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Autor Thema: Seife selber sieden  (Gelesen 9078 mal)
Angel95
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« am: 22. Juni 2011, 20:01:43 »

Hallöle,
seit einiger Zeit mache ich meine Seife selber (Für Neugierige  Zwinkernd), das ist eigentlich ganz einfach, man muss nur absolut genau und vorsichtig arbeiten, da das Ätznatron wirklich hält, was sein Name verspricht!
Deswegen findet man auch selten vollständige Rezepte im Internet, sondern muss sich den NaOH-Anteil sicherheitshalber immer selber ausrechnen, dafür gibt es aber den überaus praktischen Seifenrechner und viele Anleitungen findet man ebenfalls im Netz, ich halte mich hauptsächlich an die Seite von Claudia Kasper http://www.naturseife.com/ und den darauf befindlichen Links.

Meistens stelle ich meine Seife ohne sehr teure Zutaten her, denn bei aller Liebe... es ist ein Waschprodukt und wird ja nach Gebrauch von der Haut entfernt, im besten Fall bleibt ein wenig, sozusagen ein Hauch Zwinkernd, Öl auf der Haut, was man dann möglichst nicht durch kräftiges Rubbeln im Handtuch lassen sollte Cool.
Ich benutze auch kein Duschgel mehr, lediglich zum Haare waschen bleibe ich bei Mitteln aus dem Laden, denn der Versuch schlug fehl.
Ich gebe aber zu, es macht auch Spaß, mit eher seltenen Zutaten zu arbeiten und man geht irgendwann mit ganz anderen Augen durch den Supermarkt Grinsend.

Und weil ich ein ungeduldiger Mensch bin, stelle ich auch öfter eine heiß verseifte Seife, die Methode nennt sich OHP (Ofen-Hot-Prozess Zwinkernd), hier eine Anleitung: http://www.boehm-space.de/seife/fotoanl_ohp.html), nur ich mache das in der Mikro (M-H-P), da ich eh´ immer eher kleine Mengen her stelle, DENN jetzt kommt das große ABER, selbst gemachte Seife darf man nicht verkaufen, ohne etliche Auflagen der Kosmetikverordnung zu erfüllen.

Die OHP oder MHP Seife hat den Vorteil, dass man sie gleich benutzen kann, es bekommt ihr aber auch gut, wenn sie noch einige Zeit ruhen darf, außerdem braucht man deutlich weniger Duftöl.
Damit bin ich auch immer viel sparsamer, als in einigen Rezepten angegeben, denn ich finde, auch der einfache Seifenduft ist sehr schön, bisher hatte ich auch immer Glück mit Milch in der Seife, das soll nicht schön sein, wenn´s schief geht Zunge.

Beide Methoden haben so ihre Vorteile... nach einer MHP sieht meine Küche eher aus, als ob eine Bombe eingeschlagen hätte, wobei ich immer alles mit Zeitung auslege, die dann flott entsorgt werden kann.
Beim kalten Rühren muss man halt soooo lange warten, dafür wird die Seife meistens etwas feiner und lässt sich schöner in Formen gießen, übrigens sind Keksverpackungen echt klasse Grinsend.
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silvy
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« Antwort #1 am: 23. Juni 2011, 08:29:56 »

Klingt wirklich interessant, braucht man dafür viele Gerätschaften?
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Angel95
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« Antwort #2 am: 23. Juni 2011, 10:54:13 »

