmen bleiben und nicht zum Dauerzustand werden.
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