Hallo Silvy,
nööö, eigentlich nicht, was sich wirklich lohnt ist ein Stabmixer, den man dann auch nicht mehr für Lebensmittel verwenden darf (reicht aber der billige von Aldi oder Lidel  Zwinkernd) und ansonsten reichen eigentlich alte Löffel, Töpfe und Schüsseln (möglichst Plastik oder Emaille, kein Alu!) und am allerwichtigsten sind eine gute Schutzbrille mit Seitenabschluss und Plastikhandschuhe, denn wenn man frische Seife auf die Haut bekommt, gibt es mindestens rote Punkte  Zwinkernd.
Das alles kann man dann aber nicht mehr für Essen gebrauchen, einige spülen auch ihre Gerätschaften nicht in der Spülmaschine, aber ich finde, die wird davon so richtig schön sauber, wenn man die Seifensachen rein stellt.
Als Formen kann man z.B. Chipsdosen, Keksinlays, Getränkeverpackungen, Joghurtbecher, Sandförmchen und alle Silikonformen nutzen, die man nicht mehr braucht. Man muss keine teuren Seifenformen oder Divisoren kaufen, es sei denn man entdeckt da seine Leidenschaft, hat ne zweite Küche und zieht einen Betrieb auf Zwinkernd oder man hat Spaß an schönen Dingen.
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silvy
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« Antwort #3 am: 27. Juni 2011, 18:21:32 »

Danke für die Tipps, ich werde jetzt bald mal versuchen meine eigene Seife zu sieden.
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meiserl
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« Antwort #4 am: 02. Juli 2011, 18:56:59 »

Hui danke für die Tipps, das wollte ich auch schon ausprobieren, ich werde deine Tipps befolgen, schauen wir mal was ich zusammenbringe  Grinsend
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trepti
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« Antwort #5 am: 15. September 2011, 19:41:48 »

Das habe ich mir auch schon lange mal überlegt, das wärs denn auch wirklich wert, man kann das ja auch dann hübsch verschenken wenn man mehr macht - vielleicht vor weihnachten eine gute Idee, was empfiehlst du denn für Zutaten für Menschen die immer leichte Hautprobleme haben?
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Angel95
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« Antwort #6 am: 15. September 2011, 20:02:29 »

Hallo Trepti,
zu erst muss man bedenken, dass Seife ein Waschprodukt ist, es liegt also in der Natur der Sache, dass nicht viel auf der Haut bleibt, in sofern würde ich wirklich wertvolle Zutaten lieber in eine Pflegecreme oder Lotion verarbeiten, die dann auch auf der Haut bleibt.
Bei Seife sollte man darauf achten, dass sie noch einen moderaten Fettgehalt hat (man nennt das Überfettung, also der Teil, der nicht verseift wird), erstens ist man dann auf der sicheren Seite, dass man nicht zuviel NaOH erwischt, was übel wäre und zweitens trocknet die Haut nicht so aus, wenn man z.B. öfter die Hände waschen muss, wenn man z.B. einen Säugling hat oder sonst viel waschen muss/möchte. Das kann man schon mit simplem Olivenöl erreichen, damit die Seife fester wird z.B. gemischt mit Kokosfett (als Palmin bekannt Zwinkernd).
Auf meinem Blog habe ich ein paar Seifen vor gestellt: http://angelika-petersen.blogspot.com/search/label/Seife , eine habe ich z.B. völlig ohne Duftstoffe gemacht, weil die Person, die sie haben wollte allergisch auf alles Mögliche reagiert, so riecht die Seife einfach nur sauber Zwinkernd, dabei sollte man dann aber auch auf Milchprodukte verzichten, denn die können schon mal säuerlich müffeln, was dann mehr in Erscheinung träte Cool.

Palmöle benutze ich jetzt allerdings nicht mehr, denn die Palmölplantagen tragen ja erheblich zur Vernichtung des Regenwaldes bei... zwar werden meine zwei Seifen das auch nicht raus reißen, aber es geht ja auch ums Prinzip...

Ach ja, noch als Hinweis, man darf selbstgemachte Seifen etc. NICHT einfach so verkaufen, dazu braucht man einen sogenannten *Seifenschein* nach Kosmetikverordnung, auch nicht auf Weihnachtsmärkten oder so. Da professioneles Sieden ziemlich aufwändig und die Scheine teuer sind, kann es auch schnell zu Anzeigen kommen.
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